Der in Könnern ansässige Filmemacher Volkmar Koch arbeitet derzeit an einem mehrteiligen Kinderfilm, in dessen Mittelpunkt fünf handgefertigte Marionetten stehen.

Produktionsort

Die Dreharbeiten finden in einer umfunktionierten ehemaligen Bäckerei in Könnern statt.

Projektumfang

Es handelt sich um einen mehrteiligen Kinderfilm mit fünf selbst gefertigten Marionetten.

Ziele

Der Filmemacher strebt eine überregionale und internationale Verbreitung seines Werkes an.

Volkmar Koch, ein in Könnern ansässiger Filmemacher, entwickelt derzeit einen mehrteiligen Kinderfilm, in dem fünf handgefertigte Marionetten die Hauptrollen spielen. Die Produktion findet in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Bäckerei innerhalb der Stadt Könnern statt, die im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt liegt. Koch fertigt die für das Projekt verwendeten Holzfiguren persönlich an, die zu Beginn der Erzählung zum Leben erweckt werden sollen. An diesem unabhängigen Vorhaben sind Kochs Kinder sowie mehrere Bekannte beteiligt, die bei den verschiedenen Phasen der Dreharbeiten unterstützen. Der Filmemacher verfolgt das Ziel, das Projekt von seinen lokalen Wurzeln aus einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Könnern ist eine Stadt in Sachsen-Anhalt, die bis 1911 historisch als Cönnern bekannt war. Sie fungiert als regionaler Verkehrsknotenpunkt, an dem sich die Bundesstraßen B6 und B71 kreuzen. Am 1. Januar 2010 erweiterte die Stadt ihr Gemeindegebiet durch die Eingliederung der ehemaligen Gemeinden Cörmigk, Edlau, Gerlebogk und Wiendorf. Die Stadt ist zudem an den Bahnhof Könnern angebunden, der sie mit dem überregionalen deutschen Schienennetz verbindet. Obwohl Volkmar Koch ein ausgebildeter Filmemacher mit früherer Erfahrung an professionellen Filmsets ist, verfolgt er dieses Projekt derzeit als persönliches Herzensanliegen neben seiner Hauptbeschäftigung in einem lokalen Unternehmen. Dieser Wechsel in seinem beruflichen Werdegang wurde durch familiäre Verpflichtungen beeinflusst, die eine stabilere Präsenz in Könnern erforderten. Trotz des Übergangs in ein anderes Berufsfeld nutzt er weiterhin seine technischen Fähigkeiten, um die mehrteilige Produktion zu leiten. Das Projekt stellt eine erhebliche Investition seiner Freizeit und Ressourcen dar. Das ultimative Ziel für die Produktion ist es, Vorführungen in großen Kinos in ganz Deutschland sowie auf der internationalen Bühne zu sichern. Koch arbeitet darauf hin, die Geschichte der fünf Marionetten auf die ganz großen Bühnen zu bringen, wie die dpa berichtet. Das mehrteilige Format deutet auf ein langfristiges Engagement für die Erzählung und die Charakterentwicklung der Puppen hin. Durch die Einbeziehung seiner Familie und der lokalen Gemeinschaft hat Koch die alte Bäckerei in ein funktionales Filmstudio für dieses spezifische kreative Ziel verwandelt. Das Projekt unterstreicht einen Trend zum unabhängigen regionalen Filmschaffen innerhalb des Bundeslandes Sachsen-Anhalt.