US-Präsident Donald Trump hat Angriffe auf das iranische Öldrehkreuz auf Kharg Island angeordnet und weitere Schläge in Aussicht gestellt. Iran kündigte nach Berichten von Reuters und ANSA Gegenmaßnahmen in der Region an. Zugleich weitete sich die militärische Konfrontation zwischen Israel und Iran aus, was die Ölpreise zusätzlich unter Aufwärtsdruck setzte.
Trump ordnet Angriffe auf Kharg Island an
Reuters und ANSA zufolge ließ US-Präsident Donald Trump das iranische Öldrehkreuz auf Kharg Island angreifen und stellte weitere Schläge in Aussicht. Er veröffentlichte zudem Videoaufnahmen, die nach seinen Angaben den Angriff zeigen.
Iran droht mit Vergeltung in der Region
Nach dem US-Angriff kündigte Iran laut Reuters Gegenmaßnahmen gegen die weitere Region an. ANSA berichtete zudem, Teheran wolle den Krieg erst dann beendet sehen, wenn eine Wiederholung des Konflikts ausgeschlossen erscheine.
Israel und Iran weiten militärische Angriffe aus
Die BBC berichtete, Israel habe nach eigener Darstellung Ziele im Westen Irans in großem Umfang angegriffen, während Iran eine neue Raketenwelle abfeuerte.
Straße von Hormus rückt in den Mittelpunkt
Trump rief verbündete Staaten laut Reuters dazu auf, Kriegsschiffe in die Straße von Hormus zu schicken, um die Schifffahrtswege zu sichern. Die Meerenge gilt als zentrale Route für einen erheblichen Teil der weltweiten Ölexporte.
Ölpreise unter zusätzlichem Aufwärtsdruck
Reuters zufolge trieb die Eskalation die Ölpreise weiter nach oben, weil mit Kharg Island und der Straße von Hormus zentrale Teile der weltweiten Ölexportinfrastruktur betroffen sind.
US-Präsident Donald Trump hat Angriffe auf das iranische Öldrehkreuz auf Kharg Island angeordnet und weitere Angriffe angedroht. Das berichteten Reuters und ANSA in am 15. März 2026 veröffentlichten Meldungen. Trump veröffentlichte zudem Videoaufnahmen, die nach seinen Angaben die Angriffe auf die Anlage zeigten. Nach Angaben der BBC griff Israel nach eigener Darstellung Ziele im Westen Irans in großem Umfang an, während Iran eine neue Welle von Raketen abfeuerte. Die Zuspitzung trieb die Ölpreise laut Reuters in Richtung weiterer Anstiege, weil der Konflikt Exportanlagen bedrohte.
Nach Reuters forderte Trump verbündete Staaten auf, Kriegsschiffe in die Straße von Hormus zu entsenden, um die Schifffahrtsrouten zu sichern. Laut ANSA erklärte Trump, er sei noch nicht bereit für eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges. Iran reagierte Reuters zufolge mit der Drohung, wegen des US-Angriffs auf Kharg Island Vergeltung gegen die weitere Region zu üben. Nach Darstellung von ANSA vertrat Iran die Position, der Krieg werde erst enden, wenn Teheran sicher sei, dass sich der Konflikt nicht wiederhole. Die von beiden Seiten genannten Bedingungen ließen in der bis zum 15. März 2026 verfügbaren Berichterstattung keinen unmittelbaren diplomatischen Spielraum erkennen.
Die Straße von Hormus ist der einzige Seeweg vom Persischen Golf auf den offenen Ozean und zählt zu den strategisch wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Durch sie läuft ein bedeutender Teil der weltweiten Ölexporte. Kharg Island liegt 25 km vor der iranischen Küste und fungiert als wichtigstes iranisches Ölexportterminal. Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran wegen des iranischen Atomprogramms und des regionalen Einflusses Teherans bestehen seit Jahrzehnten. Immer wieder kam es zu Zuspitzungen mit Sanktionen, Stellvertreterkonflikten und direkten militärischen Drohungen. Ergebnisse aus Websuchen deuten darauf hin, dass Trump bereits am Freitag, 13. März, mit einem Angriff auf Kharg Island gedroht hatte, falls Teheran seine Attacken nicht einstelle, bevor die Angriffe ausgeführt wurden. Ein US-israelischer Angriff traf laut Websuchergebnissen unter Berufung auf eine Berichterstattung von etwa 38 Minuten vor dem aktuellen Zeitstempel auch ein Wohnviertel in der südlichen iranischen Stadt Schiras.
Trump äußerte sich nach ANSA auch zur Lage im Verhältnis zu Russland und erklärte, Sanktionen gegen russisches Öl würden wieder in Kraft gesetzt, sobald die Krise vorbei sei. Reuters berichtete am 15. März, die Ölpreise dürften weiter steigen, weil der Konflikt im Nahen Osten Exportanlagen gefährde. Die Kombination aus den Angriffen auf Kharg Island und der breiteren militärischen Eskalation zwischen Israel und Iran setzte damit einen der weltweit wichtigsten Knotenpunkte der Ölexportinfrastruktur unmittelbar unter Druck. Aus den zugrunde liegenden Berichten lagen keine bestätigten Informationen zum genauen Ausmaß der Schäden an den Anlagen auf Kharg Island vor. Ebenso gab es keine bestätigten Angaben zur Lage der Zivilbevölkerung in Iran über den Verweis auf das Wohnviertel in Schiras in den Websuchergebnissen hinaus. Zur Lage der Zivilbevölkerung auf US-amerikanischer oder israelischer Seite enthielten die verfügbaren Berichte keine Angaben.