Israel geht laut einem CNN-Bericht vom 15. März 2026 davon aus, dass sein Militäreinsatz gegen Iran mindestens drei weitere Wochen dauern wird. Während Teheran ein baldiges Ende der Kämpfe nicht erkennen lässt, haben die Angriffe inzwischen weite Teile Irans erfasst. Zugleich weitet sich der Konflikt regional aus und bindet auch die Vereinigten Staaten unmittelbar ein.
Israel erwartet längeren Einsatz
Laut einem CNN-Bericht vom 15. März 2026 geht Israel davon aus, dass sein Militäreinsatz gegen Iran mindestens drei weitere Wochen dauern wird.
USA greifen in den Konflikt ein
Präsident Donald Trump teilte am 13. März 2026 mit, US-Streitkräfte hätten militärische Einrichtungen auf Kharg Island bombardiert.
Treffer an US-Diplomatenwohnsitz
Ein iranischer Raketensplitter traf laut Reuters ein Gebäude, das als Wohnsitz des US-Konsuls in Israel dient. Das Fragment soll von einer Abfangmaßnahme stammen.
Angriff auf Flughafen Bagdad
Bei einem Raketenangriff auf den Baghdad International Airport im Irak wurden laut Stern am 15. März 2026 fünf Menschen verletzt. Zunächst bekannte sich keine Gruppe dazu.
Iran verschärft innere Sicherheit
Reuters zufolge nahm Iran Dutzende mutmaßliche Informanten fest und behält laut El Mundo zugleich Fähigkeiten für Angriffe auf die Schifffahrt in der Straße von Hormus.
Israel rechnet nach einem am 15. März 2026 veröffentlichten Bericht von CNN damit, dass sein Militäreinsatz gegen Iran mindestens weitere drei Wochen andauern wird. Beide Staaten befinden sich weiterhin in einem direkten bewaffneten Konflikt, bei dem in Iran bereits Tausende Ziele angegriffen wurden. Die Einschätzung fiel in eine Phase, in der Irans Außenminister Abbas Araghchi kein baldiges Ende der Kampfhandlungen erkennen ließ. Teheran werde ein Einstellen der Angriffe demnach nur dann in Betracht ziehen, wenn es sicher sei, dass sich solche Attacken nicht wiederholten. In den Konflikt sind inzwischen auch die Vereinigten Staaten einbezogen. Präsident Donald Trump hatte am 13. März 2026 angekündigt, US-Streitkräfte hätten militärische Einrichtungen auf Irans Kharg Island bombardiert. Der israelische Militärsprecher Effie Defrin erklärte, Israel habe innerhalb Irans weiterhin Tausende Ziele im Visier, darunter Gebiete im Westen und im Zentrum des Landes. Der Umfang der Operation geht demnach inzwischen über die Anfangsphase hinaus, die Angriffe reichen nun tiefer in iranisches Territorium.
Raketensplitter trifft Wohnsitz des US-Konsuls in Israel Ein Splitter einer iranischen Rakete hat nach Berichten israelischer Medien, auf die sich Reuters am 15. März 2026 berief, ein Gebäude getroffen, das als Wohnsitz des US-Konsuls in Israel genutzt wird. Nach bisheriger Einschätzung stammte das Fragment von einer Abfangmaßnahme und nicht von einem direkten Treffer auf das Gebäude. Der Vorfall verlieh der ohnehin angespannten militärischen Konfrontation zusätzlich eine diplomatische Dimension, weil es sich um einen offiziellen amerikanischen Diplomatenwohnsitz handelte. Unabhängig davon wurden bei einem Raketenangriff auf den Baghdad International Airport im Irak am 15. März 2026 fünf Menschen verletzt. Das berichtete das deutsche Magazin Stern. Der Angriff auf den irakischen Flughafen unterstrich, dass der Konflikt zwischen Israel und Iran inzwischen auf die gesamte Region ausstrahlt. Nach den vorliegenden Berichten bekannte sich zunächst keine Gruppe zu dem Angriff auf Bagdad.
Teheran nimmt mutmaßliche Informanten fest und behält Schlagkraft an der Straße von Hormus Iran hat Dutzende Menschen festgenommen, denen vorgeworfen wird, als Informanten für Israel tätig gewesen zu sein. Das meldete Reuters am 15. März 2026. Teheran verschärft damit vor dem Hintergrund der laufenden Militärkampagne die innere Sicherheit. Die Festnahmen spiegeln die Sorge der iranischen Führung wider, dass Nachrichtendienste in einer Phase besonderer nationaler Verwundbarkeit in das Land eingedrungen sein könnten. Zugleich verfügt Iran laut El Mundo weiterhin über die Fähigkeit, die Schifffahrt in der Strait of Hormuz anzugreifen. Damit bleibt eine Bedrohung für die globalen Energietransportrouten bestehen, obwohl das iranische Militär israelischen und amerikanischen Angriffen ausgesetzt ist. Der Erhalt dieser Fähigkeit stellt für Teheran einen wichtigen Hebel für mögliche spätere Verhandlungen oder eine weitere Eskalation dar. Außenminister Abbas Araghchi formulierte die Position seines Landes in eindeutigen Worten und knüpfte ein Ende der Kampfhandlungen an Garantien gegen künftige Angriffe. „Der Krieg wird enden, wenn wir sicher sind, dass er sich nicht wiederholt” — Abbas Araghchi via ANSA
Neuer Oberster Führer übernimmt im Krieg, während Netanyahu droht Irans neuer Supreme Leader, Mojtaba Khamenei, hat das Amt im März 2026 nach der Ermordung seines Vaters Ali Khamenei übernommen und damit die Führung des Landes auf dem Höhepunkt eines aktiven militärischen Konflikts angetreten. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sprach den zugrunde liegenden Berichten zufolge Drohungen gegen die neue iranische Führung aus. Das deutet darauf hin, dass Israel seine Kampagne nach dem Führungswechsel nicht abschwächen will. Der Konflikt zwischen Israel und Iran weitete sich im März 2026 zu einer direkten militärischen Konfrontation aus, in deren Verlauf die Vereinigten Staaten und Israel eine Kampagne begannen, die Tausende Ziele in Iran traf. Die Vereinigten Staaten und Israel hatten zuvor bereits einen anhaltenden Einsatz gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah im Libanon geführt. Israel und Libanon sollten Gespräche aufnehmen, die auf eine Waffenruhe zielten, in deren Folge die Hisbollah entwaffnet werden sollte. Ali Khamenei hatte das Amt des Obersten Führers Irans seit 1989 inne, und seine Ermordung bedeutete einen historischen Bruch in der personellen Kontinuität der Islamischen Republik. Mojtaba Khamenei, geboren am 8. September 1969, ist ein iranischer schiitischer Geistlicher und das zweite Kind seines Vorgängers. Der Machtwechsel zu diesem Zeitpunkt wirft Fragen nach der strategischen Ausrichtung Irans auf. Araghchis öffentliche Äußerungen deuteten jedoch nicht auf eine unmittelbare Änderung des Kurses in Teheran hin. Das israelische Militär machte unterdessen deutlich, dass es keinen Mangel an verbleibenden Zielen gebe. Die Aussage Defrins spricht dafür, dass sich die Kampagne weiterhin in einer Phase der Ausweitung befindet und nicht in einer des Auslaufens.