Der Nationale Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft (NFOŚiGW) kündigt eine neue Antragsphase für das Programm „Moja Woda“ an, das Hausbesitzer bei der Umsetzung von Wasserrückhalteprojekten finanziell unterstützt.
Finanzielle Förderung
Hausbesitzer können bis zu 8.000 PLN oder 80 % der förderfähigen Kosten für Wasserrückhaltesysteme erhalten.
Zielsetzung
Das Programm soll durch dezentrale Wasserspeicherung Dürrefolgen mildern und das Risiko lokaler Überschwemmungen senken.
Antragsverfahren
Die Abwicklung erfolgt über Regionalstellen des NFOŚiGW, wobei die Mittel nach dem Windhundprinzip vergeben werden.
Der Nationale Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft (NFOŚiGW) wird in Kürze eine neue Ausschreibung für das Programm „Moja Woda“ starten, das Hausbesitzern eine erhebliche finanzielle Unterstützung für Wasserrückhalteprojekte bietet. Eigentümer von Einfamilienhäusern sind antragsberechtigt für Zuschüsse, die speziell für die Installation von Systemen zur Sammlung von Regenwasser und Schmelzwasser konzipiert sind. Gemäß den Programmrichtlinien wird der maximale Zuschussbetrag 8.000 PLN pro Einzelinstallation erreichen. Dieser Zuschuss soll bis zu 80 % der förderfähigen Investitionskosten decken, wobei die Hausbesitzer die verbleibenden 20 % aus eigenen Mitteln aufbringen müssen. Die Initiative stellt eine fortgesetzte Bemühung des Staates dar, Privatpersonen in nationale Strategien zur Wassereinsparung einzubeziehen. Das Hauptziel des Programms besteht darin, die zunehmend häufigen Auswirkungen von Dürreperioden durch die Förderung der Wassersammlung auf Privatgrundstücken abzumildern. Zu den förderfähigen Investitionen gehören der Kauf, die Montage und die Inbetriebnahme von Anlagen wie unterirdischen oder oberirdischen Rückhaltebecken, Regengärten und Entwässerungssystemen. Diese Systeme ermöglichen die Wiederverwendung des aufgefangenen Wassers für die Gartenarbeit oder andere Haushaltszwecke, wodurch der Bedarf an aufbereitetem Leitungswasser gesenkt wird. Der NFOŚiGW betont, dass die lokale Rückhaltung eine entscheidende Komponente bei der Bewirtschaftung des Wasserhaushalts des Landes darstellt. Durch die Dezentralisierung der Wasserspeicherung zielt das Programm zudem darauf ab, das Risiko lokaler Überschwemmungen bei intensiven Regenfällen zu verringern. Der Nationale Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft wurde 1989 gegründet und agiert seit 2010 als staatliche juristische Person. Er dient als Hauptpfeiler des polnischen Systems zur Finanzierung des Umweltschutzes und schöpft Mittel aus verschiedenen Quellen, einschließlich Umweltgebühren und Programmen der Europäischen Union. Die Initiative „Moja Woda“ wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um der hydrologischen Dürre und dem Bedarf an kleinräumiger Rückhaltung in Wohngebieten zu begegnen. Das Antragsverfahren wird über die Regionalstellen des Fonds abgewickelt, wobei Einreichungen bis zur Erschöpfung des zugewiesenen Budgets entgegengenommen werden. Hausbesitzer, die an dem Programm interessiert sind, müssen technische Unterlagen für ihre geplanten Installationen vorbereiten, um sicherzustellen, dass sie die Förderkriterien erfüllen. Der Fonds hat das genaue Startdatum für die neue Ausschreibung noch nicht festgelegt, aber Beamte deuten an, dass der Prozess in Kürze beginnen wird. Diese neue Finanzierungsrunde folgt auf frühere Ausgaben des Programms, die in ganz Polen auf großes öffentliches Interesse stießen. Die Regierung betrachtet diese Subventionen als ein wichtiges Instrument zum Aufbau der Klimaresilienz auf Haushaltsebene bei gleichzeitiger Förderung nachhaltiger Wasserbewirtschaftungspraktiken in der Bevölkerung.