Die 98. Verleihung der Academy Awards findet am 15. März 2026 in Los Angeles statt. Im Vorfeld rückt der Film „Sirât“ des spanischen Regisseurs Óliver Laxe besonders in den Fokus. Auch Spaniens zweite Vizepräsidentin Yolanda Díaz ist nach Angaben von El País zur Unterstützung des Regisseurs angereist, während das Rennen um den Hauptpreis zwischen „One Battle After Another“ und „Sinners“ offen ist.
Oscar-Gala am 15. März 2026 in Los Angeles
Die 98. Academy Awards werden in Los Angeles verliehen, moderiert von Conan O'Brien.
„Sirât“ steht vor der Verleihung im Fokus
Der Film von Óliver Laxe erhält vor der Gala besondere Aufmerksamkeit und gilt in seiner Kategorie als Mitbewerber.
Pedro Almodóvar lobt Laxes Film ausdrücklich
Almodóvar bezeichnete „Sirât“ im Vorfeld der Verleihung als „Meisterwerk“.
Laxe sieht Ausgang der Preisvergabe gelassen
Nach seinen Worten rechnet der Regisseur nicht damit, einen Preis entgegenzunehmen, und geht deshalb ohne Nervosität in den Abend.
Yolanda Díaz reist zur Unterstützung nach Los Angeles
Die zweite Vizepräsidentin Spaniens besuchte die Verleihung nach Angaben von El País, um Laxe persönlich zu unterstützen.
Die 98. Verleihung der Academy Awards findet am 15. März 2026 in Los Angeles statt, wobei der Film „Sirât“ des spanischen Regisseurs Óliver Laxe im Vorfeld besondere Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Oscars werden von dem Komiker Conan O'Brien moderiert. Spaniens zweite Vizepräsidentin und Ministerin für Arbeit und Sozialwirtschaft, Yolanda Díaz, reiste nach Angaben von El País nach Los Angeles, um Laxe bei der Gala zu unterstützen. Im Rennen um den Preis für den besten Film zeichnet sich ein Zweikampf zwischen „One Battle After Another“ und „Sinners“ ab. „Sirât“ gilt zudem in seiner Kategorie als Mitbewerber. Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar sprach Laxes Film vor der Verleihung eine eindeutige Unterstützung aus.
„It is a masterpiece” (Es ist ein Meisterwerk) — Pedro Almodóvar via ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL
Laxe, der in Paris geboren wurde und einen Teil seiner Kindheit in einem Dorf in Galicien verbrachte, reiste vor der Zeremonie mit gefasster Haltung nach Los Angeles. Im Gespräch mit El País sagte er, er verspüre keine Nervosität mit Blick auf den Ausgang, da er nicht damit rechne, einen Preis entgegenzunehmen. Zugleich schilderte er seine Eindrücke davon, Hollywood aus der Nähe zu erleben, und äußerte sich mit einer offenen Beobachtung zur Branche.
„I'm not nervous because I know I'm not going to go out to collect an award” (Ich bin nicht nervös, weil ich weiß, dass ich nicht auf die Bühne gehen werde, um einen Preis entgegenzunehmen) — Óliver Laxe via El País
„Cuando ves Hollywood por dentro, ves que hay bastante verdad” (Wenn man Hollywood von innen sieht, erkennt man, dass einiges daran wahr ist) — Óliver Laxe via La Razón
Laxe äußerte sich außerdem zu seinem Verhältnis zur spanischen Filmbranche. In von El Mundo veröffentlichten Bemerkungen beschrieb er ein Muster, wonach Anerkennung in Spanien für ihn von Bestätigung im Ausland abhängig gewesen sei. Der Regisseur, der seine Laufbahn mit Produktionen aufgebaut hat, die international zirkulierten, stellte dies als strukturelle Gegebenheit dar und nicht als persönliche Beschwerde.
„Unfortunately I have always had to legitimize myself outside of Spain” (Leider habe ich mich immer außerhalb Spaniens legitimieren müssen) — Óliver Laxe via El Mundo
Die Academy Awards werden seit 1929 jährlich verliehen; die Ausgabe 2026 ist damit die 98. Zeremonie. Spanien blickt auf eine lange Geschichte der Beteiligung an den Oscars zurück, wobei Pedro Almodóvar in den vergangenen Jahrzehnten der international bekannteste Filmemacher des Landes war. Óliver Laxe ist ein spanischer Regisseur, der in Paris geboren wurde, teilweise im ländlichen Galicien aufwuchs und dessen frühere Filme auf dem internationalen Festivalcircuit gezeigt wurden. Die Verleihung 2026 setzt die Tradition fort, dass die Kategorie für den besten internationalen Spielfilm als Bühne für nicht englischsprachiges Kino aus aller Welt dient.
Die Anwesenheit von Yolanda Díaz, die als zweite Vizepräsidentin Spaniens amtierende Regierungsverantwortung trägt und an der Spitze der Bewegung Sumar steht, unterstreicht die politische Sichtbarkeit, die Laxes Nominierung in Spanien ausgelöst hat. Nach Angaben von El País ist ihre Präsenz in Los Angeles ein ungewöhnlicher Schritt für ein hochrangiges Regierungsmitglied, das eine Filmpreisverleihung in persönlicher Unterstützungsfunktion besucht. Der Film „Sirât“ hat laut ABC nicht nur wegen seiner filmischen Qualität Aufmerksamkeit auf sich gezogen, sondern auch wegen der darin verwendeten Musik, die in der breiteren Debatte über die Auszeichnungen als eigenständiges Element hervorgehoben wurde. Die Verleihung beginnt am Abend des 15. März 2026 in Los Angeles. Damit ist sowohl der Ausgang des Rennens um den Preis für den besten Film zwischen „One Battle After Another“ und „Sinners“ noch offen als auch das Abschneiden von Laxes Beitrag in seiner jeweiligen Kategorie.