Der frühere brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist am 14. März 2026 weiterhin auf der Intensivstation des DF Star hospital in Brasília behandelt worden. Nach Angaben der Ärzte blieb sein Atemzustand stabil, zugleich verschlechterte sich die Nierenfunktion und Entzündungswerte stiegen an. Einen Termin für die Entlassung nannten die Mediziner nicht, während die Familie mit Hinweis auf Gesundheitsrisiken Hausarrest verlangte.

Nierenfunktion verschlechtert

Ärztliche Mitteilungen vom 14. März 2026 verweisen auf eine Verschlechterung der Nierenfunktion und einen Anstieg der Entzündungsmarker, während der Atemzustand als stabil beschrieben wurde.

Keine Prognose für Entlassung

Die behandelnden Ärzte nannten keinen Zeitpunkt für Genesung oder Entlassung aus dem Krankenhaus.

Familie verlangt Hausarrest

Während des Krankenhausaufenthalts forderte die Familie Bolsonaros mit Verweis auf gesundheitliche Risiken seiner weiteren Inhaftierung Hausarrest.

Behandlung auf Intensivstation

Das Behandlungsschema umfasst Antibiotika, intravenöse Flüssigkeitszufuhr, Atem- und motorische Physiotherapie sowie Vorbeugung gegen venöse Thrombosen.

Politischer und juristischer Hintergrund

Bolsonaro war von 2019 bis 2023 Präsident Brasiliens und verbüßt nach einer Verurteilung wegen der Planung eines Staatsstreichs nach der Wahl 2022 eine Haftstrafe.

Jair Bolsonaro, der frühere Präsident Brasiliens, ist am 14. März 2026 weiter auf der Intensivstation des DF Star hospital in Brasília geblieben. Aus medizinischen Mitteilungen ging hervor, dass sich seine Nierenfunktion verschlechtert habe und die Entzündungsmarker angestiegen seien. Zugleich wurde sein Atemzustand als stabil beschrieben. Bolsonaro war am Freitag, dem 13. März, nach einer Episode von Bronchoaspiration eingeliefert worden, in deren Folge sich eine Bronchopneumonie entwickelte. Die behandelnden Ärzte nannten keine Prognose für seine Entlassung aus dem Krankenhaus. Seine Familie forderte, ihn unter Hausarrest zu stellen, und verwies auf gesundheitliche Risiken einer fortgesetzten Inhaftierung.

Das medizinische Personal des DF Star hospital beschrieb ein Behandlungsschema mit Antibiotika, intravenöser Flüssigkeitszufuhr, Atem- und motorischer Physiotherapie sowie vorbeugenden Maßnahmen gegen venöse Thrombosen. Die Lungenentzündung selbst galt nach Angaben der Klinik als stabilisiert. Die Verschlechterung der Nierenfunktion und der Anstieg der Entzündungsmarker deuteten jedoch darauf hin, dass sich das allgemeine klinische Bild bis zum 14. März nicht verbessert hatte. Das Krankenhaus veröffentlichte an diesem Tag eine ärztliche Mitteilung, in der beide Entwicklungen bestätigt wurden. Einen konkreten Zeitplan für die Genesung oder eine Entlassung nannte das Ärzteteam nicht. Bolsonaros Zustand erhielt besondere Aufmerksamkeit, weil er die Behandlung während einer Haftstrafe erhielt.

Bolsonaro war von 2019 bis 2023 der 38. Präsident Brasiliens. Er verlor die Präsidentschaftswahl 2022 und wurde anschließend wegen seiner Rolle bei der Planung eines Staatsstreichs nach dieser Wahlniederlage verurteilt. Seine Einlieferung ins Krankenhaus im März 2026 folgte auf eine Reihe früherer Gesundheitsprobleme im selben Jahr, darunter Eingriffe im Zusammenhang mit einem Leistenbruch und anhaltender Schluckauf, wie mehrere europäische Medien in ihrer Berichterstattung meldeten.

Bolsonaro wurde nach seiner Niederlage bei der Wahl 2022 wegen der Planung eines Staatsstreichs verurteilt und verbüßt derzeit eine Haftstrafe. Die während des Krankenhausaufenthalts öffentlich vorgetragene Forderung seiner Familie nach Hausarrest gab der ohnehin aufmerksam verfolgten medizinischen Lage zusätzlich eine rechtliche und politische Dimension. Über den Fall berichteten internationale Nachrichtenagenturen und Rundfunkanbieter; Reuters, BFMTV, Franceinfo und andere meldeten die aufeinanderfolgenden medizinischen Mitteilungen aus Brasília. Mit Stand vom 14. März 2026 lagen keine bestätigten Informationen dazu vor, wann oder ob Bolsonaro die Intensivstation verlassen könnte oder ob sich an den Bedingungen seiner Inhaftierung etwas ändern würde.