Die Handelskette Lidl testet einen neuen Weg für den Zugang zu Rabatten, der von Kunden weder ein Smartphone noch das Scannen einer mobilen App erfordert. Laut Informationen mehrerer Portale wurde in ausgewählten Geschäften eine Option eingeführt, bei der der Kunde an der Kasse seine Telefonnummer angeben kann, um das Angebot zu nutzen. Dies ist eine Antwort auf die Bedürfnisse älterer Menschen oder derjenigen, die keine App nutzen möchten. Die Tests haben Pilotcharakter und umfassen vorerst nicht alle Filialen.
Neue Methode für den Zugang zu Rabatten
Lidl testet eine Lösung, bei der der Kunde anstelle des Scannens eines Codes in der App seine Telefonnummer an der Kasse angeben kann. Der Prozess soll einfacher und zugänglicher für Personen ohne Smartphones sein.
Antwort auf Kundenbedürfnisse
Die Initiative zielt darauf ab, Personen entgegenzukommen, die aus verschiedenen Gründen keine mobilen Apps nutzen, beispielsweise Senioren oder denen, die traditionelle Methoden bevorzugen.
Testphase in ausgewählten Geschäften
Die neue Option wird derzeit nur in einem Teil der Lidl-Geschäfte in Polen getestet. Das Unternehmen hat noch keine Details zum Umfang des Piloten oder zum Zeitplan für eine mögliche Einführung im gesamten Netzwerk bekannt gegeben.
Die Discounterkette Lidl hat Tests für eine neue Methode zur Bereitstellung von Rabatten begonnen, die eine Alternative zur bisher geltenden Notwendigkeit des Scannens eines Codes in der mobilen App sein soll. Stattdessen kann der Kunde in ausgewählten Geschäften an der Kasse seine Telefonnummer angeben, um den Rabatt zu aktivieren. Diese Information, die von mehreren Branchen- und Technologieportalen gemeldet wurde, deutet auf einen Versuch hin, das Angebot für ein breiteres Publikum anzupassen. Die Neuheit ist eine Reaktion auf Signale von Kunden, die aus verschiedenen Gründen kein Smartphone und keine dedizierte App nutzen wollen oder können. Es geht hauptsächlich um ältere Menschen und diejenigen, die einfachere, traditionelle Lösungen bevorzugen. Die Einführung der auf der Telefonnummer basierenden Option zielt darauf ab, Barrieren im Zusammenhang mit digitaler Ausgrenzung abzubauen und die Verfügbarkeit von Rabatten zu erhöhen. Die Tests haben Pilotcharakter und umfassen vorerst nicht das gesamte Netzwerk. Lidl hat nicht bekannt gegeben, in wie vielen Geschäften genau die Einführung stattfindet oder wie lange die Testphase dauern wird. Im Kontext breiterer Trends im Einzelhandel fügen sich die Maßnahmen von Lidl in eine beobachtete Dichotomie ein. Einerseits entwickeln die Ketten intensiv digitale und auf Apps basierende Loyalitätslösungen, andererseits versuchen sie, Kunden, die diese nicht nutzen, nicht zu marginalisieren. Seit den 1990er Jahren, mit der Entwicklung der Discounterketten in Polen, wurden Rabatte zu einem Schlüsselelement des Wettbewerbs. Im letzten Jahrzehnt, nach der Verbreitung von Smartphones, wurden sie zunehmend mit mobilen Apps verknüpft, was die Verbraucher zur Anpassung an neue Technologien zwang. Der aktuelle Test könnte ein Signal sein, dass der Markt die Grenze der Digitalisierung erkennt und die Notwendigkeit, analoge Zugangswege zum Angebot beizubehalten. Der Erfolg oder Misserfolg dieses Piloten wird wahrscheinlich die Strategie nicht nur von Lidl, sondern auch anderer großer Marktteilnehmer beeinflussen.
Perspektywy mediów: Technologie- und Branchenportale stellen die Neuheit als positiven Schritt hin zu mehr Inklusivität dar und betonen den Komfort und die Beseitigung technologischer Barrieren. Kritische Stimmen, die in den genannten Artikeln zwar nicht vorkommen, könnten auf potenzielle Risiken im Zusammenhang mit der Verarbeitung von Telefonnummern und der Erweiterung der Kundendatenbank hinweisen.