Bei einem Drohnenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem in Kuwait ist am 15. März 2026 eine italienische Predator MQ-9A zerstört worden. Verletzt wurde nach italienischen Angaben niemand. Rom betonte, der Betrieb auf dem Stützpunkt werde fortgesetzt, auch wenn dort vorerst nur noch unbedingt notwendiges Personal verbleibe.
Italienische MQ-9A zerstört
Bei einem Drohnenangriff auf Ali Al Salem in Kuwait wurde am 15. März 2026 eine italienische Predator MQ-9A zerstört. Italienische Soldaten wurden nicht verletzt.
Dritter Angriff binnen zwei Wochen
Nach ANSA war es bereits der dritte Angriff auf den Stützpunkt innerhalb von zwei Wochen. Auf der Anlage blieb danach nur noch unbedingt erforderliches Personal.
Rom hält an Missionen fest
Verteidigungsminister Guido Crosetto und die italienische Regierung betonten, dass der Vorfall weder die Sicherheit der Soldaten beeinträchtige noch die militärische Präsenz Italiens in der Region verändere.
Strategische Bedeutung des Stützpunkts
Ali Al Salem, auch „The Rock“ genannt, gilt als wichtiger Knotenpunkt für Koalitionskräfte in der Golfregion und ist deshalb wiederholt Ziel von Angriffen.
Einordnung in breitere Angriffsserie
Im Hintergrund steht eine Serie von Drohnen- und Raketenangriffen, die mit von Iran unterstützten Milizen im Irak in Verbindung gebracht wird. Auch der Stützpunkt Erbil war zuvor betroffen.
Bei einem Drohnenangriff ist am 15. März 2026 auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem in Kuwait eine italienische Predator MQ-9A zerstört worden; italienische Militärangehörige wurden bei dem Angriff nicht verletzt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur ANSA war es bereits der dritte Angriff auf den Stützpunkt innerhalb von zwei Wochen. Die italienischen Behörden bestätigten den Verlust des Fluggeräts, hoben jedoch hervor, dass die Operationen auf dem Stützpunkt fortgesetzt würden. Nach dem Angriff blieb dort nach ANSA-Berichten nur noch unbedingt erforderliches Personal.
Crosetto: Verlust der Drohne gefährdet die Soldaten nicht Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto erklärte, die Zerstörung des Flugzeugs habe keine Folgen für die Sicherheit der auf dem Stützpunkt eingesetzten italienischen Soldaten. Die Erklärung des Ministers erfolgte wenige Stunden nach der Bestätigung des Angriffs, während die italienischen Behörden bemüht waren, Öffentlichkeit und Parlament zu beruhigen. Die italienische Regierung reagierte darüber hinaus mit einer weiter gefassten Stellungnahme, in der sie deutlich machte, dass der Vorfall nichts an der militärischen Haltung des Landes in der Region ändere. „Wir lassen uns nicht einschüchtern, die Einsätze gehen weiter” — Italian government via ANSA Die Entscheidung, auf dem Stützpunkt nur noch unbedingt erforderliches Personal zu belassen, war nach ANSA-Angaben eine Vorsichtsmaßnahme als Reaktion auf die sich verdichtende Serie von Angriffen.
„The Rock“ ist ein zentraler Punkt für Einsätze am Golf Der Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem, der unter dem Beinamen „The Rock“ bekannt ist, dient nach ANSA als strategischer Knotenpunkt für Koalitionskräfte, die in der gesamten Golfregion im Einsatz sind. Der Stützpunkt beherbergte auch italienische militärische Mittel im Rahmen breiter angelegter internationaler Missionen im Nahen Osten. Dass die Anlage innerhalb eines so kurzen Zeitraums von zwei Wochen wiederholt angegriffen wurde, bedeutete eine spürbare Verschärfung des Drucks auf die dort stationierten Kräfte. Die Angriffsserie rief in Rom erhöhte Aufmerksamkeit hervor; die italienische Regierung beobachtet die Lage nach ANSA-Angaben genau. Wegen seiner strategischen Bedeutung ist der Stützpunkt den Berichten zufolge immer wieder Ziel feindlich gesinnter Akteure, die die Operationen der Koalition in der Region stören wollen.
Mit Iran verbundene Milizen im Zusammenhang mit breiterer Angriffsserie am Golf Von Iran unterstützte Milizen im Irak haben in den vergangenen Jahren eine Reihe von Drohnen- und Raketenangriffen auf Stützpunkte verübt, auf denen internationale Kräfte in der Golfregion stationiert sind. Ein separater, früherer Angriff hatte nach Ergebnissen von Websuchen Sicherheitskräfte des Flughafens und Beschäftigte einer verbundenen Einrichtung verletzt. Auch italienische Kräfte sahen sich an anderen Standorten in der Region Bedrohungen ausgesetzt; ein Angriff auf den Stützpunkt Erbil im Irak hatte in den Tagen vor dem Angriff in Kuwait nach ANSA-Angaben in Rom Besorgnis ausgelöst. Das Muster der Angriffe verweist auf eine breiter angelegte Kampagne nichtstaatlicher bewaffneter Gruppen, die westliche Militärpräsenz im Nahen Osten unter Druck setzen wollen. Der Angriff vom 15. März auf Ali Al Salem war innerhalb der zweiwöchigen Serie der jüngste und folgenschwerste Vorfall, da nachweislich ein hochwertiges Aufklärungsflugzeug zerstört wurde. Italienische Regierungsvertreter gaben keinen Hinweis auf einen geplanten Abzug oder eine Verringerung des Umfangs der Mission über die bereits umgesetzte vorsorgliche Personalreduzierung hinaus. Die öffentliche Linie der Regierung blieb klar; in der offiziellen Reaktion vom Tag des Angriffs wurde die Fortsetzung der militärischen Einsätze ausdrücklich bekräftigt.