Paul Thomas Anderson ist der große Gewinner der 98. Academy Awards vom 15. März 2026. Sein Film „One Battle After Another“ erhielt sechs Oscars, darunter die Auszeichnungen für den besten Film und die beste Regie. Michael B. Jordan wurde für „Sinners“ als bester Hauptdarsteller geehrt, während Gastgeber Conan O'Brien mit einem stark auf Weltkino ausgerichteten Auftakt und politischen Spitzen für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte.
Sechs Oscars für Anderson-Film
„One Battle After Another“ gewann am 15. März 2026 insgesamt sechs Oscars, darunter bester Film und beste Regie für Paul Thomas Anderson.
Michael B. Jordan als bester Hauptdarsteller
Jordan erhielt den Oscar für seine Rolle in „Sinners“, das insgesamt auf vier Auszeichnungen kam.
O'Brien eröffnet mit Weltkino-Schwerpunkt
Conan O'Brien begann die Gala mit einer Hommage an das internationale Kino und verwies auf nominierte Filme aus 31 Ländern.
Unerwarteter Sieger sorgt für Debatten
Laut 20 minutos soll ein überraschendes Ergebnis in einer nicht benannten Kategorie „22 Millionen Wettpools ruiniert“ haben.
Geteilte Kritiken aus Europa
Der Corriere della Sera benotete O'Brien mit 5, Wes Anderson mit 9 und Timothée Chalamet ebenfalls mit 5.
Paul Thomas Andersons Film „One Battle After Another“ hat die 98. Academy Awards am 15. März 2026 geprägt. Das Werk gewann insgesamt sechs Oscars, darunter die Preise für den besten Film und die beste Regie. Michael B. Jordan erhielt den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Leistung in „Sinners“. Die Verleihung fand an ihrem traditionellen Veranstaltungsort in Hollywood statt und wurde für Anderson zu einem besonderen Abend. Den Preis für den besten Film nahm er laut Variety gemeinsam mit seinen Produzenten Sarah Murphy, Anthony Carlino, Will Weiske, Andy Jurgensen und Teyana Taylor entgegen. „Sinners“ folgte laut Hollywood Reporter mit vier Auszeichnungen knapp dahinter. Durch den Abend führte Fernsehmoderator und Komiker Conan O'Brien. Er eröffnete die Show mit einer Hommage an das Weltkino und wies darauf hin, dass unter den diesjährigen Oscar-Nominierungen Filme aus 31 (countries) — Ländern vertreten waren, die in den diesjährigen Oscar-Nominierungen repräsentiert wurden.
O'Brien baut in seinem Auftakt alle Top-Ten-Filme ein O'Briens Moderationsstil sorgte nach Angaben von ANSA sofort für Aufmerksamkeit. Er inszenierte eine komische Einlage, in der er sich selbst in alle Filme der Top Ten hineinmontierte. Sein Eröffnungssegment verstand sich als Verbeugung vor dem internationalen Kino und rahmte die Verleihung als weltweite Feier des Films. Zu den Momenten des Abends gehörte nach Angaben von ANSA auch ein Wiedersehen mit Bezug zu „Der Teufel trägt Prada“, das im Saal Reaktionen auslöste. Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel machte während der Übertragung nach Angaben von plotek.pl Bemerkungen über Donald und Melania Trump. Die Veranstaltung verband damit Hollywood-Nostalgie mit gegenwärtigen politischen Kommentaren. Diese Mischung löste sowohl im Dolby Theatre als auch darüber hinaus Diskussionen aus. Die Academy Awards werden jährlich von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences verliehen und erreichten 2026 ihre 98. Ausgabe. Paul Thomas Anderson gilt Kritikern zufolge als einer der prägenden Filmemacher seiner Generation. Zu seinen Auszeichnungen vor dieser Verleihung zählten mehrere Academy Awards, Golden Globe Awards und BAFTA Awards. Michael B. Jordan hatte vor seinem Sieg als bester Hauptdarsteller im Jahr 2026 bereits unter anderem einen Actor Award und einen Producers Guild Award erhalten.
Tippgemeinschaften durch unerwarteten Sieger in einer Kategorie überrascht Einer der meistdiskutierten Momente des Abends hing mit einem unerwarteten Sieger in einer Kategorie zusammen, der laut 20 minutos angeblich „22 Millionen Wettpools ruiniert“ habe. Der Bericht bezeichnete das Ergebnis innerhalb der Wettgemeinschaft rund um die Preisverleihungssaison als Skandal. Bestätigte Informationen dazu, welche konkrete Kategorie die Reaktion auslöste, liegen allerdings nicht vor. Die Überraschung machte deutlich, wie schwer vorhersehbar die Verleihung 2026 jenseits der Hauptkategorien war. Wetten auf Oscar-Ergebnisse haben sich in den vergangenen Jahren zu einer bedeutenden Online-Aktivität entwickelt. Überraschende Siege selbst in nachgeordneten Kategorien stoßen deshalb auf breites öffentliches Interesse. Die Identität des unerwarteten Gewinners wurde in den verfügbaren Quellen nicht bestätigt.
Italienische Kritiker uneins: Lob für Anderson, O'Brien als unerquicklich bewertet Die Reaktionen auf die Verleihung fielen unterschiedlich aus, insbesondere in europäischen Medien. Der Corriere della Sera bewertete die prägenden Figuren des Abends deutlich. O'Brien erhielt die Note 5, seine Moderation wurde als unerquicklich beschrieben. Regisseur Wes Anderson bekam dagegen die Note 9. Die italienische Zeitung deutete an, diese Würdigung sei seit Langem überfällig gewesen. Schauspieler Timothée Chalamet erhielt in derselben Bewertung ebenfalls eine 5 und wurde als nachlässig beschrieben. Die unterschiedlichen Noten spiegelten eine breitere Spaltung in der Wahrnehmung der Gala wider. Die künstlerischen Leistungen des Abends wurden stärker gewürdigt als die Moderation. O'Briens Auftritt als Gastgeber sorgte im Saal zwar für Reaktionen des Publikums, führte bei internationalen Kritikern aber nicht zu einhelliger Zustimmung.