Beim 1:0 von Atlético Madrid gegen Getafe CF in der La Liga rückte weniger das Ergebnis als ein ungewöhnlicher Platzverweis in den Mittelpunkt. Getafes Innenverteidiger Abdel Abqar sah nach VAR-Überprüfung die Rote Karte, nachdem er Atlético-Stürmer Alexander Sørloth im Intimbereich gegriffen hatte. Der Erfolg brachte Atlético auf Rang drei der Tabelle.

Abqar nach VAR des Feldes verwiesen

Getafes Innenverteidiger Abdel Abqar sah gegen Atlético Madrid die direkte Rote Karte, nachdem Schiedsrichter Miguel Ortiz die Szene am VAR-Monitor überprüft hatte.

Atlético gewinnt 1:0 und klettert auf Rang drei

Nahuel Molina erzielte im Riyadh Air Metropolitano das einzige Tor der Partie. Der Sieg brachte Atlético Madrid auf den dritten Tabellenplatz.

Vorfall löst europaweite Berichterstattung aus

Medien wie Reuters, Le Figaro, Der Spiegel und Der Tagesspiegel griffen die ungewöhnliche Szene auf. Rote Karten wegen eines solchen Kontakts gelten im Profifußball als selten.

Getafes Innenverteidiger Abdel Abqar ist am 14. März 2026 in einem La Liga-Spiel gegen Atlético Madrid vom Platz gestellt worden, nachdem er Atlético-Angreifer Alexander Sørloth in den Genitalbereich gegriffen hatte. Der Vorfall sorgte im europäischen Fußball für erhebliche Aufmerksamkeit. Schiedsrichter Miguel Ortiz zeigte die direkte Rote Karte, nachdem er sich die Szene am Monitor des VAR angesehen hatte. Atlético Madrid gewann die Partie im Stadion Riyadh Air Metropolitano in Madrid mit 1:0. Das einzige Tor erzielte Nahuel Molina. Durch den Sieg rückte Atlético Madrid auf den dritten Platz der La-Liga-Tabelle vor.

Die Szene ereignete sich in der ersten Halbzeit. Abqar, ein marokkanischer Innenverteidiger von Getafe CF, griff Sørloth im Bereich der Leiste, als sich beide Spieler in unmittelbarer Nähe zueinander befanden. Schiedsrichter Ortiz zeigte zunächst auf dem Platz keine Rote Karte. Nach der Überprüfung durch den VAR ging er jedoch zum Monitor am Spielfeldrand, bewertete die Aktion als Feldverweis und stellte Abqar direkt vom Platz. Getafe musste damit den Rest der Begegnung in Unterzahl mit zehn Spielern bestreiten. Nach den verfügbaren Informationen erlitt der norwegische Nationalstürmer Sørloth bei dem Vorfall keine Verletzung.

Nach dem Platzverweis übernahm Atlético Madrid gegen den dezimierten Gegner die Kontrolle über das Spiel. Molina, ein argentinischer Rechtsverteidiger, erzielte den Treffer zum Sieg mit einem Abschluss, der als wuchtig beschrieben wurde, und sicherte seiner Mannschaft damit drei Punkte. Der Erfolg im Riyadh Air Metropolitano erwies sich im Titelrennen als bedeutsam und brachte Atlético Madrid auf Rang drei der La-Liga-Tabelle. Nach einem Bericht des Tages Anzeiger blieb auch Real Madrid nach den Ergebnissen des Wochenendes in Reichweite von Tabellenführer Barcelona. Der Sieg festigte Atléticos Position als Anwärter in der Spitzengruppe, während die Saison in ihre Schlussphase eintrat.

In der La Liga hat es in den vergangenen Spielzeiten mehrere aufsehenerregende Disziplinarfälle gegeben, doch Rote Karten wegen einer körperlichen Aktion dieser Art sind im Profifußball ausgesprochen selten. Atlético Madrid und Getafe sind beides Vereine aus dem Raum Madrid, die in der La Liga seit Jahren regelmäßig aufeinandertreffen. Das Riyadh Air Metropolitano ist die Heimspielstätte von Atlético Madrid, seit der Klub das Vicente-Calderón-Stadion verlassen hat.

Der Vorfall wurde von Medien in ganz Europa aufgegriffen, darunter Reuters, Le Figaro, Der Spiegel und Der Tagesspiegel, was den ungewöhnlichen Charakter des Feldverweises unterstrich. Mehrere Veröffentlichungen bezeichneten die Rote Karte als absurd oder surreal. Le Figaro sprach von einer absurden Roten Karte für einen Spieler von Getafe. Abqar, geboren am 10. März 1999, gehört auch der marokkanischen Nationalmannschaft an. Molina, geboren am 6. April 1998, spielt sowohl für Atlético Madrid als auch für die argentinische Nationalmannschaft. Das Ergebnis der Partie und die Umstände der Roten Karte gehörten zu den meistdiskutierten Momenten dieses La-Liga-Spieltags.

Atlético Madrid, Getafe CF