Sean Penn hat die Oscar-Verleihung am 15. März 2026 ausgelassen und ist stattdessen nach Kyjiw gereist. Dort traf er am folgenden Tag den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Währenddessen wurde sein Film „One Battle After Another“ als bester Film ausgezeichnet, Penn selbst erhielt den Oscar als bester Nebendarsteller.

Penn reist nach Kyjiw statt zur Gala

Sean Penn blieb der Oscar-Verleihung am 15. März 2026 fern und reiste stattdessen nach Kyjiw, wo er am folgenden Tag Wolodymyr Selenskyj traf.

Oscar-Erfolg trotz Abwesenheit

„One Battle After Another“ gewann den Oscar für den besten Film. Penn erhielt den Preis als bester Nebendarsteller und kam damit auf drei Academy Awards.

Selenskyj würdigt Penn öffentlich

Selenskyj nannte Penn in einem Beitrag vom 16. März 2026 einen „wahren Freund der Ukraine“ und veröffentlichte ein Foto des Treffens.

Internationale Resonanz

Mehrere internationale Medien berichteten über Penns Reise, seine Abwesenheit bei der Gala und die symbolische Bedeutung des Treffens in Kyjiw.

Keine Details zum Gespräch

Zu den Inhalten des Treffens, zur Dauer des Aufenthalts und zu weiteren öffentlichen Terminen in der Ukraine wurden keine Einzelheiten bekannt.

Sean Penn verzichtete am 15. März 2026 auf die Teilnahme an der Oscar-Verleihung, um nach Kyjiw zu reisen. Dort traf er am folgenden Tag den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, während sein Film „One Battle After Another“ den Oscar für den besten Film gewann und Penn selbst als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde. Bei der Oscar-Verleihung fehlte Penn vollständig und verzichtete damit darauf, seine Trophäe persönlich entgegenzunehmen. Nach Websuchergebnissen von Variety und Deadline war es Penns dritter Oscar; damit stellte er einen Rekord für die meisten Schauspielauszeichnungen eines männlichen Darstellers ein. Selenskyj veröffentlichte am 16. März 2026 in sozialen Medien ein Bild des Treffens und dankte dem amerikanischen Schauspieler und Filmemacher. Das Zusammentreffen fand international große Beachtung, da es nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe von Penns Sieg bei der Hollywood-Gala bekannt wurde.

Selenskyj nennt Penn einen „wahren Freund der Ukraine“ Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj machte Penns Besuch am 16. März 2026 mit einem Beitrag in sozialen Medien öffentlich, also an demselben Tag, an dem sich die beiden Männer in Kyjiw trafen. In dem Beitrag, der auch ein Foto der Begegnung enthielt, bezeichnete Selenskyj Penn als einen „wahren Freund der Ukraine“. „Wir wissen, was ein wahrer Freund ist” — Volodymyr Zelenskyy via Deadline Der Beitrag verbreitete sich rasch in internationalen Medien, darunter Deadline, Variety und ANSA. Penns Entscheidung, in die ukrainische Hauptstadt zu reisen, statt an einer der wichtigsten jährlichen Veranstaltungen Hollywoods teilzunehmen, unterstrich sein seit Langem öffentliches Engagement für die Ukraine. Zu den Inhalten des Gesprächs zwischen Penn und Selenskyj wurden in den zugrunde liegenden Berichten keine Einzelheiten bestätigt.

Dritter Oscar gleicht Rekord bei männlichen Schauspielern aus Mit dem Oscar als bester Nebendarsteller für „One Battle After Another“ gewann Penn nach Berichten von Deadline und Variety seinen dritten Academy Award und gehört damit zu einem kleinen Kreis männlicher Schauspieler. In Websuchergebnissen hieß es, er sei „erst der vierte Mann“, der diese Marke in Schauspielkategorien erreicht habe. Der Film, bei dem nach Websuchergebnissen Paul Thomas Anderson Regie führte, erhielt außerdem die wichtigste Auszeichnung des Abends, den Oscar für den besten Film, und gehörte damit bei der Verleihung 2026 zu den prägenden Produktionen. Penn hielt keine Dankesrede im Saal, weil er sich zum Zeitpunkt der Zeremonie bereits auf dem Weg in die Ukraine befand oder dort schon angekommen war. Seine Abwesenheit auf der Bühne wurde von mehreren Medien, die über die Preisverleihung berichteten, deutlich hervorgehoben, darunter TVN24, Il Messaggero und Mediafax. Sean Penn gewann nach seinem Wikipedia-Eintrag bereits Oscars als bester Hauptdarsteller für seine Leistungen in „Mystic River“ und „Milk“. Selenskyj ist seit 2019 Präsident der Ukraine; er trat sein Amt fünf Jahre nach Beginn des russisch-ukrainischen Krieges an, der auf die Annexion der Krim und den Einmarsch Russlands in den Donbas folgte. Penn hat die Ukraine seit der Eskalation des Konflikts mehrfach besucht und das Land öffentlich nachdrücklich unterstützt.

Penns Ukraine-Reisen begannen vor seinem jüngsten Oscar-Erfolg Penns Reise nach Kyjiw fügte sich nach seiner Wikipedia-Biografie in ein länger bestehendes Engagement für die Ukraine ein, das seinem jüngsten Oscar-Erfolg vorausging. Seine Entscheidung, den Besuch höher zu gewichten als die Preisverleihung, wurde von Medien in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent aufgegriffen, darunter das portugiesischsprachige Medium SAPO, die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax, die italienische Zeitung Il Messaggero und die polnische Unterhaltungsseite film.interia.pl. Die breite internationale Berichterstattung spiegelte sowohl die Bedeutung des Oscar-Gewinns als auch die symbolische Wirkung von Penns Entscheidung wider, in ein Land im Krieg zu reisen, anstatt an Hollywoods wichtigstem jährlichen Ereignis teilzunehmen. Selenskyjs öffentliche Würdigung Penns in sozialen Medien verstärkte die Aufmerksamkeit zusätzlich und machte aus einer möglichen Randnotiz über einen abwesenden Preisträger einen weithin beachteten diplomatischen und kulturellen Moment. In den zugrunde liegenden Berichten fanden sich keine Angaben zur Dauer von Penns Aufenthalt in der Ukraine oder zu weiteren geplanten öffentlichen Auftritten außer dem Treffen mit Selenskyj.