Die Schweizer Frauen-Fußballnationalmannschaft feierte einen sicheren, aber von den Medien kritisierten 4:1-Auswärtssieg gegen Malta in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027. Trotz des vollen Punktgewinns betonen Schweizer Kommentatoren das Fehlen von Brillanz im Spiel der Mannschaft von Trainerin Inka Grings. Die Tore für die Favoritinnen erzielten Alisha Lehmann, Ramona Bachmann, Geraldine Reuteler und Seraina Friedli, was den Anschluss an die Spitzengruppe sicherte.
Sichere Punkte auswärts
Die Schweiz besiegte Malta mit 4:1 und erfüllte damit das Minimalziel im Kampf um die Qualifikation für die WM 2027.
Kritik am Spielstil
Helvetische Medien bezeichnen den Auftritt als glanzlos und zu bescheiden im Verhältnis zum Potenzial der Mannschaft.
Situation in Gruppe 4
Der Sieg ermöglicht es der Schweiz, den dritten Platz zu halten und im Rennen um den direkten Aufstieg oder die Playoffs zu bleiben.
Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft erfüllte ihre Pflicht im Auswärtsspiel gegen Malta und gewann 4:1 in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027. Die im Stadion von Ta' Qali ausgetragene Partie verlief von Beginn an nach dem Willen der Gäste, doch der Stil des errungenen Sieges hinterließ bei helvetischen Experten ein großes Unbehagen. Der Dienst SRF News bezeichnete den Triumf als „zu mager” und wies darauf hin, dass von einem Team dieser Klasse eine dominantere Haltung gegen einen deutlich niedriger eingeschätzten Gegner erwartet worden sei. Das Portal watson.ch schloss sich dieser Meinung an und schrieb von einem Sieg „ohne Glanz”, bei dem es an Flüssigkeit im Spielaufbau und an Effektivität vor dem gegnerischen Tor fehlte. Die Tore für die Schweiz erzielten Alisha Lehmann, Ramona Bachmann, Geraldine Reuteler und Seraina Friedli, was für einen sicheren Punktevorsprung sorgte. Die Qualifikation zur Frauen-WM in der UEFA-Zone ist durch einen hohen Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet, da nur die Gruppensiegerinnen den direkten Aufstieg in das Endturnier garantiert haben. Die Schweiz, die regelmäßig auf die Teilnahme an großen Turnieren hofft, muss sich mit einer wachsenden Konkurrenz von Nationen wie Portugal oder Italien auseinandersetzen. Das macht jeden verlorenen Punkt oder eine schlechtere Tordifferenz im Endeffekt entscheidend. Bei der Analyse des Spielverlaufs stellten Medien wie Le Temps und RTS fest, dass die Schweiz zwar das Spiel kontrollierte und mühelos gewann, die Defensive jedoch ein Gegentor zuließ, was bei einer so großen technischen Überlegenheit nicht hätte passieren dürfen. Vor dem Spiel warnte die Zeitung 20 Minuten davor, den Gegner zu unterschätzen, und wies auf die Gefahren eines Spiels auf Malta hin. Das Team musste ohne seine Schlüsselstürmerin Ana-Maria Crnogorčević auskommen, deren Abwesenheit aufgrund einer Verletzung in der Ausführung der Offensivaktionen sichtbar war. Trainerin Inka Grings steht nun vor der Herausforderung, die Spielqualität vor den entscheidenden Duellen mit den Gruppenspitzen zu verbessern, die über das Aufstiegsschicksal entscheiden werden. Der Sieg ermöglicht es der Schweiz, den dritten Platz in der Tabelle der Gruppe 4, direkt hinter Portugal und Italien, zu halten. Die Situation in der Gruppe bleibt angespannt, und der Spielraum für Fehler der Schweizerinnen ist praktisch nicht mehr vorhanden. Die nächsten Rückspiele werden vom Team eine deutlich größere Konzentration und Präzision erfordern, wenn die Mannschaft einen komplizierten Playoff-Weg vermeiden will. Trotz der drei Punkte auf dem Konto wächst der Druck auf den Trainerstab, und die Fans erwarten eine dem Potenzial der Spielerinnen, die in den europäischen Top-Ligen antreten, angemessene Leistung.
Mentioned People
- Alisha Lehmann — Schweizer Fußballspielerin, Torschützin im Spiel gegen Malta.
- Ramona Bachmann — Erfahrene Stürmerin der Schweizer Nationalmannschaft, Torschützin.
- Inka Grings — Trainerin der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft, verantwortlich für die Ergebnisse in der Qualifikation.
- Geraldine Reuteler — Schweizer Mittelfeldspielerin, die sich in die Torschützenliste eintrug.
- Seraina Friedli — Torhüterin der Schweizer Nationalmannschaft, Torschützin (wahrscheinlich Fehler in der Quelle oder Elfmeter).