Bei Drohnenangriffen in Irak und Sudan sind am 12. und 13. März zahlreiche Menschen verletzt oder getötet worden, was die internationale Besorgnis über die Verbreitung dieser Waffentechnologie verschärft.

Angriff auf Militärbasis in Machmur

Sechs französische Soldaten wurden bei einem Drohnenangriff auf einen Stützpunkt im Irak verletzt, was zu einer Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen führte.

Tödlicher Vorfall in Sudan

Ein Drohnenangriff auf den Markt von Adikong forderte 11 Todesopfer und über 20 Verletzte; MSF macht die sudanesische Armee verantwortlich.

Internationale Reaktion

Angesichts der zunehmenden Drohnengefahr evaluieren westliche Staaten Gegenmaßnahmen und ziehen teilweise militärisches Personal aus gefährdeten Regionen ab.

Ein Drohnenangriff auf einen Militärstützpunkt im irakischen Machmur forderte am 12. März mindestens sechs verletzte französische Soldaten. Der Gouverneur von Erbil, Omed Khoshnaw, bestätigte den Vorfall in dem umstrittenen Gebiet, was internationale Partner zu Sicherheitsüberprüfungen veranlasste. Italien bereitet die Evakuierung seines Personals nahe Erbil vor, während Portugal Solidarität mit der irakischen Regierung bekundete. Zeitgleich wurden am 13. März Raketenangriffe auf Israel und Vorfälle in Dubai gemeldet. Im Sudan starben bei einem Drohnenangriff auf den Markt von Adikong 11 Menschen, über 20 wurden verletzt. Ärzte ohne Grenzen (MSF) macht die sudanesische Armee für den Angriff auf Treibstoffreserven verantwortlich. Die internationale Gemeinschaft prüft nun Gegenmaßnahmen gegen die zunehmende Drohnenkriegsführung in beiden Regionen.