Am 12. März 2026 wurde die italienische Militärbasis in Erbil zum Ziel eines Angriffs mit einer Shahed-Drohne. Dank einer schnellen Evakuierung in Bunker erlitten keiner der 141 Soldaten Verletzungen, doch der Vorfall löste eine sofortige diplomatische Reaktion Italiens aus.
Angriff mit Shahed-Drohne
Das unbemannte Fluggerät traf einen Militärlastwagen auf dem Basengelände, verursachte einen Brand und Infrastrukturschäden.
Sicherheit des Personals
Alle 141 italienischen Soldaten konnten sich nach dem Hören der Alarmsirenen in Bunker retten; niemand wurde verletzt.
Reaktion der italienischen Regierung
Verteidigungsminister Guido Crosetto wertete den Angriff als gezielt und deutete eine Verantwortung des Iran an, kündigte eine beschleunigte Rückverlegung eines Teils des Kontingents an.
Reduzierung des diplomatischen Personals
Als Reaktion auf die Bedrohung beschloss die Regierung in Rom, die Anzahl der Mitarbeiter der italienischen Botschaft im Irak zu verringern.
Die italienische Militärbasis in Erbil, der Hauptstadt der irakischen Region Kurdistan, wurde am 12. März 2026 Ziel eines Angriffs mit einer Drohne. Das unbemannte Fluggerät, identifiziert als Shahed-Typ, schlug direkt auf dem Gelände der Einrichtung ein, zerstörte einen Militärlastwagen und verursachte einen Brand an der Infrastruktur. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich 141 italienische Soldaten auf der Basis, doch keiner von ihnen wurde verletzt. Das Militärpersonal konnte sich nach Auslösung der Alarmsirenen, die dem Einschlag und der späteren Explosion vorausgingen, sicher in die Schutzräume evakuieren. Erbil
Verteidigungsminister Guido Crosetto verurteilte den Vorfall eindeutig und bezeichnete ihn als gezielten Angriff auf das italienische Kontingent. Der Ressortchef deutete in seinen Äußerungen eine mögliche Verantwortung des Iran für die Bereitstellung der im Angriff verwendeten Technologie an. Die Lage wird laufend von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Außenminister Antonio Tajani überwacht, der bestätigte, dass das gesamte Personal sicher sei und sich in befestigten Teilen der Basis aufhalte. Als Reaktion auf die Eskalation der Bedrohung beschlossen die Behörden in Rom eine sofortige Reduzierung des diplomatischen Personals in der Botschaft im Irak. „A Erbil un attacco deliberato. Resta alto il livello di allerta nella base” (In Erbil ein gezielter Angriff. Das Alarmniveau auf der Basis bleibt hoch.) — Guido Crosetto via ANSA
Der Angriff beeinflusste die Beschleunigung von Verfahren im Zusammenhang mit der Präsenz italienischer Streitkräfte in der Region. Obwohl die Rückkehr eines Teils der dort stationierten 141 Soldaten bereits früher geplant war, könnte die aktuelle Sicherheitslage eine schnellere Umsetzung dieser Pläne erzwingen. Das Basiskommando informiert, dass die Soldaten je nach ausgerufenen Alarmen regelmäßig Bunker aufsuchen und die materiellen Schäden an der Infrastruktur derzeit geschätzt werden. Italienische Auslandsmissionen wurden im Irak wiederholt zum Ziel von Angriffen, von denen der tragischste der Anschlag in Nasiriya im Jahr 2003 war, bei dem 19 Italiener starben. Erbil, ein zentraler operativer Stützpunkt für Kräfte, die Überreste des Islamischen Staates bekämpfen, stand in den letzten Jahren regelmäßig unter Raketen- und Drohnenbeschuss, der pro-iranischen Milizen zugeschrieben wird.
141 (Soldaten) — Anzahl der italienischen Militärangehörigen in der angegriffenen Basis
Ablauf des Vorfalls in Erbil: 12. März, Nachmittag — Alarm in der Basis; 12. März, Abend — Drohneneinschlag; 12. März, 16:53 — Erklärung von Crosetto; 13. März — Reduzierungsentscheidung
Mentioned People
- Guido Crosetto — italienischer Politiker, seit dem 22. Oktober 2022 Verteidigungsminister in der Regierung Meloni
- Antonio Tajani — italienischer Politiker und Journalist, Vizeministerpräsident sowie Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit in der Regierung Meloni
- Giorgia Meloni — italienische Politikerin, Vorsitzende des Ministerrats der Italienischen Republik seit dem 22. Oktober 2022
- Pizzotti — Oberst, Kommandeur der italienischen Militärbasis in Erbil