Beim Absturz eines KC-135-Tankflugzeugs der US-Luftwaffe im Westen des Iraks sind am Donnerstag, den 12. März 2026, sechs Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen.
Tödlicher Absturz
Sechs US-Soldaten kamen beim Absturz eines KC-135-Tankflugzeugs im Westen des Iraks ums Leben.
Untersuchung eingeleitet
Das US-Militär untersucht, ob ein technischer Defekt oder eine Kollision in der Luft die Ursache war; feindliche Einwirkung wird derzeit ausgeschlossen.
Widersprüchliche Angaben
Eine vom Iran unterstützte Miliz beansprucht den Abschuss für sich, was von US-Stellen jedoch nicht bestätigt wird.
Der Vorfall ereignete sich während der Operation Epic Fury, einer militärischen Unternehmung der Vereinigten Staaten gegen den Iran. Während erste Berichte militärischer Quellen von vier Todesopfern ausgingen, bestätigten spätere Aktualisierungen, dass alle sechs Personen an Bord des Tankers bei dem Absturz ums Leben kamen. Dieser Verlust erhöht die Gesamtzahl der US-Militärangehörigen, die in der jüngsten Phase erhöhter Spannungen in der Region ums Leben gekommen sind, auf 13. Der KC-135 Stratotanker befand sich auf einer Mission zur Unterstützung von Kampfeinsätzen, als er abstürzte. Das United States Central Command wurde 1983 gegründet, um militärische Operationen im Nahen Osten und in Zentralasien zu beaufsichtigen. Der KC-135 Stratotanker wurde aus dem Prototyp Boeing 367-80 entwickelt und ist seit über 70 Jahren im Einsatz. Die Operation Epic Fury wurde Anfang 2026 als Reaktion auf regionale Eskalationen unter Beteiligung vom Iran unterstützter Kräfte gestartet.
Das US-Zentralkommando teilte mit, dass in den Vorfall ein zweites KC-135-Flugzeug verwickelt war, das sicher auf einem nahegelegenen Stützpunkt landen konnte. Admiral Brad Cooper, der Befehlshaber des CENTCOM, beaufsichtigt die Untersuchung der Umstände des Vorfalls in der Luft. Offizielle militärische Einschätzungen deuten derzeit darauf hin, dass der Absturz nicht das Ergebnis von feindlichem Beschuss oder Eigenbeschuss war. Die Ermittler konzentrieren sich darauf, ob ein technischer Defekt oder eine Kollision in der Luft zwischen den beiden Tankern zu dem tödlichen Unfall führte. Rettungs- und Bergungsteams erreichten den Absturzort im Westen des Iraks kurz nachdem das Flugzeug von den Radarsystemen verschwunden war.
Der Islamische Widerstand im Irak reklamierte kurz nach Bekanntwerden des Absturzes die Verantwortung für den Abschuss des amerikanischen Flugzeugs für sich. Dieser Dachverband vom Iran unterstützter Milizen veröffentlichte eine Erklärung, in der behauptet wurde, ihre Kräfte hätten das Flugzeug im Rahmen ihrer Kampagne gegen die US-Militärpräsenz in der Region ins Visier genommen. US-Beamte haben diese Behauptung nicht bestätigt und halten daran fest, dass es keine Beweise für eine feindliche Einwirkung zum Zeitpunkt des Absturzes gibt. Die Diskrepanz zwischen der Erklärung der Miliz und dem offiziellen Bericht des US-Militärs unterstreicht die anhaltende Informationskriegsführung rund um den Konflikt. Die Namen der verstorbenen Soldaten werden bis zur Benachrichtigung ihrer nächsten Angehörigen zurückgehalten.