Frankreich hat sich am 14. März 2026 in Paris mit einem 48:46 gegen England zum zweiten Mal nacheinander den Six Nations-Titel gesichert. Thomas Ramos verwandelte in den Schlussmomenten einen Straftritt und beendete damit nicht nur Englands Titelhoffnungen, sondern auch Irlands zwischenzeitliche Aussicht auf den Gewinn der Meisterschaft.

Ramos entscheidet das Finale

Thomas Ramos verwandelte am 14. März 2026 in Paris einen späten Straftritt zum 48:46 gegen England und sicherte Frankreich den zweiten Six-Nations-Titel nacheinander.

England und Irland gehen leer aus

Tommy Freeman brachte England spät mit 46:45 in Führung, doch Frankreich drehte das Spiel erneut. Damit waren Englands Titelchancen beendet, und nach Websuchergebnissen auch Irlands zwischenzeitliche Hoffnung auf den Titel.

Bielle-Biarrey als Schlüsselfigur

Louis Bielle-Biarrey von Bordeaux Bègles prägte Frankreichs Kampagne mit Tempo und Abschlussstärke. Reuters wertete seine Leistungen als rekordträchtig und als wichtigen Faktor des Titelgewinns.

Borthwick verweist auf Fortschritte

Steve Borthwick sprach nach Reuters von schwierigen Wochen, sah im Auftritt in Paris aber Anzeichen dafür, dass England offensiv und gegen Spitzenteams konkurrenzfähig sein kann.

Titelverteidigung trotz verpasstem Grand Slam

Frankreich hatte seine Grand-Slam-Chance bereits nach einer 40:50-Niederlage früher im Turnier eingebüßt, setzte sich im entscheidenden Spiel aber dennoch durch und verteidigte den Titel von 2025.

Thomas Ramos hat Frankreich am 14. März 2026 in Paris mit einem späten Straftritt zu einem 48:46-Sieg gegen England geführt und Fabien Galthiés Mannschaft damit den zweiten Six Nations-Titel in Serie gesichert. In einer Partie mit hoher Intensität kippte das Geschehen in der Schlussphase mehrfach. Englands Flügelspieler Tommy Freeman erzielte spät einen Versuch und brachte seine Mannschaft mit 46:45 in Führung. Ramos antwortete jedoch mit dem entscheidenden Straftritt. Damit endeten Englands Hoffnungen auf den Titel. Nach Websuchergebnissen ging zugleich auch Irlands zwischenzeitliche Aussicht verloren, die Meisterschaft noch zu erben. Frankreichs Erfolg bestätigte die Stellung der Mannschaft als prägende Kraft im europäischen Rugby. Das Team verteidigte damit den Titel aus dem Jahr 2025. Die Art des Sieges war ungewöhnlich, und das Endergebnis spiegelte eine Begegnung wider, in der zwei Schwergewichte des Turniers zusammen 94 Punkte erzielten.

Bielle-Biarrey prägt eine Rekordkampagne bei den Six Nations Louis Bielle-Biarrey, der 22 Jahre alte Flügelspieler von Bordeaux Bègles, war eine der prägenden Figuren auf Frankreichs Weg zum Titel. Reuters wertete seine Auftritte als Reifemoment in der Entwicklung des Spielers. Bielle-Biarrey, geboren am 19. Juni 2003, ist zum besten Try-Scorer in der Geschichte von Bordeaux in der Top 14 geworden, und diese Form trug er durch das gesamte Six-Nations-Turnier auch in die Nationalmannschaft. Mit seinem Tempo und seiner Abschlussstärke verlieh er Frankreich im Angriff dauerhaft Durchschlagskraft, die die Gegner im Verlauf des Turniers nur schwer eindämmen konnten. Reuters beschrieb seine Kampagne als rekordträchtig und hob damit das Ausmaß seines Einflusses auf eine französische Mannschaft hervor, die expansives und punktreiches Rugby spielte. Die Leistungen des Flügelspielers führten zu Vergleichen mit den gefährlichsten Hintermannschaftsspielern im Welt-Rugby und festigten seinen Ruf als Akteur, der Partien auf höchstem Niveau entscheiden kann. Sein Beitrag war zentral für einen französischen Angriff, der allein im titelentscheidenden Spiel 48 Punkte erzielte.

Borthwick sucht nach Englands stockender Kampagne nach positiven Ansätzen Englands Cheftrainer Steve Borthwick räumte Reuters zufolge die Schwierigkeiten der Six-Nations-Kampagne seiner Mannschaft ein, sagte jedoch, der Auftritt in Paris gebe Anlass zu Zuversicht. Englands Vorstellung bei der 46:48-Niederlage zeigte einen offensiven Anspruch, der im bisherigen Turnierverlauf nicht immer erkennbar gewesen war. Freemans später Versuch ließ kurzzeitig eine der größeren Überraschungen dieser Meisterschaft möglich erscheinen. Borthwick, der seit der in seinem Registereintrag beschriebenen Amtsübernahme Cheftrainer Englands ist, stand wegen einer aus Reuters-Sicht „sehr schwachen Six Nations-Kampagne“ seiner Mannschaft unter Beobachtung. Der Guardian ging der Frage nach, ob der Auftritt in Paris Ausdruck eines befreiteren englischen Spiels gewesen sei oder eher auf eine Veränderung zurückgehe, die von den Spielern selbst angestoßen worden sei. Der knappe Endstand, bei dem nur zwei Punkte zwischen beiden Teams lagen, dürfte Borthwick als Beleg dienen, dass England mit den besten Mannschaften Europas mithalten kann, auch wenn der Titel verpasst wurde. Die Art der Niederlage, entschieden durch einen einzigen Straftritt in den Schlussmomenten, machte deutlich, wie gering die Abstände an der Spitze des internationalen Rugby sind.

Frankreichs aufeinanderfolgende Six-Nations-Titel in den Jahren 2025 und 2026 stehen für eine Phase anhaltender Dominanz unter Fabien Galthié, der seit seiner Amtsübernahme Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft ist. Die Six Nations Championship ist das älteste Sportturnier der Home Nations und wird von sechs Nationen ausgetragen: England, Frankreich, Irland, Italien, Schottland und Wales. Frankreichs Hoffnung auf einen Grand Slam im Jahr 2026 endete nach Websuchergebnissen bereits vor der Schlussrunde nach einer 40:50-Niederlage früher im Turnier. Thomas Ramos, der im Klubrugby für Toulouse in der Top 14 spielt, gilt auf der Schlussposition als einer der verlässlichsten Kicker im französischen Rugby.

Frankreichs Titelverteidigung übersteht den Rückschlag im Grand-Slam-Rennen Frankreichs Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung bei den Six Nations verlief nicht ohne Schwierigkeiten. Websuchergebnisse bestätigten, dass die Hoffnung auf den Grand Slam durch eine 40:50-Niederlage früher im Wettbewerb beendet wurde. Dieses Ergebnis öffnete Irland zwischenzeitlich die Tür zum Titelgewinn. Das dramatische Finale in Paris bedeutete, dass Frankreich gewinnen musste und dies in ausreichendem Maß, um sich vor den Rivalen an die Spitze zu setzen. Ramos, der Schlussmann aus Toulouse, geboren am 23. Juli 1995, lieferte den entscheidenden Moment, als es darauf ankam, und verwandelte den Straftritt, der beim Schlusspfiff den Unterschied zwischen beiden Mannschaften ausmachte. Das französische Medium SudOuest.fr stellte Fragen nach dem Charakter der französischen Dominanz und den Ursachen des anhaltenden Erfolgs unter Galthiés Trainerstruktur. Der Irish Independent verwies auf den Wandel im französischen Rugby und beschrieb, was das Blatt als „außergewöhnliche“ Veränderung der Identität und des Leistungsniveaus der Mannschaft seit einem früheren Tiefpunkt in Paris bezeichnete. Der Sieg machte Frankreich zum Champion des zweiten Jahres in Folge. Galthiés Kader zeigte damit die Widerstandsfähigkeit, eine Meisterschaft auch dann zu gewinnen, wenn die ehrgeizigsten Ziele zuvor bereits verpasst worden waren.

2026 Six Nations — Title Decider: France 48:46 England