Der direkte Krieg zwischen Israel und Iran dürfte nach israelischer Einschätzung noch mindestens drei Wochen andauern. Zugleich weitet sich der Konflikt über die beiden Staaten hinaus aus: Im Irak griff Iran einen europäischen Militärstützpunkt an, ein französischer Soldat kam ums Leben. Auch die Straße von Hormus rückt stärker ins Zentrum internationaler Diplomatie.

Israel erwartet langen Konflikt

Nach einem von ANSA zitierten CNN-Bericht rechnet Israel damit, dass der direkte Krieg mit Iran noch mindestens drei Wochen andauern wird. Militärsprecher Effie Defrin sagte, es gebe noch „tausende“ Ziele in Iran.

Iran greift europäischen Stützpunkt im Irak an

Bei dem Angriff wurde mindestens ein französischer Soldat getötet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete einen Angriff auf Frankreich in einem Telefonat mit dem iranischen Präsidenten als „inakzeptabel“; Spanien verlegte daraufhin seine Truppen.

Straße von Hormus wird zum internationalen Streitpunkt

Donald Trump wirbt laut Reuters für eine Koalition mit China, Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien zur Sicherung der von Iran weitgehend blockierten Straße von Hormus.

Teheran signalisiert keine schnelle Waffenruhe

Iranische Vertreter erklärten, der Krieg werde nur enden, wenn ein solcher Angriff künftig ausgeschlossen sei. Zugleich warnte Teheran andere Staaten vor Schritten, die den Konflikt verschärfen könnten.

Festnahmen wegen mutmaßlicher Spionage

Nach Reuters-Angaben nahm Iran Dutzende Menschen fest, denen vorgeworfen wird, als Informanten für Israel gearbeitet zu haben. Das unterstreicht die Sorge der Führung vor nachrichtendienstlicher Unterwanderung.

Israel geht laut einem von ANSA zitierten CNN-Bericht davon aus, dass der direkte Krieg mit Iran noch mindestens drei weitere Wochen dauern wird. Der israelische Militärsprecher Effie Defrin sagte, das Land habe in Iran noch „tausende“ Ziele, die es anzugreifen gelte. Der Konflikt, der Mitte März 2026 in seine dritte Woche ging, reicht inzwischen über die Grenzen beider Staaten hinaus. Iran griff einen europäischen Militärstützpunkt im Irak an und tötete dabei einen französischen Soldaten. Die israelische Luftwaffe hat nach Berichten, auf die sich Websuchergebnisse mit Verweis auf aktuelle Meldungen stützen, bereits mehr als 200 Ziele in Iran angegriffen. In den Stunden vor Defrins Äußerung wurden die Angriffe noch ausgeweitet. Der Krieg hat zudem weitere Staaten unmittelbar berührt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron machte dem iranischen Präsidenten in direktem Kontakt deutlich, eine gegen Frankreich gerichtete Attacke sei nicht hinnehmbar. US-Präsident Donald Trump warb zugleich für eine internationale Koalition zur Sicherung der Straße von Hormus, die Iran für den Öl-Tanker-Verkehr weitgehend blockiert hat.

Iran erklärt, ein Kriegsende werde nur zu eigenen Bedingungen erfolgen Iranische Vertreter erklärten, der Krieg werde erst enden, wenn sie sicher seien, dass sich ein solcher Angriff nicht wiederhole. Das deutet darauf hin, dass es derzeit keine erkennbare Bereitschaft zu Verhandlungen über eine Waffenruhe gibt. Teheran warnte zudem andere Staaten davor, Schritte zu unternehmen, die den Konflikt weiter verschärfen könnten. Die Botschaft richtete sich an europäische und weitere Länder mit militärischer Präsenz in der Region. Parallel dazu nahmen iranische Behörden nach Angaben von Reuters Dutzende Menschen fest, denen vorgeworfen wird, als Informanten für Israel tätig gewesen zu sein. Die Festnahmen zeigen, wie groß in Iran die Sorge vor einer Unterwanderung durch nachrichtendienstliche Strukturen ist, während die israelischen Angriffe nach Darstellung der Berichte eine breite Palette von Infrastrukturezielen treffen. Die Haltung Irans, die militärische Gegenangriffe, innenpolitische Sicherheitsmaßnahmen und diplomatische Warnungen verbindet, spricht dafür, dass sich die Führung in Teheran eher auf eine längere Konfrontation als auf eine rasche Beilegung vorbereitet.

Der Konflikt zwischen Israel und Iran weitete sich Mitte März 2026 zu einer direkten militärischen Konfrontation aus und erreichte zum Zeitpunkt dieser Berichte seine dritte Woche. Vor diesem direkten Krieg standen die beiden Länder bereits in einem Muster aus Stellvertreterkonflikten und indirekten Angriffen, darunter iranische Salven ballistischer Raketen auf israelisches Gebiet im Jahr 2024. Die Straße von Hormus gilt historisch als empfindlicher Punkt regionaler Spannungen; Iran drohte in Konfliktphasen mit westlichen Staaten wiederholt damit, sie zu schließen. Europäische Staaten, darunter Frankreich, unterhalten im Irak Militärpersonal im Rahmen laufender Missionen zur Terrorismusbekämpfung und Stabilisierung in der Region.

Der iranische Angriff auf einen europäischen Stützpunkt im Irak führte zum Tod von mindestens einem französischen Soldaten. Das veranlasste Macron nach Angaben von Le Parisien zu einem direkten Telefonat mit dem iranischen Präsidenten, in dem er einen Angriff auf Frankreich als „inakzeptabel“ bezeichnete. Spanien, das ebenfalls Spezialkräfte im Irak stationiert hat, entschied nach Angaben von 20 Minutos nach dem iranischen Angriff auf den europäischen Stützpunkt, seine Soldaten zu verlegen. Der Angriff markierte eine erhebliche Eskalation, weil Iran damit unmittelbar Personal aus NATO-Mitgliedstaaten traf, statt seine militärischen Aktionen auf israelische oder amerikanische Ziele zu beschränken. Der Todesfall und die Verlegung von Truppen zeigen, wie stark der Krieg zwischen Israel und Iran inzwischen auch Drittstaaten mit Streitkräften im weiteren Nahen Osten erfasst. Keine bestätigten Informationen lagen zu möglichen Opfern auf iranischer Zivilseite infolge der israelischen Angriffe vor. Ebenfalls unklar blieb die Gesamtzahl der Militärangehörigen, die von dem Angriff auf den Stützpunkt betroffen waren.

Trump wirbt für Koalition zur Öffnung der blockierten Straße von Hormus US-Präsident Donald Trump bemühte sich nach Angaben von Reuters um den Aufbau einer internationalen Koalition, an der China, Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien beteiligt sein sollen, um die Straße von Hormus zu sichern. Iran hat die Passage für Öl-Tanker weitgehend blockiert. Die Blockade ist eine der wirtschaftlich folgenreichsten Dimensionen des Konflikts, weil ein erheblicher Teil der weltweiten Ölversorgung diese Wasserstraße passiert. Bemerkenswert war dabei Trumps Vorstoß gegenüber China neben den traditionellen westlichen Verbündeten. Das verweist auf die wirtschaftliche Bedeutung für große energieimportierende Staaten in Asien. thousands (targets) — Vom israelischen Militär genannte noch verbleibende Angriffsziele in Iran Die Äußerung des israelischen Militärsprechers Effie Defrin, wonach noch tausende Ziele verblieben, machte wenige Stunden nach der Ausweitung der Angriffe deutlich, dass Israel den Einsatz noch keineswegs als abgeschlossen ansieht. Die Kombination aus israelischer militärischer Dynamik, iranischer Entschlossenheit, europäischen Verlusten und einem gestörten globalen Energie-Engpass hat den Konflikt gegen Ende der dritten Kriegswoche in den Mittelpunkt internationaler Diplomatie und Sicherheitspolitik gerückt.