Meta Platforms erwägt Medienberichten zufolge einen Abbau von bis zu einem Fünftel der Belegschaft. Offiziell bestätigt ist das bislang nicht. Auslöser soll vor allem die stärkere Ausrichtung des Konzerns auf künstliche Intelligenz sein, für deren Ausbau erhebliche Mittel in Rechenzentren und Forschung fließen sollen.

Bis zu 20 Prozent weniger Personal

Mehrere Berichte vom 14. und 15. März 2026 nennen einen möglichen Stellenabbau bei Meta von bis zu 20 Prozent, im oberen Schätzbereich etwa 16.000 Arbeitsplätze.

Unternehmen hat Berichte nicht bestätigt

Die Meldungen stützen sich auf interne Quellen. Weder Meta Platforms noch Mark Zuckerberg haben die Pläne bislang öffentlich bestätigt oder kommentiert.

KI-Investitionen als Hauptmotiv

Als zentraler Grund gilt die stärkere Ausrichtung auf künstliche Intelligenz. Genannt werden unter anderem 600 Milliarden Dollar für Rechenzentren bis 2028.

Teil eines breiteren Branchentrends

Meta hatte bereits Ende 2022 Stellen abgebaut. Auch andere große Technologiekonzerne, darunter Amazon, kündigten laut Reuters noch im Januar 2026 weitere Kürzungen an.

Planungsphase statt vollzogener Maßnahme

Nach Darstellung der beteiligten Medien befindet sich der mögliche Stellenabbau noch in der Planungs- oder Prüfungsphase und ist bislang nicht umgesetzt.

Meta Platforms plant Berichten zufolge, bis zu 20 Prozent seiner Belegschaft abzubauen. Das könnte nach mehreren am 14. und 15. März 2026 veröffentlichten Berichten ungefähr 16.000 Stellen betreffen. Darauf verweisen Meldungen, auf die sich The Verge, TechCrunch, Engadget und The Independent stützen. Die Berichte beruhen auf internen Quellen und sind vom Unternehmen bislang nicht offiziell bestätigt worden. Meta Platforms-Verwaltungsratschef und Vorstandsvorsitzender Mark Zuckerberg hat sich zu den kolportierten Plänen öffentlich bislang nicht geäußert. Der mögliche Umfang der Einschnitte würde die Maßnahme nach Darstellung von The Independent zu einer der größten einzelnen Entlassungsrunden in der Unternehmensgeschichte machen.

Als wesentlicher Grund für die mögliche Verringerung der Belegschaft gilt die beschleunigte Verlagerung von Kapital und Ressourcen in Richtung künstlicher Intelligenz. Websuchergebnisse deuten darauf hin, dass Metas Ausgabenpläne für KI vorsehen, bis 2028 insgesamt 600 Milliarden Dollar für Rechenzentren bereitzustellen. Diese Summe verdeutlicht den Umfang der Infrastrukturpläne des Konzerns. TechCrunch und Engadget beschreiben die möglichen Entlassungen als Sparmaßnahme, mit der Mittel für diesen Investitionsschub freigemacht werden sollen. Das Unternehmen dürfte Einsparungen bei den Personalkosten unmittelbar in KI-Infrastruktur und Forschung umleiten. Nach Angaben von Ziare.com könnte der Stellenabbau mehr als 20 Prozent der Gesamtbelegschaft erreichen; die Zahl von ungefähr 16.000 Arbeitsplätzen markiere dabei den oberen Rand der derzeitigen Schätzungen.

Meta Platforms hat in den vergangenen Jahren bereits bedeutende Entlassungsrunden durchgeführt, besonders Ende 2022, als das Unternehmen seine Belegschaft im Rahmen dessen verkleinerte, was Zuckerberg damals als Phase der Umstrukturierung bezeichnete. Im Technologiesektor insgesamt kam es seit 2022 wiederholt zu Stellenstreichungen. Zu den großen Unternehmen, die nach Reuters auch noch im Januar 2026 den Abbau von Arbeitsplätzen ankündigten, gehört Amazon. Die nun berichtete Runde bei Meta fällt in eine Phase verschärften Wettbewerbs bei der Entwicklung von KI. Das veranlasst große Technologiekonzerne branchenweit dazu, Budgets weg von zusätzlichem Personal und hin zu Recheninfrastruktur umzuschichten.

Die Berichte erschienen innerhalb eines Zeitraums von etwa 24 Stunden, beginnend am 14. März 2026. Zunächst veröffentlichten TechCrunch und Engadget entsprechende Meldungen, später folgten The Verge und The Independent. Alle Medien beschrieben die Lage als eine Phase der Planung oder Prüfung. Das bedeutet, dass die Entlassungen bislang noch nicht vollzogen worden sind. Weder Meta noch Zuckerberg hatten zum Zeitpunkt der Berichte eine offizielle Erklärung abgegeben. The Independent bezeichnete die möglichen Einschnitte als „weitreichend“, während The Verge hervorhob, es handle sich um einen Bericht über Pläne und nicht um eine bestätigte Entscheidung. In den kommenden Tagen dürfte sich die Lage weiter konkretisieren, da sich das Unternehmen zu den Berichten bislang nicht öffentlich geäußert hat.