Das europäische Wetter zeigt in der Woche ab dem 16. März 2026 ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. Während in Polen Gewitter und örtlicher Graupel erwartet werden, rechnen Spanien, die Niederlande und Teile der Schweiz mit eher ruhigen oder frühlingshaften Verhältnissen. Entlang der spanischen Küsten bleibt die See jedoch rau.

Polen vor markantem Wetterumschwung

Polnische Wetterportale warnen vor dem Ende der ruhigen Phase. Erwartet werden Blitze, örtlicher Graupel und eine insgesamt unbeständige Entwicklung.

Spanien mit stabilem Wochenauftakt

In Spanien wird überwiegend ruhiges Wetter erwartet. An den Küsten muss allerdings mit rauer See gerechnet werden, besonders im Kontrast zu Mittel- und Osteuropa.

Niederlande mild, Schweiz wechselhaft

Die Niederlande erwarten sonniges Frühlingswetter. In der Schweiz reicht das Spektrum laut Vorhersagen von Sonne bis Schnee.

Das Wetterbild in Europa teilt sich in der Woche vom 16. März 2026 deutlich entlang einer Nord-Süd-Linie. Besonders in Polen wird ein abrupter Wetterumschwung erwartet, den Meteorologen als ungünstige Entwicklung beschrieben haben. In Spanien, den Niederlanden und in Teilen der Schweiz dagegen deuten die Vorhersagen auf stabile oder bereits frühlingshafte Verhältnisse hin. Polnische Wetterportale veröffentlichten am Montagmorgen Warnungen, wonach die ruhige Phase zu Ende gehe. Erwartet würden Blitze und örtlicher Graupel in Teilen des Landes. Von polnischen Medien zitierte amerikanische Prognosemodelle enthielten nach Darstellung eines Portals für die kommenden Tage ausgesprochen ungünstige Projektionen. Eine Langfristprognose, die Wprost am selben Morgen veröffentlichte, deutete zugleich auf einen umfassenderen Wetterwechsel in Polen hin. Ein Meteorologe wurde dabei so beschrieben, als lege er offen, was als Nächstes bevorstehe. Der Kontrast zu Süd- und Westeuropa fällt deutlich aus: Meteorologen in Spanien und den Niederlanden verwiesen auf heiteren Himmel, milde Temperaturen und erste Frühlingszeichen.

Polnische Meteorologen warnen in dieser Woche vor Blitz und Graupel Polen steht unter den betrachteten Ländern vor der markantesten Verschlechterung der Wetterlage. Darauf weisen Berichte hin, die pogoda.interia.pl und planeta.pl am Montag veröffentlichten. Für die amtliche Wettervorhersage in dem Land ist das IMGW-PIB, das nationale meteorologische Institut Polens, zuständig. Pogoda.interia.pl berichtete, die ruhige Wetterphase gehe zu Ende. Blitze würden über den Himmel ziehen, zudem werde örtlich Graupel erwartet. Planeta.pl wertete amerikanische Prognosemodelle als schlechte Nachricht und beschrieb den Ausblick als fatal. Die Langfristprognose von Wprost setzte daneben einen vorsichtig optimistischen Akzent. Ein Synoptiker deutete demnach an, dass sich ein Umschwung der Wetterverhältnisse anbahne. Wann und in welcher Form eine Verbesserung eintreten könnte, ging aus den verfügbaren Zusammenfassungen jedoch nicht hervor. Die Kombination aus konvektiver Aktivität, Niederschlägen in Form von Graupel und der Einbeziehung transatlantischer Prognosemodelle spricht dafür, dass in Polen in den kommenden Tagen ein dynamisches und unbeständiges Wettergeschehen vorherrschen dürfte.

Spanien startet mit Sonne, Wärme und rauer See in die Woche In Spanien zeigt sich zu Wochenbeginn ein deutlich anderes Bild. Nach Angaben von El País wird landesweit überwiegend stabiles Wetter erwartet. In der Valencianischen Gemeinschaft beginnt die Woche nach Angaben von Europa Press mit klarem Himmel und Höchsttemperaturen. Die Nachrichtenagentur veröffentlichte am Montagmorgen zwei getrennte Berichte zum Ausblick für die Region. „La semana comienza con tiempo estable en general y mar agitada en las costas” (Die Woche beginnt überwiegend mit stabilem Wetter und rauer See an den Küsten) — EL PAÍS via EL PAÍS Die Ausnahme von dem ruhigen Muster bilden Spaniens Küsten. Dort wird El País zufolge mit rauer See gerechnet. Die amtliche Wetterbehörde des Landes ist die AEMET. Der klare Wochenauftakt in der Valencianischen Gemeinschaft steht damit in unmittelbarem Gegensatz zu den unbeständigen Verhältnissen, die für Mittel- und Osteuropa erwartet werden. Daran zeigt sich, wie unterschiedlich sich dieselbe Woche auf dem Kontinent entwickeln dürfte.

Niederlande und Schweiz ergänzen Europas gemischtes Frühlingsbild In den Niederlanden dürfte in den kommenden Tagen mildes und sonniges Frühlingswetter vorherrschen. Das berichtete der öffentlich-rechtliche Rundfunk NOS in seinem Wochenwetterbericht, der am Montagmorgen veröffentlicht wurde. Die offiziellen Vorhersagen, auf denen solche Einschätzungen beruhen, stammen vom KNMI, dem nationalen meteorologischen Institut des Landes. In der Schweiz ist das Bild wechselhafter. 20 Minuten berichtete, das Märzwetter reiche dort von Sonne bis Schnee und spiegele damit die für den Alpenstaat typische meteorologische Vielfalt. Der Schweizer Bundeswetterdienst MeteoSwiss beobachtet die Wetterlage und veröffentlicht die amtlichen Prognosen für das Land. Insgesamt zeigt die europäische Wetterkarte für diese Woche damit einen geteilten Kontinent: Der Nordwesten und der Süden tendieren zu ruhigen, milden oder sonnigen Bedingungen. Polen und möglicherweise weitere Teile Mittel- und Osteuropas stellen sich dagegen auf konvektive Störungen, Graupel und einen umfassenderen atmosphärischen Wandel ein, der nach Einschätzung von Meteorologen bereits begonnen hat.