Skoda bereitet sich auf die bahnbrechende Premiere des Epiq-Modells vor, das den Markt für städtische Elektroautos revolutionieren könnte. Dieser 4,1 Meter lange SUV, gebaut auf der MEB+-Plattform, soll etwa 25.000 Euro kosten und damit mit Verbrennern konkurrieren können. Das Fahrzeug wird im Mai in voller Pracht debütieren, und die Produktion wird in den spanischen Volkswagen-Werken in Navarra starten, wobei eine Reichweite von über 400 Kilometern angeboten wird.

Attraktiver Marktpreis

Der voraussichtliche Startpreis von 25.000 Euro soll die Anschaffungskosten eines Elektroautos mit denen von Verbrennern aus demselben Segment gleichsetzen.

Produktion in Spanien

Der neue Skoda wird nicht in Tschechien, sondern in den Volkswagen-Werken in Navarra produziert, was Teil des Plans zur Integration der MEB+-Plattform ist.

Beeindruckender Stauraum

Trotz seiner städtischen Abmessungen bietet das Auto einen Kofferraum mit einem Fassungsvermögen von bis zu 490 Litern sowie einen Innenraum, der von der größeren Octavia inspiriert ist.

Der tschechische Autohersteller deckt seine Karten in einem Segment auf, das in den kommenden Jahren die europäischen Straßen dominieren könnte. Skoda Epiq ist ein kompakter, vollelektrischer SUV, der eine Brücke zwischen traditioneller Mobilität und dem neuen Zeitalter der Elektromobilität schlagen soll. Das Fahrzeug mit einer Länge von etwa 4,1 Metern bietet trotz seiner kompakten Außenmaße einen Kofferraum mit einer beeindruckenden Kapazität von 490 Litern. Das Auto führt eine neue Designsprache der Marke namens „Modern Solid” ein, die sich durch eine minimalistische, aber solide Silhouette auszeichnet. Dieses Modell basiert auf der MEB+-Plattform, was eine erhebliche Senkung der Produktionskosten und des Endpreises für den Kunden ermöglicht. Der wichtigste Vorteil des neuen Skoda soll sein Preis sein, der sich um 25.000 Euro (etwa 105.000–110.000 Złoty) bewegt und ihn damit in direkte Konkurrenz zu Modellen wie dem Renault 4 oder dem Fiat Grande Panda stellt. Technisch soll der Epiq eine Leistung von etwa 211 PS (155 kW) bieten, was ihm eine bisher in dieser Preisklasse unerreichte Dynamik verleiht. Erste Testfahrten mit Prototypen in der Nähe von Porto bestätigen, dass sich die Ingenieure auf Komfort und eine ausgezeichnete Geräuschdämmung der Fahrgastzelle konzentriert haben. Die offizielle weltweite Premiere der Serienversion ist für Mai 2026 geplant, während die ersten Exemplare im Herbst in die Showrooms kommen sollen. Skoda baut seit Jahrzehnten seine Position in der Volkswagen-Gruppe als Marke aus, die „mehr Auto für weniger Geld” bietet, was mit dem Erfolg der ersten Octavia im Jahr 1996 nach der Übernahme des Unternehmens durch deutsches Kapital begann. Die Produktion des Modells wird nicht im Stammwerk in Mladá Boleslav stattfinden, sondern in Spanien, im Werk in Navarra. Dies ist Teil einer umfassenderen Strategie des Volkswagen-Konzerns, die darauf abzielt, die Lieferkette für günstige Elektroautos zu optimieren. Skoda plant, dass sein Modellangebot mit Elektroantrieb bis Jahresende deutlich erweitert wird. Der Epiq hat das Potenzial, ein neuer Bestseller zu werden und Kunden anzuziehen, die bisher vor den hohen Anschaffungskosten emissionsfreier Autos zurückschreckten. „Der Epiq enthält das, was man im Kamiq oder Karoq nicht findet: einen modernen Antrieb und eine digitale Architektur bei Beibehaltung der legendären Praktikabilität.” — Ein Vertreter der Marke Skoda Kofferraumvolumen in Litern (ausgewählte Modelle): Skoda Epiq: 490, Skoda Kamiq: 400, Skoda Fabia: 380, Hyundai Inster: 280 25.000€ — soll der Grundpreis des Epiq-Modells betragen Skoda Epiq vs Skoda Kamiq: Antrieb: Verbrenner → Elektro; Länge: 4,24 m → 4,10 m; Kofferraum: 400 l → 490 l; Zentraldisplay: 9,2 Zoll → 13 Zoll