Iran hat am 15. März 2026 Tel Aviv mit einer kombinierten Attacke aus Raketen und Drohnen angegriffen. Nach Berichten von wnp.pl und Radio Zet wurden dabei auch in Jerusalem Trümmer von Flugkörpern registriert, die das Wohnhaus des US-Konsuls beschädigten. Zugleich drohte die IRGC öffentlich mit der Tötung von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu.
Direkter iranischer Angriff auf Israel
Iran griff am 15. März 2026 Tel Aviv mit Raketen und Drohnen an. Für Tel Aviv wurden bestätigte Einschläge gemeldet.
Auch Jerusalem betroffen
Trümmerteile der Flugkörper erreichten Jerusalem und beschädigten nach Berichten von wnp.pl und Radio Zet das Wohnhaus des US-Konsuls.
IRGC droht Netanyahu
Nach Angaben von Kresy kündigte die IRGC an, Benjamin Netanyahu töten zu wollen. Damit wurde ein amtierender Regierungschef direkt namentlich bedroht.
Israel bewilligt Notausgaben
Das israelische Kabinett billigte laut Business Insider in einer nächtlichen Sitzung dringliche militärische Beschaffungen im Umfang von 827 Millionen US-Dollar.
Polen unterstützt Staatsbürger in der Region
Das polnische Außenministerium brachte nach Angaben von Gazeta.pl im Zusammenhang mit der Eskalation polnische Staatsangehörige aus dem Nahen Osten zurück.
Iran hat am 15. März 2026 einen kombinierten Raketen- und Drohnenangriff auf Tel Aviv gestartet. Nach Berichten von wnp.pl und Radio Zet trafen Trümmerteile der Geschosse auch Jerusalem und beschädigten dort das Wohnhaus des US-Konsuls. Damit handelte es sich um einen direkten iranischen Angriff auf israelisches Staatsgebiet. Für Tel Aviv wurden bestätigte Einschläge gemeldet. Die IRGC sprach nach Angaben von Kresy zugleich eine öffentliche Drohung aus, den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu zu töten. Israel reagierte umgehend sicherheitspolitisch. Die Regierung billigte noch in der Nacht ein militärisches Notausgabenpaket. Der Vorfall rief international Aufmerksamkeit hervor, auch in Polen, wo der diplomatische Dienst Maßnahmen zur Unterstützung eigener Staatsangehöriger in der Region einleitete.
Das Korps der Islamischen Revolutionsgarde kündigte laut Kresy nach dem Angriff an, Netanyahu töten zu wollen. Die Drohung bedeutete die direkte namentliche Zielbenennung eines amtierenden Regierungschefs durch einen staatlichen militärischen Akteur. Nach Angaben von wnp.pl und Radio Zet gelangten Trümmer der Geschosse bis nach Jerusalem, wo sie das Haus des US-Konsuls beschädigten. Damit erhielt der militärische Angriff auch eine diplomatische Dimension. Nach Angaben von Gazeta Prawna kamen sowohl Raketen als auch Drohnen zum Einsatz. NCZAS.INFO veröffentlichte Fotos und Videoaufnahmen der Einschläge in Tel Aviv. Die Kombination verschiedener Luftangriffsmittel und die räumliche Ausdehnung der Einschläge von Tel Aviv bis Jerusalem deuten auf ein breites Zielmuster auf israelischem Staatsgebiet hin.
Iran und Israel stehen seit Jahrzehnten in einem andauernden Schattenkonflikt, der über Stellvertreterkräfte, verdeckte Operationen und wiederkehrende direkte Konfrontationen geführt wird. Diplomatische Beziehungen unterhalten beide Staaten nicht. Iran hat die Existenz Israels historisch nicht anerkannt. Eine deutliche Zuspitzung gab es 2024, als Iran einen groß angelegten Drohnen- und Raketenangriff auf Israel startete. Das war einer der bedeutendsten direkten militärischen Schlagabtausche zwischen beiden Staaten. Israel griff seinerseits in der Region mehrfach Ziele mit iranischem Bezug an, auch in Syrien. Die aktuelle Eskalation folgt auf eine Phase erhöhter militärischer Aktivität im gesamten Nahen Osten.
Israels Kabinett billigte nach Angaben von Business Insider in einer nächtlichen Sitzung 827 (million USD) — israelische militärische Notausgaben, die über Nacht gebilligt wurden für dringliche militärische Beschaffungen nach den Angriffen. Die Mittel dienten dem Bericht zufolge der Deckung akuter Beschaffungsbedarfe im Kontext der anhaltenden Eskalation. Der Umstand, dass die Kabinettsentscheidung in der Nacht fiel, verweist auf die Unmittelbarkeit der israelischen Sicherheitsbewertung. Eine weitere Aufschlüsselung, welche konkreten Kategorien militärischer Ausrüstung von den Ausgaben erfasst sind, lag in den Quellen nicht vor. Der Umfang der bewilligten Mittel unterstreicht, wie ernst die israelische Führung die von den iranischen Angriffen ausgehende Bedrohung einschätzte.
Das polnische Außenministerium brachte im Zusammenhang mit dem eskalierenden Konflikt polnische Staatsangehörige aus dem Nahen Osten zurück, wie Gazeta.pl berichtete. Das Ministerium bestätigte die Zahl der transportierten Personen. Die konkrete Zahl wurde nach Angaben von Gazeta.pl genannt, ohne dass im Verifizierungsprotokoll weitere Einzelheiten dazu vorlagen. Der polnische diplomatische Dienst unterhält in der Region konsularische Strukturen und hat in früheren Phasen regionaler Instabilität bereits Evakuierungsflüge organisiert. Das Vorgehen des Ministeriums steht für ein breiteres Muster europäischer Regierungen, die mit der Zuspitzung des Konflikts zwischen Iran und Israel Maßnahmen zum Schutz ihrer Staatsangehörigen ergreifen. Bestätigte Informationen darüber, ob andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union am 15. März 2026 parallele Evakuierungs- oder Rückholaktionen einleiteten, lagen nicht vor.