Vor der Küste von Fujairah ist nach Angaben der britischen Schifffahrtsüberwachung ein Tanker von einem Geschoss getroffen worden. Zugleich wurden aus mehreren Ländern der Region Explosionen nach iranischen Raketen- und Drohnenangriffen gemeldet. Israels Verteidigungsminister Israel Katz erklärte zudem, Ali Larijani sei bei einem israelischen Angriff getötet worden.
Tanker vor Fujairah getroffen
Nach Angaben der UKMTO traf am 17. März 2026 ein Geschoss einen Tanker vor der Küste von Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Israel meldet Tod von Ali Larijani
Israels Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, der Sekretär des iranischen Supreme National Security Council sei bei einem israelischen Angriff getötet worden.
Angriffe in mehreren Ländern der Region
Iranische Raketen und Drohnen verursachten laut Berichten Explosionen in mehreren Staaten und verschärften den Konflikt im Nahen Osten deutlich.
Bagdad ebenfalls betroffen
Die Botschaft der Vereinigten Staaten in Bagdad und ein Hotel mit italienischen Militärangehörigen wurden laut ANSA von Drohnen- und Raketenangriffen erfasst, ohne gemeldete Verletzte.
Flugverkehr in Dubai gestört
Die Angriffe führten zu Verspätungen und Ausfällen an den Flughäfen von Dubai, ehe sich der Betrieb laut Reuters langsam wieder normalisierte.
Ein Geschoss hat am 17. März 2026 vor der Küste von Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten einen Tanker getroffen. Das teilte die United Kingdom Maritime Trade Operations mit. Der Vorfall fiel in eine breitere Welle iranischer Raketen- und Drohnenangriffe, durch die es in mehreren Ländern der Region zu Explosionen kam. Israels Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, Ali Larijani, der Sekretär des iranischen Supreme National Security Council, sei bei einem israelischen Angriff am 17. März 2026 getötet worden. Larijani, geboren am 3. Juni 1945 in Nadschaf im Irak, war ein iranischer Politiker, pensionierter Militär und Philosoph. Er amtierte von 2025 bis 2026 als Sekretär des SNSC und hatte dieses Amt bereits von 2005 bis 2007 inne. Iran feuerte nach einem Bericht von wydarzenia.interia.pl eine Reihe von Raketen und Drohnen ab, die in mehreren Ländern der Region Explosionen verursachten. Umfang und Gleichzeitigkeit der Angriffe bedeuteten eine deutliche Verschärfung des andauernden Konflikts im Nahen Osten.
Drohnen und Raketen gegen Botschaften und Hotels in Bagdad Nach Angaben von ANSA wurde die Botschaft der Vereinigten Staaten in Bagdad von Drohnen- und Raketenangriffen getroffen. Eine Drohne überflog zudem ein Hotel in Bagdad, in dem sich italienische Militärangehörige aufhielten. Verletzte habe es nicht gegeben, berichtete ANSA in einer weiteren Meldung. Die Angriffe auf Bagdad standen demnach im Zusammenhang mit derselben größeren Angriffswelle, die mehrere Orte in der Region traf. Die italienische Militärpräsenz in dem Hotel blieb laut dem am 16. März 2026 veröffentlichten ANSA-Bericht unversehrt. Die Vorfälle verdeutlichten die Reichweite der Drohnenkampagne, die sich vom Golf von Oman bis in die irakische Hauptstadt erstreckte. Eine offizielle Bekennung zu den Angriffen auf Bagdad wurde in den zitierten Berichten zunächst nicht genannt.
Lage an Flughäfen in Dubai entspannt sich nur schrittweise An den Flughäfen von Dubai kam es nach Angaben der Financial Times infolge der Drohnen- und Raketenangriffe zu erheblichen Verspätungen und Flugausfällen. Der Luftverkehr in den Vereinigten Arabischen Emiraten habe sich in den frühen Stunden des 17. März 2026 allmählich wieder normalisiert, meldete Reuters. Die Beeinträchtigung eines der verkehrsreichsten Luftfahrtdrehkreuze der Welt gab der militärischen Eskalation in der Region auch eine zivile Dimension. Die Wiederherstellung des Flugbetriebs sei im Gange gewesen, die allgemeine Sicherheitslage habe die Reiseplanung für Tausende Passagiere jedoch weiter beeinträchtigt. Der Angriff auf den Tanker vor Fujairah, einem wichtigen maritimen Treibstoffdrehkreuz am Golf von Oman, erhöhte zudem die Risiken für die regionalen Schifffahrtsrouten. Die UKMTO, die die Sicherheit von Handelsschiffen in der weiteren maritimen Zone des Nahen Ostens überwacht, veröffentlichte die Warnung zu dem Tankertreffer in den frühen Stunden des 17. März.
Franzosen aus Dubai mit gepanzerten Fahrzeugen und per Boot ausgeflogen Ein privates Unternehmen in Dubai begann nach einer am 17. März 2026 veröffentlichten Reportage von Franceinfo damit, die Rückführung französischer Staatsangehöriger zu organisieren, die wegen des Krieges festsaßen. Dafür wurden gepanzerte Fahrzeuge, festgelegte Sammelpunkte und ein Boot nach Zypern eingesetzt. Der Vorgang zeigte die praktischen Folgen des Konflikts für Zivilisten und ausländische Staatsangehörige, die in der Golfregion leben. Ziel der Evakuierungsroute über den Seeweg war Zypern, ein Mitgliedstaat der Europäischen Union im östlichen Mittelmeer. Der Einsatz gepanzerter Fahrzeuge für den Transport zu den Einschiffungspunkten spiegelte die Sicherheitslage in Dubai zum Zeitpunkt des Einsatzes wider. Franceinfo zufolge wurde die Logistik von dem privaten Unternehmen koordiniert. Eine Beteiligung der französischen Regierung an dieser konkreten Operation wurde in dem Bericht nicht erwähnt. Die Rückführungsaktion fiel in eine Phase anhaltender Unsicherheit in der Region, während mehrere Länder gleichzeitig von Angriffen betroffen waren.
Die aktuelle Eskalation folgt auf eine Phase intensiver regionaler Kämpfe, die sich Anfang 2026 verschärft hatte. Iranische Staatsmedien meldeten Reuters zufolge Ende Februar 2026 den Tod des Obersten Führers Khamenei. Ein hochrangiger israelischer Vertreter sagte Reuters, Khamenei sei zusammen mit engen Vertrauten getötet worden. Die US-israelischen Angriffe hätten Iran vor die Aufgabe gestellt, seine Führung neu aufzustellen, in dem, was Reuters als größte Bewährungsprobe des Landes seit fünf Jahrzehnten beschrieb, während Teheran Israel weiter angriff. Ali Larijani war 2025 auf den Posten des SNSC-Sekretärs zurückgekehrt, den er bereits von 2005 bis 2007 innehatte.