Die portugiesische Regierung hat sich verpflichtet, finanzielle Rückstände gegenüber Feuerwehrleuten für außerordentliche Ausgaben während der Brandbekämpfung im Jahr 2025 zu begleichen. Die Mittel sollen bis Ende März 2026 an die Einheiten überwiesen werden.

Tilgung von 1,2 Millionen Euro Schulden

Die Regierung begleicht Rückstände für Verpflegung, Treibstoff und Gerätereparaturen aus dem Jahr 2025 bis Ende März 2026.

Rückstände aus dem Jahr 2024

Eine weitere Million Euro Schulden aus dem Jahr 2024 wird den Feuerwehrleuten im April 2026 ausgezahlt.

Digitalisierung der Abrechnung

Ab Mai 2026 wird eine elektronische Plattform starten, die den Prozess der Kosteneingabe durch die Feuerwehren vereinfacht.

Die portugiesische Regierung hat sich verpflichtet, bis Ende März 2026 Schulden in Höhe von 1,2 Millionen Euro gegenüber Feuerwehrverbänden für im Jahr 2025 angefallene Ausgaben zu begleichen. Diese Information wurde von António Nunes, dem Vorsitzenden der Liga der Portugiesischen Feuerwehren (LBP), nach einem Treffen am Mittwoch mit dem Staatssekretär für Bevölkerungsschutz, Rui Rocha, bekannt gegeben. Die finanziellen Rückstände betreffen außerordentliche Betriebskosten, die die Feuerwehrleute aus eigenen Mitteln während der Waldbrandbekämpfung im vergangenen Jahr decken mussten. Die portugiesischen Rettungsdienste kämpfen seit Jahren mit Problemen der Unterfinanzierung und Verzögerungen bei der Erstattung von Kosten für Löschaktionen. Das System stützt sich weitgehend auf freiwillige und berufliche Feuerwehrverbände unter kommunaler Aufsicht, die in Zeiten verstärkter Waldbrände enorme Kosten verursachen, die ihre regulären Betriebshaushalte übersteigen.

Die Mittel, die in den kommenden Wochen auf die Konten der Einheiten fließen sollen, decken konkrete Aufwendungen für Treibstoff, Verpflegung der Einsatzkräfte sowie notwendige Reparaturen an während der Einsätze beschädigten Fahrzeugen ab. Nach Angaben der LBP beliefen sich die gesamten außerordentlichen Ausgaben aller Feuerwehrverbände im Jahr 2025 auf etwa 20 Millionen Euro, wobei der genannte Betrag von 1,2 Millionen Euro die letzte unbeglichene Tranche darstellt. Zusätzlich erklärte sich die Regierung bereit, im April 2026 eine weitere Million Euro an Rückständen zu begleichen, diesmal aus dem Jahr 2024. 20 (Mio. Euro) — Gesamte außerordentliche Ausgaben der Feuerwehren im Jahr 2025 Zeitplan für die Schuldentilgung: Rückstand für das Jahr 2025: 1,2 Mio. Euro Schulden → Tilgung bis Ende März 2026; Rückstand für das Jahr 2024: 1 Mio. Euro Schulden → Tilgung im April 2026

Um ähnliche Verzögerungen in Zukunft zu vermeiden, plant das Innenministerium eine grundlegende Digitalisierung des Abrechnungsprozesses. Ab Mai 2026 soll eine spezielle elektronische Plattform in Betrieb gehen, die das bisherige manuelle System der Kosteneingabe durch die einzelnen Kommandos ersetzen wird. Parallel dazu wurde am 11. März 2026 eine neue Finanzrichtlinie an die Verbände übermittelt, die die Regeln und Höhe der Betriebszuschüsse für die kommende Saison präzisiert. Wichtige Termine für die portugiesischen Feuerwehren: 11. März 2026 — Finanzrichtlinie; 31. März 2026 — Schuldentilgung für 2025; April 2026 — Schuldentilgung für 2024; Mai 2026 — Neue Plattform

Mentioned People

  • António Nunes — Vorsitzender der Liga der Portugiesischen Feuerwehren (LBP)
  • Rui Rocha — Staatssekretär für Bevölkerungsschutz