Beim Literaturfestival Lit.Cologne in Köln erklärte der britische Schriftsteller Julian Barnes, dass die weltweite politische und soziale Realität immer mehr der Vision eines totalitären Staates aus George Orwells Roman „1984“ gleiche. Der Autor nannte Phänomene wie allgegenwärtige Überwachung, Sprachmanipulation und Desinformation als Hauptmanifestationen dieses Prozesses. Barnes betonte, dass moderne Technologien im Gegensatz zu Orwells Zeiten diese Kontrollmechanismen wesentlich effektiver und schwerer zu erkennen gemacht hätten.
Beim Literaturfestival Lit.Cologne in Köln hielt der britische Schriftsteller Julian Barnes eine Rede, in der er die These aufstellte, dass die weltweite politische und soziale Realität sich zunehmend der in George Orwells klassischem Roman „1984“ dargestellten Vision eines totalitären Staates angleiche. Barnes, Träger des Booker-Preises, nannte konkrete Phänomene, die seiner Ansicht nach diese Analogie bestätigen. Darunter führte er die allgegenwärtige Überwachung an, die im Zeitalter des Internets und der sozialen Medien viel raffiniertere und schwerer zu erkennende Formen angenommen habe als zu der Zeit, als Orwell sein Buch schrieb. Der Schriftsteller widmete besondere Aufmerksamkeit dem Problem der Manipulation von Sprache und Wahrheit und bezog sich dabei auf das orwellsche Konzept der <przypis title=