Mojtaba Khamenei ist im März 2026 zum dritten Obersten Führer Irans bestimmt worden. Er folgt auf Ali Khamenei, der nach einem Attentat am 28. Februar 2026 während des andauernden Kriegs in Iran starb. Der Machtwechsel vollzog sich nach Berichten nicht im politischen Einvernehmen, sondern unter maßgeblichem Einfluss des Militärs.
Mojtaba Khamenei übernimmt das höchste Amt
Mojtaba Khamenei wurde im März 2026 zum dritten Obersten Führer Irans ernannt. Er folgt auf Ali Khamenei, der am 28. Februar 2026 nach einem Attentat starb.
Militär entschied den Machtkampf
Nach einem Bericht des Tagesspiegel scheiterten politische Versuche, seine Ernennung zu verhindern. Ausschlaggebend war demnach die Unterstützung des Militärs.
Erstes Dekret bereits unterzeichnet
Stirile ProTV berichtete, Mojtaba Khamenei habe in seiner neuen Rolle bereits mindestens ein Dekret unterschrieben. Der Inhalt wurde nicht bestätigt.
Bericht über Operation in Moskau unbestätigt
Do Rzeczy meldete ohne offizielle Bestätigung, Ali Khamenei sei vor seinem Tod in Moskau operiert worden.
Israel plant dreiwöchige Militäraktion
Nach Berichten von wydarzenia.interia.pl und Do Rzeczy wollen Israels Streitkräfte in den kommenden drei Wochen iranische Fähigkeiten gezielt schwächen.
Mojtaba Khamenei ist im März 2026 zum dritten Obersten Führer Irans ernannt worden. Er folgt auf seinen Vater Ali Khamenei, der am 28. Februar 2026 nach einem Attentat während des andauernden Kriegs in Iran starb. Die Nachfolge war umstritten. Einflussreiche Politiker versuchten nach einem Bericht des Tagesspiegel, Mojtabas Aufstieg zu verhindern. Diese Bemühungen scheiterten jedoch angesichts der Unterstützung durch das Militär. Nach Angaben von Der Tagesspiegel gab diese Rückendeckung letztlich den Ausschlag. Mojtaba Khamenei habe in seiner neuen Funktion bereits mindestens ein Dekret unterzeichnet, berichtete Stirile ProTV. Der Machtwechsel markiert eine wesentliche Veränderung an der Spitze Irans in einem Moment, in dem das Land in einen aktiven Konflikt mit Israel eingebunden ist. Berichte des polnischen Mediums Do Rzeczy legen ohne offizielle Bestätigung nahe, dass Ali Khamenei vor seinem Tod in Moskau operiert worden sei.
Ali Khamenei war von 1989 bis zu seiner Ermordung am 28. Februar 2026 während des Kriegs in Iran der zweite Oberste Führer Irans. Zuvor amtierte er von 1981 bis 1989 als dritter Präsident Irans. Mojtaba Khamenei, geboren am 8. September 1969 in Mashhad im Nordosten Irans, ist das zweite Kind und ein Sohn Ali Khameneis. Er wurde im März 2026 zum dritten Obersten Führer Irans ernannt und ist damit erst die dritte Person, die dieses Amt seit Gründung der Islamischen Republik innehat.
Machtkampf nicht durch politischen Konsens, sondern durch militärische Rückendeckung entschieden Die Nachfolge Mojtaba Khameneis stieß nach Recherchen des Tagesspiegel innerhalb Irans auf erheblichen Widerstand. Einflussreiche Politiker versuchten, zu verhindern, dass das Amt des Obersten Führers auf den Sohn des bisherigen Amtsinhabers überging. Diese Versuche blieben letztlich erfolglos. Ausschlaggebend war dem deutschen Medium zufolge die Unterstützung des Militärs, die das Kräfteverhältnis zugunsten Mojtaba Khameneis verschob. Das Ergebnis verdeutlicht die zentrale Rolle der iranischen Streitkräfte bei der politischen Nachfolge in einer Phase aktiver Kampfhandlungen. Über Mojtaba Khameneis erstes Dekret als Oberster Führer berichtete Stirile ProTV. Der genaue Inhalt dieses Dekrets wurde in den verfügbaren Quellen jedoch nicht bestätigt. Der nicht offiziell bestätigte Bericht von Do Rzeczy, wonach Ali Khamenei vor seinem Tod in Moskau operiert worden sei, erhöht zudem die Ungewissheit über die letzten Wochen seiner Herrschaft.
Israel skizziert dreiwöchige Militärkampagne zur Schwächung Irans Israels Militär hat nach Berichten der polnischen Medien wydarzenia.interia.pl und Do Rzeczy Pläne für die kommenden drei Wochen vorgestellt, die auf eine Schwächung der iranischen Fähigkeiten zielen. Die israelischen Streitkräfte hätten die Absicht erklärt, sämtliche Fähigkeiten zu schwächen, berichtete Do Rzeczy. Teheran reagierte auf israelische Angriffe auf Treibstofflager mit dem Vorwurf, die israelischen Streitkräfte begingen das, was es als „Ökozid“ bezeichnete, meldete ANSA. Die Angriffe auf die Treibstoffinfrastruktur markieren eine deutliche Ausweitung der Angriffe auf Irans Energie- und Logistiknetzwerke. Irans Sicherheitschef rief zudem islamische Staaten dazu auf, in dem Konflikt Stellung zu beziehen, berichtete Notícias ao Minuto. Das deutet auf einen Versuch Teherans hin, den Kreis der gegen Israel ausgerichteten Staaten zu erweitern. Das Zusammenwirken eines neuen Obersten Führers, des anhaltenden militärischen Drucks aus Israel und diplomatischer Appelle an die muslimische Welt zeigt, auf wie vielen Ebenen Iran derzeit gleichzeitig handelt.
EU bleibt bei ablehnender Haltung zu Trumps Drängen auf einen Kriegseintritt Die Europäische Union lehnt eine direkte Beteiligung am Krieg in Iran trotz des Drucks von US-Präsident Donald Trump ab, berichtete Publico. Der Widerstand des Staatenbunds gegen Trumps Drängen unterstreicht eine wachsende Differenz zwischen Washington und Brüssel beim Umgang mit dem Konflikt. Die Haltung der EU bestehe dem portugiesischen Medium zufolge in einer Nichtbeteiligung, obwohl der Krieg durch israelische Militäraktionen und Veränderungen an der iranischen Führung weiter an Schärfe gewinnt. Bestätigte Informationen zur genauen Art von Trumps Forderungen oder zu den präzisen diplomatischen Kontakten liegen nicht vor. Mit dieser Position bleiben die Vereinigten Staaten und Israel die wichtigsten westlichen Akteure, die den Verlauf des Konflikts beeinflussen, während die europäischen Hauptstädte Abstand von einer direkten militärischen Beteiligung halten.