Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat nach Angaben staatlicher Medien am Samstag, dem 14. März 2026, einen scharfen Test von 600-Millimeter-Mehrfachraketenwerfern beobachtet. An seiner Seite war seine Tochter Kim Ju Ae. Pjöngjang stellte den Test als direkte Reaktion auf das laufende gemeinsame Militärmanöver „Freedom Shield“ der USA und Südkoreas dar.
Test als Reaktion auf Manöver
Nordkorea stellte den Test der 600-Millimeter-Mehrfachraketenwerfer als direkte Antwort auf das gemeinsame US-südkoreanische Manöver „Freedom Shield“ dar.
Alle 12 Werfer gleichzeitig eingesetzt
Nach Angaben unter Berufung auf die Korean Central News Agency feuerten alle 12 Werfer in einer Übung mit scharfer Munition gleichzeitig.
Südkorea meldet mehr als zehn Geschosse
Das südkoreanische Militär bestätigte den Abschuss von mehr als zehn Kurzstreckenraketen in Richtung Ostmeer.
Angegebene Reichweite von 420 Kilometern
Kim erklärte, die Systeme könnten Ziele in einer Entfernung von 420 Kilometern treffen; Staatsmedien bezeichneten sie zudem als „superpräzise“ und nuklearfähig.
Kim Ju Ae erneut an Kims Seite
Kim Jong Uns Tochter Kim Ju Ae begleitete ihn sowohl beim Waffentest als auch später bei einer Baumpflanzzeremonie anlässlich eines nationalen Feiertags.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat nach Angaben staatlicher Medien am Samstag, dem 14. März 2026, gemeinsam mit seiner Tochter Kim Ju Ae einen scharfen Test von 12 (launchers) — 12 gleichzeitig eingesetzten 600-Millimeter-Mehrfachraketenwerfern beobachtet. Getestet worden seien 600-Millimeter-Mehrfachraketenwerfer, berichteten die Staatsmedien. Der Test sei eine unmittelbare Reaktion auf das laufende gemeinsame Militärmanöver Freedom Shield der Vereinigten Staaten und Südkoreas gewesen. Kim erklärte, die Übung solle Gegnern innerhalb der Reichweite die Zerstörungskraft taktischer Nuklearwaffen vor Augen führen. Südkoreas Militär bestätigte getrennt davon den Abschuss von mehr als zehn Kurzstreckenraketen in Richtung Ostmeer.
Nordkorea hat in den vergangenen Jahren wiederholt ballistische Raketen und andere Waffensysteme getestet und diese Versuche häufig zeitlich mit den gemeinsamen Militärübungen der USA und Südkoreas abgestimmt, die Pjöngjang durchgängig als Proben für eine Invasion bezeichnet. Das 600-Millimeter-Raketenwerfersystem ist von nordkoreanischen Staatsmedien als „übergroße“ Plattform beschrieben worden, die nukleare Sprengköpfe tragen könne. Kim Jong Un, der Generalsekretär der Partei der Arbeit Koreas und Vorsitzender der Kommission für Staatsangelegenheiten ist, hat den Ausbau des taktischen Nukleararsenals Nordkoreas zu einem zentralen Bestandteil seiner Militärdoktrin gemacht. Seine Tochter Kim Ju Ae ist bei mehreren öffentlichkeitswirksamen Waffenvorführungen an seiner Seite aufgetreten. Dieses Muster wird von Analysten, die mögliche Nachfolgedynamiken auf der koreanischen Halbinsel beobachten, aufmerksam verfolgt.
Kim erklärte, die Waffen könnten Ziele in einer Entfernung von 420 Kilometern treffen, und stellte den Test ausdrücklich als Machtdemonstration im Zusammenhang mit den Übungen „Freedom Shield“ dar. Die 600-Millimeter-Werfer wurden von nordkoreanischen Staatsmedien als „superpräzise“ Systeme bezeichnet. Bei dem Test feuerten nach Berichten unter Berufung auf die Korean Central News Agency alle 12 Werfer in einer Übung mit scharfer Munition. Südkoreas Militär verfolgte die Starts und teilte mit, die Geschosse seien im Ostmeer niedergegangen, dem Gewässer zwischen der koreanischen Halbinsel und Japan. Dass die Übungen der USA und Südkoreas und der nordkoreanische Test gleichzeitig stattfanden, spiegelt den wiederkehrenden Zyklus militärischer Signale wider, der die Sicherheitslage auf der Halbinsel seit Jahren prägt.
Nach dem Waffentest nahmen Kim Jong Un und seine Tochter Kim Ju Ae Berichten mehrerer Medien, darunter France 24 und Aktuálně.cz, zufolge an einer Baumpflanzzeremonie anlässlich eines nationalen Feiertags teil. Mehrere Medien, die über die Ereignisse des Tages berichteten, wiesen auf die Gegenüberstellung der Militärübung und der zeremoniellen Pflanzveranstaltung hin. Kim Ju Ae, die als jugendliche Tochter Kim Jong Uns beschrieben wird, ist inzwischen regelmäßig sowohl bei militärischen als auch bei öffentlichen Zeremonien präsent. Die staatliche Berichterstattung über den Test hob die nukleare Einsatzfähigkeit der Werfer hervor und unterstrich damit Pjöngjangs Botschaft zu seiner taktischen Nuklearstrategie. Der Test und der anschließende öffentliche Auftritt bildeten zusammen die Darstellung eines einzigen Tages in den Staatsmedien, die sowohl militärische Stärke als auch innenpolitische Normalität vermitteln sollte.