Die italienische Skirennläuferin Chiara Mazzel hat bei den Paralympischen Winterspielen Mailand-Cortina 2026 die Silbermedaille im Riesenslalom gewonnen. Der sportliche Erfolg bildete den Hintergrund für die Erklärung von Sportminister Andrea Abodi über Italiens Ambitionen, die Olympischen Sommerspiele 2040 auszurichten.

Chiara Mazzels Silbermedaille

Die italienische sehbehinderte Skirennläuferin belegte den zweiten Platz im Riesenslalom in Cortina d'Ampezzo.

Gleichstellung Olympischer und Paralympischer Spiele

Minister Andrea Abodi erklärte das Bestreben, das Prestige beider Veranstaltungen vollständig gleichzustellen.

Ambitionen für Olympische Sommerspiele 2040

Sechs bis sieben italienische Regionen haben Interesse an der Ausrichtung der Sommerspiele bekundet, mit Rom als potenziellem Gastgeber.

Die italienische Skirennläuferin Chiara Mazzel gewann am 12. März 2026 die Silbermedaille im Riesenslalom in der Kategorie für Sehbehinderte bei den Paralympischen Winterspielen Mailand-Cortina 2026. Die Athletin, die gemeinsam mit ihrer Guide startete, stand am Tag auf dem Podest, an dem auch Frauen in den stehenden und sitzenden Klassen in derselben Disziplin um Medaillen kämpften. Dieser Erfolg reiht sich in die seit dem 6. März laufenden Wettkämpfe der Paralympics ein, die mit der Eröffnungsfeier in der historischen Arena di Verona eröffnet wurden. Für die Gastgebermannschaft ist dies eine weitere Medaille, die auf den Skipisten bei diesen Spielen gewonnen wurde.

Minister für Sport und Jugend, Andrea Abodi, erklärte, dass das oberste Ziel der Regierung darin bestehe, die Unterschiede in der Wahrnehmung und Behandlung der Olympischen und Paralympischen Spiele vollständig zu beseitigen. Der Politiker betonte, dass beide Veranstaltungen dieselbe gesellschaftliche Bedeutung und denselben Einfluss auf die Infrastruktur und die Sportkultur des Landes haben sollten. „L'obiettivo è abbattere la differenza tra Olimpiadi e Paralimpiadi” (Das Ziel ist es, den Unterschied zwischen Olympischen und Paralympischen Spielen abzubauen) — Andrea Abodi via ANSA Laut dem Minister stelle die Integration dieser beiden Welten eine historische Herausforderung dar, vor der der italienische Sport und die öffentliche Verwaltung derzeit stünden.

Der organisatorische Erfolg der laufenden Winterspiele weckte Italiens Ambitionen, in Zukunft Sommerspiele auszurichten, was Andrea Abodi als Traum von einer Kandidatur Roms für das Jahr 2040 bezeichnete. Der Minister informierte, dass bereits 6-7 italienische Regionen ihr Interesse an der Ausrichtung des größten Sportereignisses der Welt bekundet hätten, was auf die wachsende Begeisterung nach den Erfolgen in Mailand und Cortina d'Ampezzo hindeute. Italien ist zum dritten Mal in der Geschichte Gastgeber von Winterspielen, nach Cortina d'Ampezzo 1956 und Turin 2006. Die diesjährige Ausgabe ist jedoch die erste, bei der zwei große Städte und Regionen (Lombardei und Venetien) gemeinsam Gastgeber sind. Die Eröffnungsfeier der Paralympics fand am 6. März 2026 statt, die Abschlussfeier ist für den 15. März geplant.

7 (Regionen) — Anzahl der italienischen Verwaltungseinheiten, die Interesse an der Ausrichtung von Sommerspielen bekundet haben

Paralympische Winterspiele 2026: 6. März — Eröffnungsfeier; 12. März — Chiara Mazzels Silber; 15. März — Abschlussfeier

Ergebnisse Riesenslalom (Sehbehinderte) - 12. März 2026: 2. Chiara Mazzel — Silbermedaille

Mentioned People

  • Andrea Abodi — italienischer Politiker, Sportfunktionär und Manager, seit dem 22. Oktober 2022 Minister für Sport und Jugend in der Regierung Meloni
  • Chiara Mazzel — italienische sehbehinderte Skirennläuferin, Gewinnerin von fünf Weltmeisterschafts- und Weltcup-Medaillen
  • Fabrizio Casal — Skiguide von Chiara Mazzel