Papst Leo XIV. ist am 14. März 2026 in den Apostolischen Palast eingezogen. Damit endet nach rund zehn Monaten eine Wohnsituation, die er zunächst von seinem Vorgänger Franziskus übernommen hatte. Mehrere Medien werten den Schritt als Rückkehr zur früheren Norm päpstlicher Residenzen.
Einzug am 14. März 2026
Leo XIV. zog knapp zehn Monate nach seiner Wahl am 8. Mai 2025 in den Apostolischen Palast ein.
Abkehr von Franziskus’ Praxis
Franziskus hatte den Apostolischen Palast als zu groß und zu luxuriös angesehen und während seines gesamten Pontifikats in der Casa Santa Marta gewohnt.
Rückkehr zur früheren Norm
Mit dem Umzug kehrt Leo XIV. zur vor Franziskus üblichen päpstlichen Wohnpraxis im Apostolischen Palast zurück.
Internationale Aufmerksamkeit
Medien wie Le Figaro, El País, Spiegel Online und VRT NWS hoben die symbolische Bedeutung des Schritts hervor.
Keine Erklärung des Vatikans
In den vorliegenden Berichten fand sich keine offizielle Stellungnahme des Vatikans zum Zeitpunkt oder zu den Gründen des Umzugs.
Papst Leo XIV. ist am 14. März 2026 in den Apostolischen Palast eingezogen, knapp zehn Monate nach seiner Wahl am 8. Mai 2025. Der Umzug gilt als deutliche Abkehr von der Praxis seines Vorgängers Papst Franziskus, der während seines gesamten Pontifikats nicht im Palast wohnen wollte. Der in Chicago geborene Robert Francis Prevost hatte seit seiner Wahl in der Casa Santa Marta gelebt und damit zunächst dieselbe Regelung beibehalten, die schon Franziskus genutzt hatte. Mehrere Medien beschreiben den Wechsel als Ende der sogenannten Tradition der Bescheidenheit, die den Umgang von Franziskus mit der päpstlichen Residenz geprägt habe. Leo XIV. ist der erste in den Vereinigten Staaten geborene Papst.
Nach einem Bericht von BFMTV hielt Papst Franziskus die Wohnungen im Apostolischen Palast für zu groß und zu luxuriös und entschied sich deshalb, für die gesamte Dauer seines Pontifikats in der Casa Santa Marta zu bleiben. Diese frühe Entscheidung in seinem Pontifikat wurde zu einer der symbolischen Gesten, die mit seiner grundsätzlichen Betonung von Einfachheit verbunden waren. Franziskus starb Anfang 2025. In der Folge trat das Konklave zusammen, das Robert Francis Prevost am 8. Mai 2025 zu Leo XIV. wählte. Prevost blieb auch nach seiner Wahl in der Casa Santa Marta und behielt diese Wohnsituation für ungefähr zehn Monate bei, bevor er in den Apostolischen Palast wechselte.
Der Apostolische Palast dient seit Jahrhunderten als offizielle päpstliche Residenz und gehört zu den bekanntesten Bauwerken der Vatikanstadt. Vor Papst Franziskus lebten die Päpste üblicherweise in den päpstlichen Gemächern des Palastes. Franziskus brach mit dieser langjährigen Praxis, als er Papst wurde, und entschied sich stattdessen für die schlichtere Casa Santa Marta. Seine Wahl wurde weithin als Hinweis auf den Führungsstil verstanden, den er nach außen vermitteln wollte. Die Entscheidung Leos XIV., in den Palast zu ziehen, bedeutet eine Rückkehr zur vor Franziskus üblichen Regelung für die päpstliche Residenz.
Der Umzug fand am 14. März 2026 in europäischen und internationalen Medien breite Beachtung. Zu den Medien, die darüber berichteten, gehörten Le Figaro, El País, Spiegel Online und VRT NWS. Mehrere von ihnen bezeichneten den Schritt als symbolisch bedeutsam, weil er in deutlichem Kontrast zu der bekannten Vorliebe von Franziskus für einfachere Lebensumstände steht. Der Apostolische Palast, den der Vatikan formell Palast Sixtus’ V. nennt, umfasst neben den päpstlichen Gemächern zahlreiche weitere Büros, Kapellen und Museen. Leo XIV., geboren als Robert Francis Prevost am 14. September 1955 in Chicago, ist nach seiner biografischen Einordnung nicht nur der erste amerikanische Papst, sondern auch der erste Papst, der entweder die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten oder Perus besitzt beziehungsweise besaß. Eine offizielle Erklärung des Vatikans zum Zeitpunkt oder zu den Gründen des Umzugs wurde in den vorliegenden Berichten nicht genannt.