Bayern München muss vor dem Rückspiel gegen Atalanta womöglich ohne einen etatmäßigen Torhüter auskommen. Innerhalb einer Woche verletzten sich alle drei erfahrenen Keeper. Damit könnte am Mittwoch, 18. März 2026, der 16 Jahre alte Leonard Prescott im Tor stehen.
Drei Torhüter innerhalb einer Woche verletzt
Mit Sven Ulreich, Jonas Urbig und Manuel Neuer fallen alle drei erfahrenen Bayern-Torhüter aus.
Leonard Prescott vor möglichem Einsatz
Der 16-Jährige, zuletzt jeweils auf der Bank, gilt vor dem Rückspiel gegen Atalanta als wahrscheinlichste Lösung im Tor.
Ulreich verletzt sich gegen Leverkusen
Beim 1:1 am 14. März 2026 zog sich Sven Ulreich eine Verletzung der Adduktorenmuskulatur zu.
Urbig und Neuer rechtzeitig wohl nicht verfügbar
Urbig fehlt nach einer Gehirnerschütterung, Neuer weiter wegen einer Muskelverletzung. Für das Spiel am 18. März 2026 dürften beide nicht zur Verfügung stehen.
Keine bestätigte Notlösung
Bis zum 15. März 2026 gibt es keine bestätigten Angaben zu einem Nottransfer oder einer Leihe auf der Torhüterposition.
Bayern München droht vor dem Champions-League-Rückspiel gegen Atalanta ein erheblicher Engpass auf der Torhüterposition. Innerhalb nur einer Woche verletzten sich alle drei etatmäßigen Torhüter des Klubs. Damit könnte der 16 Jahre alte Leonard Prescott im für Mittwoch, 18. März 2026, angesetzten Spiel in die Startelf rücken.
Als jüngster Ausfall kam Sven Ulreich hinzu. Er erlitt beim 1:1 des FC Bayern gegen Bayer Leverkusen am Samstag, 14. März 2026, eine Verletzung der Adduktorenmuskulatur. Für den Verein verschärfte sich damit eine bereits schwierige Lage, nachdem Jonas Urbig zuvor wegen einer Gehirnerschütterung ausgefallen war, die er sich im Champions-League-Hinspiel gegen Atalanta unter der Woche zugezogen hatte. Manuel Neuer, die Nummer eins des Klubs, fehlt weiterhin wegen einer Muskelverletzung und dürfte nach derzeitiger Einschätzung für das Rückspiel nicht rechtzeitig fit werden. Durch diese drei Ausfälle steht Bayern München in einer entscheidenden Saisonphase ohne einen verfügbaren, anerkannten Torhüter aus dem Profikader da. Prescott, der sowohl beim Auswärtsspiel gegen Atalanta als auch gegen Leverkusen auf der Bank saß, gilt damit als wahrscheinlichste Option für das Tor im Europapokalspiel.
Der FC Bayern München zählt zu den erfolgreichsten Fußballvereinen Deutschlands. Der Klub wurde am 27. Februar 1900 gegründet und gehört seit Jahrzehnten regelmäßig zu den Mannschaften, die in europäischen Wettbewerben die späten Runden erreichen. Auf der Torhüterposition war der Verein historisch meist breit aufgestellt. Manuel Neuer, der 2011 von Schalke 04 nach München wechselte, gilt seit Jahren als einer der prägendsten Torhüter im Weltfußball. Sven Ulreich, Jahrgang 1988, war beim FC Bayern in zwei verschiedenen Phasen Ersatztorhüter und kehrte im Sommer 2021 zurück. Jonas Urbig, geboren am 8. August 2003, ist eine jüngere Option, die zum FC Bayern stieß und zum zusätzlichen Torhüteraufgebot gehörte.
Für den Trainerstab des FC Bayern ergibt sich damit unmittelbar vor dem Champions-League-Rückspiel gegen Atalanta am 18. März 2026 eine außergewöhnlich schwierige Situation. Bayern geht mit einem Vorsprung aus dem Hinspiel in die Partie, die genaue Höhe dieses Vorsprungs wurde in den vorliegenden Berichten allerdings nicht bestätigt. Berichten zufolge soll Jonas Urbig in der folgenden Woche wieder einsatzfähig sein. Für die Begegnung mit Atalanta käme eine Rückkehr jedoch zu spät. Dass ein 16-Jähriger in der Bundesliga und in der Champions League ein K.-o.-Spiel von Beginn an bestreiten könnte, wäre für einen Klub von der Größe des FC Bayern ein ungewöhnlicher Vorgang. Dass Prescott in den jüngsten Partien bereits auf der Bank saß, deutet darauf hin, dass sich der Trainerstab auf die Möglichkeit eines Einsatzes vorbereitet hat. Ob Bayern München vor dem Spiel andere Notlösungen für die Torhüterposition geprüft hat, ist auf Grundlage der verfügbaren Informationen nicht bestätigt.
Die gleichzeitigen Ausfälle auf der Torhüterposition fanden am 15. März 2026 in den europäischen Fußballmedien breite Beachtung. Mehrere Medien bezeichneten die Entwicklung als eine außergewöhnliche Häufung unglücklicher Umstände in Bayerns Torhüterabteilung. Ulreichs beim Spiel gegen Leverkusen erlittene Adduktorenverletzung war der letzte Ausfall in einer Serie, in der nacheinander alle drei erfahrenen Torhüter wegbrachen. Das 1:1 gegen Leverkusen bedeutete zudem verlorene Punkte im Meisterschaftsrennen der Bundesliga und erhöhte den Druck in einer ohnehin anspruchsvollen Phase der Saison zusätzlich. Nach der bis zum 15. März 2026 verfügbaren Berichterstattung hat Bayern München weder einen Nottransfer noch eine Leihe bestätigt, um den personellen Engpass zu beheben.