In mehreren europäischen Städten, darunter Paris und Düsseldorf, fanden am Samstag Demonstrationen der iranischen Diaspora gegen die theokratische Herrschaft in Teheran statt. Nach verschiedenen Polizeischätzungen nahmen allein in Düsseldorf etwa 2.500 Menschen teil, während in Paris über tausend Anhänger der Monarchie demonstrierten. Die Proteste, organisiert am Vorabend des Internationalen Frauentags, waren ein Ausdruck des Widerstands gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran und der Unterstützung für die seit Jahren andauernde Widerstandsbewegung. Die Teilnehmer skandierten Parolen zu Ehren des letzten Schahs des Iran, Mohammad Reza Pahlawi, und seines im Exil lebenden Sohnes Reza Pahlawi, eines Thronprätendenten.
Massenprotest in Düsseldorf
In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf versammelten sich nach Polizeischätzungen etwa 2.500 Demonstranten. Die Protestierenden, hauptsächlich Mitglieder der iranischen Diaspora, äußerten ihren Widerstand gegen das islamische Regime und solidarisierten sich mit ihren im Land um Freiheit kämpfenden Landsleuten.
Monarchistischer Marsch in Paris
In Paris marschierten über tausend Menschen in einer Demonstration mit deutlich pro-monarchistischem Charakter. Die Teilnehmer trugen Porträts des letzten Schahs des Iran und seines Sohnes, Reza Pahlawi, und riefen „Chah!” (König!) und „Iran!”, um ihre Nostalgie für die vorrevolutionäre Zeit und ihre Unterstützung für die monarchistische Alternative zu demonstrieren.
Kontext von Widerstand und Frauenrechten
Die Demonstrationen wurden am Vorabend des Internationalen Frauentags organisiert, was ihnen im Kontext der Repressionen gegen iranische Frauen, die zu einem Motor des landesweiten Widerstands geworden sind, eine zusätzliche symbolische Dimension verleiht. Die Proteste in der Diaspora spiegeln die seit Jahren anhaltenden Spannungen und Hoffnungen auf einen Wandel des politischen Systems im Iran wider.
Am Samstag, dem 7. März 2026, organisierte die iranische Diaspora in Europa eine Reihe von Demonstrationen, um ihren Widerstand gegen die theokratische Herrschaft in Teheran und ihre Solidarität mit der Widerstandsbewegung im Land zum Ausdruck zu bringen. Die größte beobachtete Kundgebung fand im deutschen Düsseldorf statt, wo sich nach Polizeischätzungen etwa 2.500 Menschen versammelten. Parallel dazu marschierten in Paris über tausend Monarchie-Anhänger durch die Straßen der französischen Hauptstadt und skandierten Parolen zu Ehren der gestürzten Pahlawi-Dynastie. Diese Ereignisse, die mit dem Vorabend des Internationalen Frauentags zusammenfielen, unterstreichen die Rolle der Menschenrechtsfrage, insbesondere der Frauenrechte, im seit Jahren andauernden Konflikt der iranischen Gesellschaft mit dem Regime.
Die Monarchie im Iran, regiert von der Pahlawi-Dynastie, brach infolge der Islamischen Revolution 1979 zusammen, die das säkulare System durch eine Theokratie unter der Führung von Ayatollah Chomeini ersetzte. Der letzte Schah, Mohammad Reza Pahlawi, wurde zur Flucht aus dem Land gezwungen, und sein Sohn, Reza Pahlawi, lebt im Exil und ist für einen Teil der Opposition ein Symbol und potenzieller Thronprätendent. Seit über vier Jahrzehnten unterdrückt das islamische Regime jegliche Opposition, was zur Entstehung einer verstreuten, aber aktiven Diaspora weltweit geführt hat. Die Demonstrationen in europäischen Städten sind ein regelmäßiger Bestandteil der Aktivitäten dieser Diaspora und spiegeln die tiefe Spaltung und den anhaltenden politischen Konflikt wider. In Düsseldorf versammelte sich eine Menge, die hauptsächlich aus Iranern und deutschen Sympathisanten bestand, um ihre Unterstützung für die Freiheitsbestrebungen im Iran zu demonstrieren. Ein ähnlichen Charakter hatte die Kundgebung in Paris, jedoch mit einem stark monarchistischen Akzent. Die Teilnehmer trugen historische Flaggen des Iran mit dem Bild von Löwe und Sonne sowie Porträts des Schahs und seines Sohnes, was einen klaren Bezug zur vorrevolutionären Zeit darstellt. Die Rufe „Chah! Iran!” (König! Iran!) erfüllten die Luft und drückten die Sehnsucht nach einem Staatsystem aus, das von vielen als liberaler und dem Westen gegenüber offener wahrgenommen wird.
Die Organisation der Proteste am Vorabend des Frauentags ist kein Zufall. Seit dem Tod von Mahsa Amini im Jahr 2022, der die Massenbewegung „Frau, Leben, Freiheit” auslöste, ist die Frage der Frauenrechte zu einem zentralen Punkt des Widerstands gegen das Regime geworden. Die Repressionen gegen Frauen, die gegen geltendes Recht verstoßen, beispielsweise bezüglich des Tragens des Hijabs, sind auf internationale Verurteilung gestoßen und haben die Diaspora zu noch größerer Aktivität mobilisiert. Die Proteste in Europa dienen daher nicht nur dem Ausdruck politischen Widerstands, sondern auch der Betonung der Solidarität mit den Frauen im Iran, die für grundlegende Freiheiten kämpfen.
Mentioned People
- Mohammad Reza Pahlawi — Letzter Schah des Iran, gestürzt durch die Islamische Revolution 1979.
- Reza Pahlawi — Sohn des letzten Schahs des Iran, im Exil lebender Thronprätendent.
- Mahsa Amini — Junge Iranerin, deren Tod in Polizeigewahrsam 2022 die Massenproteste unter dem Motto „Frau, Leben, Freiheit” auslöste.