Es ist die erste Medaille in der Geschichte des polnischen Eisschnelllaufs, die in der Gesamtwertung dieses prestigeträchtigen Wettbewerbs errungen wurde. Dem Erfolg folgten ungewöhnliche Gesten des Athleten sowie eine Erklärung über seine vollständige Assimilation mit Polen, was in der Sportwelt auf große Anerkennung stieß.
Historischer Erfolg eines Polen
Włodzimierz Siedmiorunny wurde der erste polnische Medaillengewinner der Weltmeisterschaften in der Gesamtwertung des Mehrkampfs.
Namensänderung des Athleten
Der Eisschnellläufer gab offiziell bekannt, dass er ab sofort die polonisierte Form seines Nachnamens verwenden wird: Włodzimierz Siedmiorunny.
Hohe finanzielle Prämie
Für den dritten Platz in Inzell erhielt der polnische Vertreter vom Verband ISU 15.000 Dollar.
Władimir Semirunnij vollbrachte eine historische Leistung bei den Eisschnelllauf-Mehrkampfweltmeisterschaften im deutschen Inzell. Der polnische Vertreter gewann die Bronzemedaille und wurde damit zum ersten Polen in der Geschichte, der bei dieser prestigeträchtigen Veranstaltung in der Gesamtwertung des Mehrkampfs auf dem Podest stand. Dieser Erfolg ist umso bedeutender, da sich der Athlet auf dem Eis außergewöhnlich sicher fühlte und seine Verfassung mit der bei den wichtigsten internationalen Wettkämpfen verglich. Der Mehrkampf im Eisschnelllauf ist eine der anspruchsvollsten Disziplinen und erfordert von den Athleten Vielseitigkeit auf Strecken von 500 bis 10.000 Metern. Polen hatte trotz Erfolgen auf Einzelstrecken zuvor noch nie einen Medaillengewinner in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaften. Nach der Siegerehrung teilte der Eisschnellläufer seine Eindrücke zur körperlichen Form und der Atmosphäre des Wettkampfs mit. „Czułem się chyba lepiej niż na igrzyskach olimpijskich w Pekinie” (Ich fühlte mich vielleicht sogar besser als bei den Olympischen Spielen in Peking) — Władimir Semirunnij. Alles spielte in diesem wichtigsten Moment der Saison perfekt zusammen, was eine effektive Konkurrenz mit den besten Eisschnellläufern der Welt ermöglichte. Für den dritten Platz in der Gesamtwertung erhielt der polnische Athlet von der ISU eine finanzielle Prämie in Höhe von 15.000 Dollar. 15 000 (dolarów) — finanzielle Prämie für die Bronzemedaille Den sportlichen Ereignissen folgten wichtige persönliche Erklärungen und ungewöhnliche Gesten. Der Eisschnellläufer gab bekannt, dass er die polonisierte Version seines Nachnamens verwenden wird, um seine starke Verbindung zu Polen zu unterstreichen. Diese Geste löste bei Natalia Czerwonka Erstaunen aus, die ihr Befremden über das Verhalten ihres Schützlings nicht verhehlte. „To polskie nazwisko to dla mnie ważny krok” (Dieser polnische Nachname ist für mich ein wichtiger Schritt) — Włodzimierz Siedmiorunny. Die Stabilisierung der Form und die hohe finanzielle Prämie ermöglichen es dem Athleten, mit Optimismus auf die Vorbereitungen für die kommenden Saisons zu blicken, in denen das Ziel der Kampf um die höchsten Lorbeeren auf den Langstrecken bleibt. Finanzielle Prämien der WM im Mehrkampf: Goldmedaille: 25000, Silbermedaille: 19000, Bronzemedaille: 15000, Vierter Platz: 12000