„Ready or Not 2: Here I Come“ ist beim SXSW-Festival in Austin uraufgeführt worden. Nach der lauten Premiere fällt die Kritik zu der Horror-Komödie deutlich unterschiedlich aus.
Weltpremiere beim SXSW-Festival
„Ready or Not 2: Here I Come“ wurde am 14. März 2026 in Austin uraufgeführt und löste laut Deadline starke Publikumsreaktionen aus.
Samara Weaving erneut in der Hauptrolle
Samara Weaving kehrt als Grace zurück. Neu zum Ensemble der Fortsetzung gehört Sarah Michelle Gellar.
Kritiken fallen unterschiedlich aus
Deadline lobte den Film, während IndieWire, The Hollywood Reporter und Variety deutlich reservierter urteilten. Vulture hob den antielitären Unterton hervor.
Radio Silence drehte erneut
Die Fortsetzung stammt wieder von Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett vom Kollektiv Radio Silence, das bereits das Original von 2019 inszenierte.
Nächstes Projekt ist eine Mummy-Fortsetzung
Die Regisseure bestätigten laut Variety, dass sie als Nächstes an einer Mummy-Fortsetzung mit Brendan Fraser arbeiten. Ein Starttermin wurde nicht genannt.
„Ready or Not 2: Here I Come“ hat am 14. März 2026 beim South by Southwest festival in Austin, Texas, seine Weltpremiere gefeiert und dabei laut Deadline Schreie, Jubel und hörbares Erstaunen im Publikum ausgelöst. Die Fortsetzung der Horror-Komödie wurde von dem Radio Silence collective inszeniert, das aus Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett besteht. Die australische Schauspielerin Samara Weaving übernimmt erneut ihre Hauptrolle als Grace aus dem Original von 2019; in der Fortsetzung ist auch Sarah Michelle Gellar dabei. Variety beschrieb die Premiere als ausgelassen und verwies auf Blut, Teufelsanbetung und explodierende Körper auf der Leinwand.
Die kritische Aufnahme nach der Premiere ist geteilt. Deadline lobte Weavings Darstellung und nannte den Film einen „bloody good time“, während IndieWire ihn als „ho-hum horror sequel“ beschrieb, die auch eine sensationelle Weaving allein nicht retten könne. The Hollywood Reporter kam zu dem Schluss, die Fortsetzung könne die dunkle Magie des Originals nicht ganz heraufbeschwören, und Variety charakterisierte sie als „luridly preposterous“. Vulture hob hervor, dass der Film einen starken thematischen Stoß gegen die Ultrareichen entfalte. Variety stellte zudem fest, der Film sei noch drastischer überzogen als das Original, außerdem opernhafter, heruntergekommener und makabrer.
Das ursprüngliche „Ready or Not“ erschien 2019 und wurde ebenfalls von Radio Silence inszeniert. Das Kollektiv hat seither Beiträge zur Scream-Reihe sowie den Horrorfilm Abigail gedreht. Sarah Michelle Gellar gilt wegen ihrer umfangreichen Arbeit im Horrorgenre weithin als „Scream Queen“. SXSW dient seit seiner Gründung im Jahr 1987 zahlreichen Genrefilmen als Startplattform.
Radio Silence hat die Dreharbeiten zur Fortsetzung laut Variety als zermürbend und blutig beschrieben. Die Regisseure bestätigten, dass ihr nächstes Projekt eine Fortsetzung der Mummy-Reihe mit Brendan Fraser in der Hauptrolle ist, die sie als „thrilling“ bezeichneten. Fraser, ein US-amerikanischer und kanadischer Schauspieler, wurde in den 1990er-Jahren mit Filmen wie „Encino Man“ und „George of the Jungle“ bekannt, bevor er in der ursprünglichen Mummy-Reihe mitspielte. Ein bestätigter Starttermin für die Mummy-Fortsetzung war den zitierten Artikeln nicht zu entnehmen.