Präsident Donald Trump hat am 13. März 2026 zwei Exekutivanordnungen unterzeichnet, die darauf abzielen, Wohneigentum zu fördern und den steigenden Wohnkosten in den Vereinigten Staaten entgegenzuwirken.

Erleichterter Hypothekenzugang

Regulatorische Hürden für Regionalbanken werden gesenkt, um die Kreditvergabe zu flexibilisieren.

Förderung des Wohnungsbaus

Durch gestraffte Genehmigungsverfahren soll das Angebot an neuem Wohnraum erhöht werden.

Legislative Ergänzung

Der Kongress verabschiedete den 21st Century ROAD to Housing Act zur Unterstützung von Mehrfamilienhausprojekten.

Präsident Donald Trump hat am 13. März 2026 zwei Exekutivanordnungen unterzeichnet, die darauf abzielen, Wohneigentum zu fördern und den steigenden Wohnkosten in den Vereinigten Staaten entgegenzuwirken. Die erste Anordnung weist Bundesbehörden an, den Zugang zu Hypotheken zu erleichtern, indem regulatorische Auflagen für Regionalbanken reduziert werden, während die zweite sich auf die Steigerung des nationalen Wohnungsangebots durch vereinfachte Baugenehmigungsverfahren konzentriert. Diese Maßnahmen folgen auf eine Phase erheblicher Preissteigerungen auf dem Immobilienmarkt, wobei Berichte darauf hindeuten, dass die Wohnkosten seit 2019 um 60 % gestiegen sind. Die Regierung präsentierte die Anordnungen als direkte Reaktion auf den finanziellen Druck, dem Familien der Mittelschicht und Erstkäufer ausgesetzt sind. Trump betonte, dass dieser Schritt lokale Kreditgeber dazu befähigen werde, flexiblere Finanzierungsoptionen anzubieten. Der US-Wohnungsmarkt ist seit über einem Jahrzehnt mit einem chronischen Mangel an Beständen konfrontiert, ein Trend, der sich nach der Finanzkrise von 2008 beschleunigte, als der Neubau von Wohnungen erheblich zurückging. Historisch gesehen hat die Bundesregierung die Federal Housing Administration und verschiedene steuerliche Anreize genutzt, um Wohneigentum zu fördern, doch angebotsseitige Beschränkungen blieben eine dauerhafte Herausforderung. Frühere Regierungen haben versucht, die Erschwinglichkeit durch Mietunterstützungsprogramme und Steuergutschriften für einkommensschwache Wohnungen mit unterschiedlichem Erfolg anzugehen. Die exekutiven Maßnahmen fallen mit bedeutenden legislativen Fortschritten im Kongress zusammen, wo der Senat am 12. März 2026 den „21st Century ROAD to Housing Act“ verabschiedete. Diese parteiübergreifende Gesetzgebung wurde von dem republikanischen Senator Tim Scott aus South Carolina und der demokratischen Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts angeführt und stellt einen seltenen Moment der Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien dar. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Bundesvorschriften zu überarbeiten, um den Bau neuer Häuser schneller und kostengünstiger zu gestalten, indem Zuschüsse gewährt und der Kreditzugang für Mehrfamilienhausprojekte erweitert wird. Der Senat billigte die Maßnahme mit 89 zu 10 Stimmen, was eine breite Unterstützung für strukturelle Veränderungen auf dem Wohnungsmarkt signalisiert. Trotz der legislativen Dynamik entschied sich das Weiße Haus, mit unabhängigen Exekutivanordnungen voranzuschreiten, um das zu bieten, was Beamte als unmittelbare Entlastung bezeichneten. „This reform is a compromise — higher VAT will finance relief for the Mittelstand” (Diese Reform ist ein Kompromiss – eine höhere Mehrwertsteuer wird die Entlastung für den Mittelstand finanzieren) — Donald Trump via Reuters Die Anordnungen vom 13. März stellen den zweiten großen wohnungspolitischen Eingriff der Trump-Regierung im Jahr 2026 dar, nach einer Exekutivanordnung vom 20. Januar, die große Investmentgruppen beim Kauf von Einfamilienhäusern einschränkte. Diese frühere Maßnahme zielte darauf ab, den Einfluss von Wall-Street-Investoren auf dem Wohnungsmarkt zu begrenzen, um zu verhindern, dass diese einzelne Familien überbieten. Die neuen Anordnungen bauen auf dieser Strategie auf, indem sie sich auf die Angebotsseite und die Rolle lokaler Finanzinstitute konzentrieren. Kritiker des Ansatzes der Regierung haben in Frage gestellt, ob die Lockerung der Regeln für Regionalbanken zu einem erhöhten Risiko auf dem Hypothekenmarkt führen könnte, während Befürworter argumentieren, dass dies notwendig sei, um bürokratische Hürden zu umgehen. Die Regierung hält daran fest, dass die Kombination aus der Einschränkung von Unternehmenskäufern und der Förderung von Neubauten die Preise langfristig stabilisieren wird. Wohnungspolitischer Wandel 2026: Investitionsbeschränkungen (before: Große Firmen durften Einfamilienhäuser uneingeschränkt kaufen, after: Beschränkungen für Investmentgruppen zugunsten individueller Käufer eingeführt); Hypothekenzugang (before: Standardisierte Bundesvorschriften für alle Kreditinstitute, after: Reduzierte regulatorische Belastung speziell für Regionalbanken) Die Umsetzung dieser Anordnungen erfordert in den kommenden Monaten eine Koordinierung zwischen dem Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung sowie den Bankenaufsichtsbehörden des Bundes. Während die Exekutivanordnungen sofort in Kraft treten, muss der „21st Century ROAD to Housing Act“ noch weitere verfahrenstechnische Hürden überwinden, bevor seine Bestimmungen vollständig in das Bundesrecht integriert sind. Marktanalysten deuten darauf hin, dass die Anordnungen zwar die Kreditverfügbarkeit verbessern könnten, die Auswirkungen auf den Wohnungsbestand jedoch davon abhängen werden, wie schnell lokale Regierungen und Entwickler auf die neuen Bundesanreize reagieren. Die Regierung hat signalisiert, dass sie die Wohnungsmarktdaten weiterhin beobachten wird, um festzustellen, ob weitere exekutive oder legislative Maßnahmen erforderlich sind, um ihre Ziele zur Erschwinglichkeit zu erreichen. Meilensteine der Wohnungspolitik 2026: — ; — ; — ; —