Die Ukraine hat am 15. März 2026 nach russischen Angaben einen umfangreichen Drohnen- und Raketenangriff auf russisches Staatsgebiet gestartet. Betroffen waren demnach 13 Regionen, darunter Energieanlagen im Süden und Westen des Landes. In der Region Krasnodar kam es an einer Ölanlage zu einem größeren Brand, in Belgorod wurden Strom- und Wasserversorgung beeinträchtigt.
170 Drohnen nach russischen Angaben abgefangen
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, Luftabwehrsysteme hätten während des Angriffs 170 ukrainische Drohnen in 13 Regionen abgeschossen.
Brand an Ölanlage in der Region Krasnodar
Russischen Behörden zufolge verursachten Drohnentrümmer an einer Ölanlage in der Region Krasnodar einen größeren Brand. RTP und SAPO bezeichnen die Anlage als eine der größten Ölraffinerien Russlands.
Belgorod von Raketen getroffen
Nach Berichten von Ziare.com und Adevarul kam es in Belgorod infolge von Raketentreffern zu Unterbrechungen der Strom- und Wasserversorgung.
Energieinfrastruktur erneut im Fokus
Mehrere Berichte zufolge zielte der Angriff auf kritische Energieinfrastruktur im Süden und Westen Russlands. Solche Angriffe sind seit Februar 2022 wiederholt vorgekommen.
Keine bestätigten ukrainischen Angaben
Zu den genauen Zielen und Ergebnissen der Operation vom 15. März gab es von ukrainischer offizieller Seite keine bestätigten Informationen.
Die Ukraine hat am 15. März 2026 einen groß angelegten Drohnen- und Raketenangriff auf russisches Territorium begonnen und dabei Ziele in 13 Regionen getroffen. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, seine Luftabwehr habe während des Angriffs 170 (drones) — 170 ukrainische Drohnen in 13 russischen Regionen abgeschossen. Nach mehreren Berichten richtete sich der Angriff gegen kritische Energieinfrastruktur im Süden und Westen Russlands. Ukrainische Streitkräfte setzten bei der Operation sowohl Drohnen als auch Raketen ein. Damit handelte es sich um einen der umfangreicheren Schläge gegen russisches Staatsgebiet in den vergangenen Monaten.
In der Region Krasnodar brach russischen Behörden zufolge an einer Ölanlage ein größerer Brand aus, nachdem Trümmer einer Drohne das Gelände getroffen hatten. In portugiesischsprachigen Berichten von RTP und SAPO wird die Anlage als eine der größten Ölraffinerien Russlands bezeichnet. Das Feuer in der Ölanlage war eine der sichtbarsten Folgen des nächtlichen Angriffs auf Energieinfrastruktur im Süden Russlands. Nach Angaben von Reuters wurden als Ursache des Brandes Drohnentrümmer genannt, nicht ein direkter Treffer. Die Region Krasnodar ist bereits früher Ziel ukrainischer Drohnenangriffe auf Energieanlagen und Treibstofflager gewesen.
Seit Beginn des groß angelegten Krieges im Februar 2022 hat die Ukraine wiederholt Drohnen- und Raketenangriffe auf russische Energieinfrastruktur ausgeführt. Die Region Krasnodar, in der sich ein erheblicher Teil der Ölraffineriekapazitäten im Süden Russlands befindet, war bereits bei mehreren früheren ukrainischen Drohnenoperationen Ziel von Angriffen. Die an die Ukraine grenzende Oblast Belgorod ist wegen ihrer Nähe zu ukrainischem Staatsgebiet während des gesamten Krieges wiederholt von grenzüberschreitenden Angriffen betroffen gewesen. Ukrainische Angriffe auf russische Treibstoff- und Energieanlagen sind ein durchgehender Bestandteil der umfassenderen Kampagne, russische Militärlogistik und industrielle Kapazitäten zu schwächen.
Die Stadt Belgorod wurde während derselben Operation von Raketen getroffen. Nach Berichten von Ziare.com und Adevarul führte dies bei den Einwohnern zu Störungen der Strom- und Wasserversorgung. Die Raketenangriffe auf Belgorod fügen sich in eine Reihe früherer Attacken auf die nahe der ukrainischen Grenze gelegene Stadt ein, die im Verlauf des Krieges vielfach getroffen wurde. Die gleichzeitige Kombination aus Drohnen- und Raketenangriffen in 13 Regionen deutet auf ein koordiniertes Vorgehen hin, um die russische Luftverteidigung über ein weites geografisches Gebiet hinweg zu überlasten. Russische Behörden berichteten über den Einsatz der Luftabwehr in den betroffenen Regionen, legten jedoch keine vollständige Bilanz der Schäden an allen angegriffenen Orten vor. Von ukrainischer offizieller Seite lagen keine bestätigten Angaben zu den konkreten Zielen oder Ergebnissen der Operation vom 15. März vor.