In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein Musikclub auf dem Gelände des ehemaligen Straßenbahndepots RAW im Berliner Stadtteil Friedrichshain in Brand gesetzt. An der Wand des Gebäudes malten die Täter Hakenkreuze und den Schriftzug "Heil Hitler". Der Vorfall ereignete sich gegen 2:00 Uhr nachts, das Feuer wurde von der Feuerwehr schnell gelöscht. In der Sache, die als potenzieller politisch motivierter Angriff behandelt wird, ermittelt das Landeskriminalamt gemeinsam mit dem Staatsschutz. Niemand wurde verletzt, aber der Club erlitt erhebliche Schäden. Die Täter sind unbekannt.
Brandanschlag auf Musikclub
Unbekannte Täter setzten in der Nacht einen Musikclub auf dem Gelände des RAW-Komplexes in Berlin-Friedrichshain in Brand. Das Feuer wurde von der Feuerwehr schnell gelöscht, doch das Objekt erlitt erhebliche Sachschäden. Am Tatort gab es keine Toten oder Verletzten.
Nazi-Symbole am Tatort
An der Wand des angezündeten Gebäudes malten die Täter Hakenkreuze sowie den Schriftzug "Heil Hitler". Die Anwesenheit dieser Symbole deutet auf politische oder ideologische Tatmotive hin, was die Strafverfolgungsbehörden veranlasste, den Staatsschutz einzuschalten.
Ermittlungen des Staatsschutzes
Aufgrund des potenziell politischen Charakters der Tat wurde die Sache an das Landeskriminalamt Berlin gemeinsam mit dem Staatsschutz übergeben. Die Ermittler sicherten den Tatort und suchen nach den Tätern sowie nach Zeugen.
Reaktionen und lokaler Kontext
Der Angriff auf den Club, der Teil der kulturellen Landschaft Friedrichshains ist, löste Besorgnis in der lokalen Gemeinschaft und bei Politikern aus. Der Vorfall fügt sich in den weiteren Kontext sporadischer politisch motivierter Gewalttaten in der deutschen Hauptstadt ein.
In der Nacht vom 6. auf den 7. März 2026 kam es im Berliner Stadtteil Friedrichshain zu einem schwerwiegenden Vorfall, der als potenzieller politisch motivierter Angriff eingestuft wurde. Unbekannte Täter setzten einen Musikclub auf dem Gelände des ehemaligen Straßenbahndepots, bekannt als RAW-Gelände, in Brand. Der Vorfall ereignete sich gegen zwei Uhr nachts. Die Feuerwehr, die am Tatort eintraf, brachte das Feuer schnell unter Kontrolle und verhinderte seine Ausbreitung auf benachbarte Gebäude. Obwohl niemand verletzt wurde, erlitten der Club selbst und seine Infrastruktur erhebliche Sachschäden. Besonders beunruhigend ist, dass die Täter an der Wand des angezündeten Objekts deutliche Nazi-Symbole hinterließen – gemalte Hakenkreuze und den Schriftzug "Heil Hitler". Die Anwesenheit dieser Zeichen wies die Strafverfolgungsbehörden sofort auf mögliche ideologische Tatmotive hin. Daher wurde neben dem Landeskriminalamt Berlin auch der Staatsschutz in die Ermittlungen eingeschaltet. Dies ist das Standardverfahren in Fällen, in denen der Verdacht besteht, dass die Tat mit politischem Extremismus zusammenhängt oder eine Gefahr für die verfassungsmäßige Ordnung darstellt. Die Ermittler sicherten die Tatortspuren und begannen mit der Suche nach den Tätern sowie nach Zeugen, die bei der Identifizierung der Verantwortlichen helfen könnten. Das RAW-Gelände, das ehemalige Straßenbahndepot und Eisenbahnausbesserungswerk (Reichsbahnausbesserungswerk), ist seit den 1990er Jahren ein Symbol der alternativen Kulturszene Berlins. Der Ort im Stadtteil Friedrichshain wurde zur Heimat zahlreicher Clubs, Bars, Kunstgalerien und Läden und zieht vor allem ein junges und künstlerisches Publikum an. Seine Geschichte als Zentrum unabhängiger Kultur führt dazu, dass Angriffe auf dort ansässige Lokale nicht nur als Eigentumsdelikte, sondern auch als Angriff auf den pluralistischen und offenen Charakter der Stadt wahrgenommen werden. Der Angriff auf den Musikclub löste sofortige Reaktionen aus. Die lokale Gemeinschaft und Politiker äußerten Besorgnis und Verurteilung für diesen Akt von Vandalismus und Brandstiftung. Dieser Vorfall fügt sich in ein breiteres, wenn auch glücklicherweise nicht alltägliches, Bild sporadischer politisch motivierter Gewalttaten ein, die in verschiedenen Teilen Deutschlands vorkommen. Der Staatsschutz wird nun analysieren, ob die Täter allein handelten oder mit einer rechtsextremen Gruppe in Verbindung stehen könnten. Bisher gab es keine Bekennerschreiben für den Angriff. Die Behörden appellieren an die Bürger um alle Informationen, die bei den Ermittlungen helfen könnten. Die Sicherheit in dem Gebiet wurde vorübergehend verstärkt, und die Besitzer anderer Lokale im RAW-Komplex wurden über den Vorfall informiert und zur Wachsamkeit ermutigt.