In Spanien und Portugal sind am 14. März 2026 Tausende Menschen gegen eine militärische Eskalation gegenüber Iran auf die Straße gegangen. Sie forderten ein Ende des Krieges und hielten zugleich die Lage in Gaza im Blick.

Proteste in Spanien und Portugal

Am 14. März 2026 gingen in Spanien Tausende und in Lissabon Hunderte gegen militärische Eskalation gegenüber Iran auf die Straße.

Größte Kundgebung in Madrid

In Madrid versammelten sich nach Angaben von Notícias ao Minuto etwa 5.000 Menschen, die ein Ende des Krieges forderten und auf Gaza aufmerksam machen wollten.

Lissabon mit Fokus auf Iran

Die Proteste in der portugiesischen Hauptstadt richteten sich besonders gegen vermeintliche Drohungen der USA und Israels gegenüber Iran.

Bezug auf Antikriegsproteste von 2003

Die Organisatoren stellten die Demonstrationen als Fortsetzung der globalen Antikriegsbewegung von 2003 dar und verwendeten denselben Slogan erneut.

Gemeinsame Sorge um Nahost und Gaza

Die Demonstrationen in beiden Ländern verbanden die Sorge über eine mögliche Konfrontation mit Iran mit der anhaltenden Situation in Gaza.

Tausende Menschen gingen am 14. März 2026 in ganz Spanien unter dem Banner „Nein zum Krieg“ auf die Straße, forderten ein Ende der militärischen Eskalation gegen Iran und riefen zu einem Stopp des Konflikts im Nahen Osten auf. Die größte Kundgebung fand in Madrid statt, wo sich nach Angaben von Notícias ao Minuto etwa 5.000 Menschen versammelten, um ein Ende des Krieges zu verlangen und die Aufmerksamkeit auf Gaza gerichtet zu halten. Parallele Demonstrationen wurden in anderen spanischen Städten abgehalten, während sich nach Berichten von Jornal Expresso und JN auch in Lissabon in Portugal Hunderte Protestierende versammelten. In Santander kamen nach Angaben von eldiario.es trotz starken, anhaltenden Regens Dutzende Demonstrierende zusammen.

In Lissabon richteten die Protestierenden ihre Forderungen nach Angaben von Jornal Expresso gezielt gegen das, was sie als Drohungen der Vereinigten Staaten und Israels gegenüber Iran beschrieben, und verlangten ein Ende der militärischen Eskalation. Demonstrierende in der portugiesischen Hauptstadt zogen nach Angaben von JN unter dem Slogan „Ja zum Frieden, nein zum Krieg“ durch die Straßen. Die Proteste in Lissabon thematisierten neben der spezifischen Lage in Bezug auf Iran auch den breiteren Konflikt im Nahen Osten. In beiden Ländern zogen die Demonstrationen einen Querschnitt zivilgesellschaftlicher Gruppen an, die in ihrer Ablehnung militärischen Handelns geeint waren.

Die Proteste vom 14. März 2026 erinnerten an die historischen globalen Antikriegsdemonstrationen von 2003, die nach Angaben von eldiario.es weltweit koordiniert gegen die bevorstehende Invasion des Irak durch die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten abgehalten wurden. Diese Proteste von 2003 gehörten nach derselben Quelle zu den ersten wirklich global koordinierten Demonstrationen der Geschichte. Die gegenwärtige Protestwelle kam nach Angaben von eldiario.es 23 Jahre nach jener früheren Bewegung. Ein zweiter Flugzeugträger der Vereinigten Staaten schien sich im Februar 2026 auf den Nahen Osten zuzubewegen, als Washington den Druck auf Iran erhöhte, wie aus Websuchergebnissen hervorging.

Die Organisatoren und Teilnehmenden rahmten die Demonstrationen von 2026 als unmittelbare Fortsetzung der Antikriegstradition von 2003 und griffen in Spanien wie in Portugal denselben Kernslogan auf. Die Proteste in Madrid und anderen spanischen Städten wurden von El Confidencial und 20 minutos als Veranstaltungen beschrieben, die insgesamt Tausende Teilnehmende anzogen. Der Slogan Nein zum Krieg diente an allen Orten als einender Aufruf, von großen urbanen Zentren bis zu kleineren Städten wie Santander. Die Demonstrationen in beiden iberischen Ländern spiegelten die gemeinsame Sorge über eine mögliche militärische Konfrontation mit Beteiligung Irans sowie über die anhaltende Lage in Gaza wider.