Papst Leo XIV hat in seiner Sonntagsansprache am 15. März 2026 eine sofortige Waffenruhe im Krieg in Iran verlangt. Er verurteilte die von ihm als „gräuelhafte Gewalt“ bezeichneten Vorgänge und rief die politischen Verantwortlichen auf, den Dialog wieder aufzunehmen. Nach übereinstimmenden Berichten war es seine erste öffentliche Forderung nach einem Ende der Kampfhandlungen seit Beginn des Angriffs auf Iran.
Papst verlangt sofortige Waffenruhe
Leo XIV forderte in seiner Sonntagsansprache am 15. März 2026 ein sofortiges Ende der Kämpfe im Krieg in Iran.
Erster öffentlicher Appell seit Beginn des Angriffs
Mehreren Berichten zufolge war es die erste öffentliche Forderung des Papstes nach einem Stopp der Feindseligkeiten seit Beginn des Angriffs auf Iran.
Botschaft richtete sich an mehrere Akteure
Verschiedene Medien sahen den Appell unter anderem an Donald Trump, Israel und Iran gerichtet.
Vatikan fordert auch Wiederaufnahme des Dialogs
Neben einer Waffenruhe verlangte Leo XIV laut La Vanguardia die Wiederöffnung von Gesprächskanälen.
Keine bestätigte unmittelbare Reaktion
Aus den vorliegenden Berichten geht keine bestätigte direkte Antwort der Regierungen der Vereinigten Staaten, Israels oder Irans hervor.
Papst Leo XIV hat in seiner Sonntagsansprache am 15. März 2026 eine sofortige Waffenruhe im Krieg in Iran gefordert. Er verurteilte, was er als „gräuelhafte Gewalt“ bezeichnete, und rief die politischen Verantwortlichen weltweit dazu auf, Gesprächskanäle zu öffnen. Der Appell richtete sich an diejenigen, die für den Konflikt Verantwortung tragen. Nach mehreren Berichten, die am selben Tag veröffentlicht wurden, war es das erste Mal, dass der Papst seit Beginn des Angriffs auf Iran öffentlich ein Ende der Feindseligkeiten verlangte. Die Ansprache fand international große Beachtung. Verschiedene Quellen wiesen darauf hin, dass sich die Botschaft unter anderem an Donald Trump, Israel und Iran richtete. Reuters berichtete über den Appell unter einer Überschrift, in der die „gräuelhafte Gewalt“ in dem Konflikt hervorgehoben wurde.
In seiner Ansprache wandte sich Leo XIV unmittelbar an die Akteure, die den Konflikt vorantreiben, und forderte sie auf, die Kämpfe zu beenden und die Kommunikation wiederherzustellen. „Ich appelliere an die Verantwortlichen dieses Krieges: Schließt einen Waffenstillstand!” — Pope Leo XIV via NEWS 24/7 Der Heilige Stuhl nutzt päpstliche Ansprachen seit langem, um in bewaffneten Konflikten zur Deeskalation aufzurufen. Dieser Appell stand in dieser Tradition. La Vanguardia berichtete, der Papst habe neben der Forderung nach einer Waffenruhe ausdrücklich auch die Wiederöffnung von Dialogkanälen verlangt. Das rumänische Portal Ziare.com deutete die Botschaft als an Trump, Israel und Iran namentlich gerichtet. Das spiegele die Bandbreite der Akteure wider, die der Vatikan als mitverantwortlich für die Fortsetzung der Feindseligkeiten ansehe. Stirile ProTV hob hervor, dass es sich um den ersten derartigen Appell von Leo XIV seit Beginn des Angriffs auf Iran handle, und unterstrich damit die Bedeutung des Zeitpunkts.
Robert Francis Prevost wurde im Mai 2025 zum Papst gewählt und war damit in der Geschichte der katholischen Kirche die erste in den Vereinigten Staaten geborene Person an ihrer Spitze. Er nahm den Namen Leo XIV an und ist der 267. Inhaber des Papstamts. Das Papsttum hat eine lange Tradition diplomatischer Interventionen in bewaffneten Konflikten und richtet in Kriegen im Nahen Osten und darüber hinaus regelmäßig Appelle für Waffenruhen und humanitäre Korridore an die Konfliktparteien. Frühere Päpste haben Konflikte in der Region sowohl in öffentlichen Ansprachen als auch über vertrauliche diplomatische Kanäle thematisiert.
Die Wortwahl des Papstes fiel auffallend direkt aus. Mehrere Medien, darunter G4Media.ro und iefimerida.gr, berichteten über seine Charakterisierung der Gewalt in Iran als „atrocious“ oder „appalling“, wobei das griechische Medium die zweite Formulierung verwendete. Die Sonntagsansprache, die für den Appell genutzt wurde, gehört zu den sichtbarsten Plattformen des Papstes, um ein weltweites Publikum zu erreichen. Rzeczpospolita ordnete den Appell mit Verweis auf die breitere regionale Dimension in das Thema Frieden und Solidarität im Nahen Osten ein. Dass rumänische, griechische, spanische, polnische und internationale Agenturquellen am selben Tag in ähnlicher Weise darüber berichteten, zeigt die große Aufmerksamkeit für die Erklärung. Aus den zugrunde liegenden Artikeln liegen keine bestätigten Informationen darüber vor, ob die Regierungen der Vereinigten Staaten, Israels oder Irans unmittelbar auf den päpstlichen Appell reagiert haben.