Am Samstag, den 7. März, zog der Marsch der 22. Trójmiejska Manifa durch die Straßen Danzigs. Das diesjährige Motto „Seite an Seite für Abtreibung und Wohnung“ verband traditionelle Forderungen der feministischen Bewegung mit der Forderung nach einer Lösung der Wohnungskrise. Der friedliche Demonstrationszug begann um 14:00 Uhr auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof PKP und endete mit einer Kundgebung auf dem Kohlenmarkt. Die Organisatoren betonten die Solidarität verschiedener ausgegrenzter Gruppen.

Am Samstag, den 7. März 2026, war Danzig Gastgeber der 22. Trójmiejskiej Manify. Der diesjährige Marsch, der traditionell am Vorabend des Internationalen Frauentags organisiert wird, fand unter dem symbolischen Motto „Seite an Seite für Abtreibung und Wohnung“ statt. Wie lokale Medien berichten, versammelte der Demonstrationszug Teilnehmer verschiedenen Alters und verlief friedlich. Die Veranstaltung begann um 14:00 Uhr auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof PKP. Von dort zog die Kolonne, die Transparente mit Forderungen zu reproduktiven Rechten, Wohnungsverfügbarkeit, Lohngleichheit und Gewaltprävention trug, die repräsentative Lange Straße entlang. Den Abschluss bildete eine Kundgebung auf dem Kohlenmarkt. Die Manify in Polen stammen aus den 1990er Jahren und stellen eine Alternative zu den kommerzialisierten Feierlichkeiten zum Frauentag dar. Von Anfang an konzentrierten sie sich auf den Kampf für reproduktive Rechte, Geschlechtergleichheit und Gewaltprävention. Nach der Verschärfung des Anti-Abtreibungsgesetzes im Jahr 2020 gewannen diese Märsche an Stärke und wurden zu einem wichtigen Element der Bürgeraktivität. Das Leitmotiv war kein Zufall. Es verbindet die langjährige, zentrale Forderung feministischer Bewegungen – das Recht auf sichere und legale Abtreibung – mit dem neuen, an Bedeutung gewinnenden Thema der Wohnungskrise. Die Organisatoren wiesen darauf hin, dass der fehlende Zugang zu Abtreibungen und fehlende Perspektiven auf eine eigene Wohnung zwei grundlegende Probleme sind, die insbesondere junge Frauen betreffen und ihre Freiheit und Lebensmöglichkeiten einschränken. Die Wohnungskrise, gekennzeichnet durch einen rasanten Anstieg der Miet- und Immobilienpreise bei einem Mangel an Sozialwohnungen, ist in den letzten Jahren Gegenstand breiter Debatten und des Engagements sozialer Bewegungen geworden. Die Organisatoren betonten die Idee der Solidarität und Gemeinschaft verschiedener ausgegrenzter Gruppen und luden nicht nur Frauen, sondern alle, die den Kampf für soziale Gerechtigkeit und menschenwürdige Lebensbedingungen unterstützen, zur Teilnahme ein. Diese Veranstaltung, die einen lokalen Akzent der landesweiten Feierlichkeiten darstellt, fügt sich in den weiteren Kontext der Diskussionen über die Zukunft der <przypis title=