Am 16. März 2026 ist das gesamte Stromnetz Kubas zusammengebrochen. Die Insel war damit vollständig ohne Elektrizität. Zugleich erklärte US-Präsident Donald Trump, es wäre für ihn eine „große Ehre“, Kuba zu „übernehmen“, und stellte einen baldigen Zusammenbruch der Regierung in Havanna in Aussicht.

Gesamtes Stromnetz kollabiert

Am 16. März 2026 brach das gesamte nationale Stromnetz Kubas zusammen. Die Insel war dadurch vollständig ohne Strom.

Trump spricht von „Übernahme“

Donald Trump erklärte, es wäre für ihn eine „große Ehre“, Kuba zu „übernehmen“, und stellte den Zusammenbruch der Regierung in Havanna in Aussicht.

Embargo als zentraler Krisenfaktor

Mehrere Medien nennen das US-Ölembargo als wesentlichen Faktor der Energiekrise, die im Blackout vom 16. März gipfelte.

Diaspora soll investieren können

Nach Angaben von Rai News öffnet Havanna das Land inmitten der Krise für Investitionen aus der kubanischen Diaspora.

Druck auf Díaz-Canel

Laut El Mundo unter Berufung auf The New York Times will Trump Fortschritte in Verhandlungen mit Kuba an einen Machtverlust von Miguel Díaz-Canel knüpfen.

Am 16. März 2026 ist das gesamte elektrische Netz Kubas zusammengebrochen und hat die Insel in einen vollständigen Stromausfall gestürzt. Zugleich erklärte US-Präsident Donald Trump, es wäre für ihn eine „große Ehre“, Kuba zu „übernehmen“, und deutete einen bevorstehenden Zusammenbruch der Regierung in Havanna an.

Kuba befindet sich seit Längerem in einer sich verschärfenden Energiekrise, zu der in erheblichem Maß ein US-Ölembargo beigetragen hat, das den Zugang der Insel zu Treibstoff stark eingeschränkt hat. In den vergangenen Jahren kam es wiederholt zu langen Stromausfällen, weil die veraltete Energieinfrastruktur unter dem Gewicht der Treibstoffknappheit an ihre Grenzen geriet. Der Zusammenbruch des gesamten nationalen Netzes am 16. März stellte den bislang schwersten Einzelfall in dieser anhaltenden Krise dar. Trump, der im Januar 2025 als 47. Präsident der Vereinigten Staaten ins Amt zurückkehrte, hat den Druck auf die kubanische Regierung seit Amtsantritt aufrechterhalten und verstärkt.

Trump äußerte sich zu einem Zeitpunkt, als Kuba bereits unter den Folgen des vollständigen Netzausfalls stand, und stellte seine Worte als Hinweis auf ein mögliches Eingreifen der Vereinigten Staaten sowie auf den bevorstehenden Sturz der Regierung des kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel dar. Nach einem Bericht von El Mundo unter Berufung auf The New York Times will Trump, dass Miguel Díaz-Canel die Macht verliert, bevor Verhandlungen mit Kuba vorangebracht werden. Die Äußerungen bedeuteten eine deutliche Verschärfung der öffentlichen Haltung Washingtons gegenüber Havanna und fielen in einen Moment besonderer Verwundbarkeit der Insel. Das US-Ölembargo wird von mehreren Medien als zentraler Faktor der Energiekrise genannt, die zum Blackout vom 16. März führte. Le Monde berichtete, Trump habe angekündigt, Kuba „zu übernehmen“, während die Insel durch die Folgen des Embargos schwer belastet gewesen sei.

Trumps Wortwahl zur „Übernahme“ wirft Interventionsfragen auf Trumps Verwendung des Begriffs „Übernahme“ im Zusammenhang mit Kuba löste umgehend internationale Aufmerksamkeit aus. Mehrere europäische und lateinamerikanische Medien berichteten über die möglichen Folgen der Aussage. Das Jornal Expresso schrieb, Trump habe einen baldigen Zusammenbruch der Regierung in Havanna sowie ein mögliches Eingreifen der Vereinigten Staaten nahegelegt. Eldiario.es wertete Trumps Worte als weitere Verschärfung des Drucks auf die Insel, während diese unter einem landesweiten Stromausfall litt und nach Darstellung des Mediums einer vollständigen energiepolitischen Abschnürung durch die Vereinigten Staaten ausgesetzt war. RTVE berichtete, Trump habe erklärt, es wäre für ihn eine „große Ehre“, Kuba zu „übernehmen“. Die Formulierung erinnerte an frühere US-Äußerungen zu Grönland und Panama. Die Welt ordnete die Lage als Staatskrise in Kuba ein, wobei Trump ausdrücklich von einer „Übernahme“ der Karibikinsel gesprochen habe. Die Äußerungen fielen in eine Phase, in der die kubanische Regierung bereits mit den politischen und logistischen Folgen des vollständigen Stromausfalls auf der gesamten Insel befasst war.

Havanna öffnet sich in der Krise für Investitionen aus der Diaspora Während der Blackout die Krise auf der Insel weiter verschärfte, öffnete die kubanische Regierung in Havanna das Land nach Angaben von Rai News für Investitionen aus der kubanischen Diaspora. Der Schritt deutet auf einen bemerkenswerten Kurswechsel Havannas gegenüber im Ausland lebenden Kubanern hin, einer Gemeinschaft, die beim wirtschaftlichen Engagement auf der Insel traditionell auf erhebliche Hürden stieß. Die Entscheidung schien das Ausmaß der Energie- und Wirtschaftskrise widerzuspiegeln, mit der die Regierung von Miguel Díaz-Canel konfrontiert ist. Er ist seit 2019 Präsident Kubas und seit 2021 Erster Sekretär der Kommunistischen Partei Kubas. Der vollständige Zusammenbruch des Stromnetzes am 16. März ließ die gesamte Insel ohne Elektrizität zurück und stellte die Fähigkeit der Regierung, eine sich überlagernde Serie von Krisen zu bewältigen, auf eine akute Probe. Das Zusammenfallen des Blackouts, von Trumps Interventionsrhetorik und von Havannas Annäherung an die Diaspora machte den 16. März zu einem Tag außergewöhnlichen politischen und humanitären Drucks auf den kubanischen Staat.