Die spanische nationale Fluggesellschaft Iberia, die zur IAG-Gruppe gehört, hat einen Plan für freiwillige Abgänge angekündigt, der fast 10 % der Belegschaft betrifft. Die Personalreduzierung ist eine Reaktion auf Forderungen der Gewerkschaften in Bezug auf ältere Arbeitnehmer.

Umfang der Entlassungen

Das ERE-Programm wird 996 Mitarbeiter betreffen, was etwa 9,4 % der gesamten Belegschaft bei Iberia entspricht.

Aufteilung nach Bereichen

Die Reduzierung betrifft 753 Personen aus dem Bodenpersonal sowie 243 Personen aus dem Flugpersonal, darunter 106 Piloten.

Freiwilliger Charakter

Die Entlassungen sollen freiwillig erfolgen, was eine langjährige Forderung der Piloten-Gewerkschaft Sepla war.

Entwicklungspläne

Trotz der Kürzungen plant Iberia, in den Jahren 2025–2030 jährlich 1000 neue Personen einzustellen, um das Produktionswachstum zu bewältigen.

Die spanische Fluggesellschaft Iberia, Teil der International Airlines Group (IAG), hat am 12. März 2026 einen Plan für freiwillige Entlassungen angekündigt, der 996 Mitarbeiter betrifft. Der Vorschlag zur Personalreduzierung, der im spanischen Arbeitsrecht als ERE bekannt ist, wurde offiziell bei der Generaldirektion für Arbeit der Gemeinschaft Madrid registriert. Die Reduzierung betrifft etwa 9,4 % der gesamten Belegschaft des Unternehmens, die derzeit 10.568 Personen umfasst. Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf langjährige Forderungen von Gewerkschaften, einschließlich der Pilotenvereinigung Sepla, die die Einführung eines Mechanismus für freiwillige Abgänge für das Personal gefordert hatten. Iberia, die 1927 gegründete nationale Fluggesellschaft Spaniens mit Sitz in Madrid, ist seit 2011 nach der Fusion mit British Airways Teil des IAG-Holdings. Die Fluggesellschaft operiert hauptsächlich vom Flughafen Madrid-Barajas und konzentriert sich auf Verbindungen zwischen Europa und Lateinamerika. In der Vergangenheit hat das Unternehmen bereits Restrukturierungsprozesse durchlaufen, darunter tiefgreifende Personalabbau-Maßnahmen nach der Finanzkrise 2008 und während der COVID-19-Pandemie, was die Geschäftsführung zwang, nach neuen Personalmanagement-Modellen zu suchen.

Die geplanten Entlassungen werden auf Boden- und Flugpersonal aufgeteilt, wobei die größte Reduzierung die Mitarbeiter in der technischen und administrativen Wartung treffen wird. Das Unternehmen wird 753 Bodenmitarbeiter verlieren, darunter 305 Personen aus der Instandhaltung, 243 aus der Bodenproduktion und 205 aus Unternehmensbereichen. Im Fall des Flugpersonals sieht der Plan den Abbau von 243 Stellen vor, was 106 Piloten und 137 Kabinenmitarbeiter umfasst. Es haben bereits Verhandlungen mit einer Kommission begonnen, die sich aus Vertretern der Geschäftsführung und der Gewerkschaften zusammensetzt, um die endgültigen Bedingungen für die Abgänge festzulegen. 996 (Personen) — maximale Anzahl der von freiwilligen Entlassungen betroffenen Mitarbeiter Struktur der geplanten Entlassungen bei Iberia: Instandhaltung (Boden): 305, Bodenproduktion: 243, Unternehmensbereiche: 205, Kabinenpersonal: 137, Piloten: 106

Trotz des angekündigten Reduzierungsplans beabsichtigt Iberia, die Umsetzung seiner Entwicklungsstrategie für die Jahre 2025–2030 fortzusetzen, die eine systematische Erneuerung und Erweiterung der Belegschaft in anderen Bereichen vorsieht. Das Unternehmen plant, jährlich etwa 1000 neue Mitarbeiter einzustellen, was eine Steigerung der Produktion um 3 bis 5 % pro Jahr ermöglichen soll. Diese Strategie zielt darauf ab, den Abgang erfahrener Mitarbeiter, die sich für einen freiwilligen Karriereende entscheiden, mit neuen Fachkräften auszugleichen, die die Marktexpansion der Fluggesellschaft unterstützen. Dynamik der Beschäftigung bei Iberia (2026): Anzahl der Mitarbeiter: 10.568 → 9.572 (nach ERE); Jährliche Rekrutierung: keine Daten → ca. 1000 Personen; Produktionswachstum: keine Daten → 3-5% jährlich