Paul Thomas Andersons „One Battle After Another“ hat die 98. Academy Awards am 15. März 2026 deutlich geprägt. Der Film erhielt sechs Oscars, darunter die Auszeichnungen für den besten Film und die beste Regie. Zudem wurde mit dem Preis für das beste Casting erstmals eine neue Kategorie vergeben.

Sechs Oscars für Andersons Film

„One Battle After Another“ gewann bei den 98. Academy Awards am 15. März 2026 sechs Oscars, darunter bester Film und beste Regie für Paul Thomas Anderson.

Erster Oscar für bestes Casting

Cassandra Kulukundis erhielt für „One Battle After Another“ den erstmals vergebenen Oscar für das beste Casting und ist damit die erste Preisträgerin in dieser neuen Kategorie.

Darstellerpreise auf mehrere Filme verteilt

Michael B. Jordan gewann für „Sinners“, Jessie Buckley für „Hamnet“ und Amy Madigan für „Weapons“. Außer „One Battle After Another“ gewann kein Film mehr als einen großen Preis.

Sean Penn nun mit drei Oscars

Sean Penn erhielt für „One Battle After Another“ den Oscar als bester Nebendarsteller. Nach seiner öffentlichen Biografie hält er damit nun drei Academy Awards.

Branchenkulisse und Wiedersehen

Ein „Der Teufel trägt Prada“-Wiedersehen sorgte für Aufmerksamkeit. Gleichzeitig feierte Warner Bros. mehrere Siege, während laut Reuters eine Vereinbarung mit Paramount bevorstand.

Paul Thomas Andersons „One Battle After Another“ hat die 98. Academy Awards am 15. März 2026 geprägt und insgesamt sechs Oscars gewonnen, darunter die Preise für den besten Film und die beste Regie. Die Verleihung brachte zudem eine Premiere in der neu geschaffenen Kategorie für das beste Casting.

Die Academy Awards werden jährlich von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences verliehen und würdigen Leistungen der Filmbranche. Die 98. Verleihung setzte die Tradition fort, sowohl kommerziell erfolgreiche als auch künstlerisch herausragende Filme auszuzeichnen. Mit der Einführung der Kategorie Best Casting wurden die Preise erweitert. Damit wurde ein Bereich des Filmemachens gewürdigt, der seit langem als zentral gilt, bisher aber nie mit einem eigenen Oscar ausgezeichnet worden war.

Andersons Film gewann die wichtigsten Kategorien des Abends. Sean Penn erhielt für seine Rolle in derselben Produktion den Oscar als bester Nebendarsteller. Cassandra Kulukundis schrieb Geschichte, als sie für ihre Arbeit an „One Battle After Another“ den ersten Oscar für das beste Casting gewann. Sie ist damit die erste Person, die diese Auszeichnung überhaupt erhalten hat. Mit Erfolgen in sechs Kategorien war der Film die bestimmende Produktion des Abends. Anderson, der für seinen eigenständigen Stil bekannt ist, ergänzte diese Bilanz um den Oscar für die beste Regie. Für die Produktion wurde der Abend damit zu einem Meilenstein.

Jordan und Buckley gewinnen die Darstellerpreise Michael B. Jordan gewann nach Angaben von Reuters und ANSA den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Doppelrolle in „Sinners“. Jessie Buckley erhielt den Preis als beste Hauptdarstellerin für ihre Leistung in „Hamnet“. AP News bezeichnete die Rolle als besonders anrührend. Amy Madigan gewann den Oscar als beste Nebendarstellerin für ihre Arbeit in „Weapons“. Die Darstellerkategorien verteilten sich damit auf mehrere Produktionen. Kein anderer Film außer „One Battle After Another“ gewann mehr als einen großen Preis. Jordan, ein amerikanischer Schauspieler und Produzent, ergänzt damit eine Laufbahn, zu der nach seiner öffentlichen Biografie auch drei Actor Awards und ein Producers Guild Award gehören. Buckley, eine irische Schauspielerin, geboren am 28. Dezember 1989, kann nun neben einem BAFTA, einem Golden Globe und einem Olivier Award auch einen Oscar zu ihren Auszeichnungen zählen.

„Der Teufel trägt Prada“-Wiedersehen sorgt für Aufmerksamkeit Die Verleihung bot nach Angaben von ANSA auch ein beachtetes Wiedersehen rund um „Der Teufel trägt Prada“ und setzte damit einen nostalgischen Akzent. Das Treffen fand beim Publikum Beachtung und wurde als einer der einprägsameren nicht wettbewerbsbezogenen Momente des Abends aufgegriffen. Zugleich stand die Nacht vor einem größeren Branchenhintergrund. Warner Bros. feierte mehrere Auszeichnungen und sah sich nach Angaben von Reuters zugleich mit einer bevorstehenden Vereinbarung mit Paramount konfrontiert. Das Zusammentreffen eines erfolgreichen Abends bei der Preisverleihung und einer bedeutenden anstehenden Unternehmenstransaktion verlieh Warner Bros. laut Reuters eine ambivalente Note. Historische Premieren, auf mehrere Filme verteilte Darstellerpreise und zusätzliche Spannung aus der Branche machten die 98. Academy Awards zu einer besonders ereignisreichen Ausgabe von Hollywoods wichtigster jährlicher Veranstaltung.

Penns dritter Oscar steht am Ende einer langen Karriere Sean Penns Auszeichnung als bester Nebendarsteller für „One Battle After Another“ erhöhte seine Gesamtzahl an Oscars nach seiner öffentlichen Biografie auf drei. Penn, ein amerikanischer Schauspieler und Filmemacher, geboren am 17. August 1960, hat sich mit intensiven Hauptrollen einen Namen gemacht. Sein Erfolg trug unmittelbar dazu bei, dass der Film an diesem Abend auf sechs Auszeichnungen kam. Die Academy zeichnete „One Battle After Another“ in einer breiten Palette von Kategorien aus und machte Andersons Produktion damit zum am häufigsten prämierten Film der Awards-Saison 2026. Die Verbindung von Penns Erfahrung und Andersons Regie führte zu einem Ergebnis, das die Preisvergabe des Abends bestätigte: Dieser Film war die dominierende Produktion des Jahres.