Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat mit einem Video aus einem Café Gerüchten über seinen angeblichen Tod widersprochen. Die Aufnahme vom 15. März 2026 zeigte ihn bei Kaffee in entspannter Atmosphäre. Sie erschien am selben Tag, an dem die iranischen Revolutionsgarden laut ANSA damit drohten, ihn aufzuspüren und zu töten.

Video gegen Falschmeldungen

Benjamin Netanyahu veröffentlichte am 15. März 2026 ein Café-Video, um Gerüchte über seinen angeblichen Tod zu widerlegen.

Drohung aus Iran am selben Tag

Nach ANSA drohten die iranischen Revolutionsgarden am selben Tag damit, Netanyahu aufzuspüren und zu töten.

Reaktion mit Humor

Netanyahu griff in dem Video Spekulationen über sein Aussehen auf und reagierte mit Wortspielen auf die Todesgerüchte.

Gerüchte mit manipulierten Inhalten

Mehrere Medien berichteten, dass sich die Falschmeldungen über soziale Netzwerke verbreiteten und offenbar auch KI-generierte oder digital manipulierte Inhalte einschlossen.

Breite internationale Resonanz

Medien in mehreren europäischen Ländern und in Israel berichteten innerhalb kurzer Zeit über das Video und die vorausgegangenen Gerüchte.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu veröffentlichte am 15. März 2026 ein Video, in dem er in einem Café Kaffee trinkt, um Gerüchten in sozialen Netzwerken über seinen angeblichen Tod unmittelbar entgegenzutreten. Das Video, das sich im Internet rasch verbreitete, zeigte Netanyahu augenscheinlich bei guter Gesundheit und in entspannter Umgebung. Der Auftritt erfolgte am selben Tag, an dem das Iranische Revolutionsgardenkorps nach Angaben von ANSA damit drohte, ihn aufzuspüren und zu töten. Netanyahu nutzte die Situation im Café, um den Gerüchten mit Humor zu begegnen, und machte aus einem möglicherweise sicherheitsrelevanten Moment eine Kommunikationsreaktion, die sich gezielt gegen Spekulationen im Netz richtete.

Netanyahu macht Scherze über Finger und das Sterben für Kaffee In dem Video ging Netanyahu nach Berichten von La Repubblica und 20 minutos auf konkrete Theorien in sozialen Medien zu seinem äußeren Erscheinungsbild ein, darunter Spekulationen über seine Finger. „Wollen Sie zählen, wie viele Finger ich habe?” — Benjamin Netanyahu via La Repubblica Zudem griff er zu einem Wortspiel, um die Meldungen über seinen angeblichen Tod zurückzuweisen. „Ich würde für einen Kaffee sterben, so wie ich für mein Volk sterben würde” — Benjamin Netanyahu via Stirile ProTV Observador und BFMTV berichteten über eine ähnliche Formulierung, wonach Netanyahu gesagt habe, er „sterbe ... für einen Kaffee“. Damit machte er sich unmittelbar über die falschen Berichte zu seinem Tod lustig. Das Video wurde in sozialen Netzwerken veröffentlicht und fand schnell große Beachtung in mehreren europäischen und israelischen Medien, die innerhalb weniger Stunden nach der Veröffentlichung darüber berichteten.

Drohung der iranischen Revolutionsgarden am selben Tag Bereits früher am 15. März hatten die Pasdaran nach Angaben von ANSA eine Erklärung veröffentlicht, in der sie damit drohten, Netanyahu aufzuspüren und zu töten. Diese Drohung bildete den ernsten Hintergrund für Netanyahus betont lockeres Café-Video, das wenige Stunden nach Veröffentlichung der iranischen Erklärung erschien. Die Gegenüberstellung einer direkten militärischen Drohung durch eine staatsnahe Einheit und eines Videos in sozialen Netzwerken zur Widerlegung von Gerüchten verdeutlichte, welchem doppelten Druck Netanyahu an diesem Tag ausgesetzt war. Weitere Einzelheiten zum konkreten Inhalt oder zum Kontext der iranischen Drohung wurden in den vorliegenden Berichten über die Erklärung hinaus nicht genannt.

Todesgerüchte verbreiteten sich vor dem Video über soziale Netzwerke Die falschen Meldungen über Netanyahus Tod verbreiteten sich nach Angaben mehrerer Medien, darunter Polsat News und BFMTV, zunächst über soziale Plattformen, bevor das Video erschien. Die Gerüchte umfassten offenbar KI-generierte oder digital manipulierte Inhalte; zudem kursierten nach Berichten von La Repubblica und 20 minutos Theorien zu Netanyahus äußerem Erscheinungsbild, darunter zu seinen Fingern. Dass Netanyahu sich in einem öffentlichen Café filmen ließ, statt lediglich eine schriftliche Erklärung zu veröffentlichen, war eine bewusste Entscheidung, um seine Anwesenheit und seinen Gesundheitszustand sichtbar zu belegen. Über das Video berichteten Medien in Italien, Frankreich, Portugal, Spanien, Rumänien und Polen. Das verweist auf die große Reichweite sowohl der ursprünglichen Gerüchte als auch der anschließenden Widerlegung. Netanyahu ist seit 2022 Ministerpräsident Israels und nach seiner öffentlichen Vita der am längsten amtierende Regierungschef des Landes.

Benjamin Netanyahu ist seit 2022 Ministerpräsident Israels. Zuvor hatte er das Amt von 1996 bis 1999 und von 2009 bis 2021 inne, womit er der am längsten amtierende Ministerpräsident Israels ist. Die Beziehungen zwischen Israel und Iran sind seit langem von anhaltender Feindschaft geprägt, wobei die iranischen Revolutionsgarden in dieser Konfrontation eine zentrale Rolle spielen. Drohungen und Gegendrehungen zwischen israelischen und iranischen Politikern sowie Militärvertretern gehören seit Jahren zum wiederkehrenden Muster des größeren regionalen Konflikts.