Der ehemalige Innenverteidiger José Emilio Santamaría, der die goldene Ära von Real Madrid in den 1950er und 1960er Jahren mitprägte, ist am 15. April 2026 verstorben. Er bestritt insgesamt 337 Pflichtspiele für die „Königlichen“ und gewann unter anderem viermal den Europapokal der Landesmeister. Der Verein würdigte ihn als ein Symbol des Weltfußballs.

Tod einer Legende

José Emilio Santamaría verstarb am 15. April 2026 im Alter von 96 Jahren.

Erfolge bei Real Madrid

Er gewann vier Europapokale der Landesmeister und sechs spanische Meisterschaften in neun Jahren.

Internationaler Werdegang

Santamaría spielte WM-Turniere für zwei verschiedene Nationen: 1954 für Uruguay und 1962 für Spanien.

Trainerkarriere

Er hielt den Rekord für die meisten Spiele als Trainer bei RCD Espanyol und leitete Spanien bei der WM 1982.

José Emilio Santamaría, ein Innenverteidiger, der Teil jener Mannschaft von Real Madrid war, die den europäischen Fußball in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren dominierte, verstarb am 15. April 2026 im Alter von 96 Jahren. Real Madrid bestätigte den Tod in einer offiziellen Mitteilung und bezeichnete ihn als „eine der größten Legenden unseres Vereins und des Weltfußballs“. Santamaría wechselte 1957 vom uruguayischen Club Nacional de Football zu Real Madrid und verbrachte dort neun Spielzeiten, in denen er insgesamt 337 (Einsätze) — Pflichtspiele für Real Madrid absolvierte, bevor er 1966 seine Karriere beendete. Er wurde am 31. Juli 1929 in Montevideo geboren und nahm später die spanische Staatsbürgerschaft an. Real Madrid sprach seiner Ehefrau Nora, seinen Kindern Nelson, Nora, Beatriz, José, Silvia und Javier sowie seinen Enkeln und Urenkeln sein Beileid aus.

Vier Europapokalsiege und zwölf Titel in neun Spielzeiten Während seiner Zeit bei Real Madrid sammelte Santamaría eine Titelsammlung an, die ihn zu einem der erfolgreichsten Spieler der Vereinsgeschichte machte. Er gewann viermal den Europapokal der Landesmeister (1958, 1959, 1960 und 1966) sowie sechs spanische Meisterschaften, einmal den Weltpokal und einmal die Copa del Rey. Er spielte an der Seite von Alfredo Di Stéfano, Ferenc Puskás, Francisco Gento und Raymond Kopa in einer Mannschaft, die den weltweiten Ruf von Real Madrid begründete. Real-Präsident Florentino Pérez betonte in der offiziellen Stellungnahme, dass diese Generation von Spielern das Fundament der Vereinsidentität geschaffen habe. „Santamaría wird immer als eines der großen Symbole unseres Vereins in Erinnerung bleiben. Er war Teil einer Mannschaft, die allen Madridistas und Fußballfans auf der ganzen Welt im Gedächtnis bleiben wird. Zusammen mit Spielern wie Di Stéfano, Puskas, Gento oder Kopa begann dieses Team, den Mythos Real Madrid zu erschaffen. Santamaría vertrat die Werte unseres Vereins stets in beispielhafter Weise, und bis zum letzten Moment war Real Madrid die große Leidenschaft seines Lebens.” — Florentino Pérez via Real Madrid official statement

Europapokal der Landesmeister: 4, Spanische Meisterschaft: 6, Weltpokal: 1, Copa del Rey: 1

Real Madrid gewann die ersten fünf Ausgaben des Europapokals der Landesmeister in Folge, von 1956 bis 1960 – eine Serie, die den Verein als dominierende Kraft im kontinentalen Fußball etablierte. Santamaría stieß 1957 zum Team und war eine zentrale Figur bei drei dieser fünf aufeinanderfolgenden Siege. Der Europapokal der Landesmeister war der Vorläufer der UEFA Champions League und wurde bis zur Umstrukturierung des Wettbewerbs in den 1990er Jahren ausschließlich unter den nationalen Meistern ausgespielt. Vor seinem Wechsel zu Real Madrid gewann Santamaría mit dem Club Nacional de Football viermal die uruguayische Meisterschaft.

Repräsentant zweier Nationen bei Weltmeisterschaften Santamarías internationale Karriere teilte sich auf zwei Länder auf, was seine doppelte Staatsbürgerschaft widerspiegelte. Er bestritt 25 Länderspiele für Uruguay, unter anderem bei der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz. Nach der Einbürgerung in Spanien lief er 16-mal für die spanische Nationalmannschaft auf, darunter bei der Weltmeisterschaft 1962 in Chile. Seine Verbindung zur spanischen Auswahl reichte über seine aktive Zeit hinaus: Zwischen 1980 und 1982 fungierte er als Nationaltrainer Spaniens und führte das Team bei der Heim-Weltmeisterschaft 1982 an, einem Turnier, das Italien unter Trainer Enzo Bearzot gewann. Zuvor hatte er bereits die spanische Olympia-Auswahl bei den Spielen 1968 in Mexiko-Stadt und 1980 in Moskau betreut.

Rekordzeit bei Espanyol vor dem Nationaltraineramt Santamaría begann seine Trainerlaufbahn im Jahr nach seinem Rücktritt als Spieler in der Jugendakademie von Real Madrid. Ab 1971 trainierte er über sieben Spielzeiten hinweg RCD Espanyol. Mit 252 geleiteten Pflichtspielen ist er der Trainer mit den meisten Einsätzen in der Geschichte dieses Vereins. Seine Amtszeit bei Espanyol dauerte bis 1978, woraufhin er die spanische Olympia-Auswahl übernahm, bevor er 1980 zum Cheftrainer der A-Nationalmannschaft ernannt wurde. Die Weltmeisterschaft 1982 in Spanien markierte seine letzte Trainertätigkeit auf internationaler Ebene. Sein Tod am 15. April 2026 beendet eines der umfassendsten Kapitel der spanischen Fußballgeschichte, das Rollen als hochdekorierter Vereinsspieler, Nationalspieler zweier Nationen und Nationaltrainer auf der größten Bühne des Sports umfasste.

José Emilio Santamaría — Meilensteine der Karriere: — ; — ; — ; — ; — ; — ; —

Mentioned People

  • José Emilio Santamaría — środkowy obrońca i trener, który spędził 18-letnią karierę w klubach Nacional i Real Madryt
  • Florentino Pérez — hiszpański przedsiębiorca i prezydent klubu piłkarskiego Real Madryt
  • Alfredo Di Stéfano — legendarny napastnik Realu Madryt i kolega z drużyny Santamaríi
  • Ferenc Puskás — wybitny węgiersko-hiszpański napastnik i kolega z drużyny Santamaríi
  • Francisco Gento — skrzydłowy Realu Madryt i kolega z drużyny Santamaríi
  • Raymond Kopa — francuski pomocnik ofensywny i kolega z drużyny Santamaríi

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