Paul Thomas Anderson hat bei den 98. Academy Awards mit „One Battle After Another“ die Preise für den besten Film, die beste Regie und das beste adaptierte Drehbuch gewonnen. Es waren seine ersten Oscar-Erfolge. Die Verleihung fand am 15. März 2026 im Dolby Theatre in Los Angeles statt und wurde zum zweiten Mal in Folge von Conan O'Brien moderiert.
Anderson gewinnt drei Hauptpreise
Paul Thomas Anderson erhielt für „One Battle After Another“ die Oscars für den besten Film, die beste Regie und das beste adaptierte Drehbuch. Es waren seine ersten Oscar-Erfolge.
Politische Witze prägen die Show
Conan O'Brien und Jimmy Kimmel griffen in ihren Auftritten Donald Trump und CBS auf. Reuters hatte bereits vor der Verleihung auf eine breitere Verunsicherung in Hollywood hingewiesen.
Gleichstand sorgt für Kontroverse
In der Kurzfilm-Kategorie gab es einen Gleichstand zwischen „The Singers“ und „Two People Exchanging Saliva“. Laut 20 Minutos brachte das schätzungsweise 22 Millionen Tippgemeinschaften durcheinander.
Internationale Präsenz bei den Oscars
Nach Angaben von ANSA waren Filme aus 31 Ländern bei der Zeremonie vertreten. O'Brien würdigte diese internationale Breite während der Sendung.
Weitere Momente jenseits der Preise
Zu den auffälligen Programmpunkten zählten ein „Bridesmaids“-Wiedersehen, ein Auftritt von Grogu alias Baby Yoda und eine Würdigung für Martin Short.
Paul Thomas Anderson hat bei den 98. Academy Awards für „One Battle After Another“ den Oscar für den besten Film, für die beste Regie und für das beste adaptierte Drehbuch erhalten. Damit gewann er seine ersten Oscars. Die Verleihung fand am 15. März 2026 im Dolby Theatre in Los Angeles statt. Conan O'Brien moderierte die Veranstaltung zum zweiten Mal in Folge. Die Übertragung lief live bei ABC und Hulu. Mit dem Erfolg von „One Battle After Another“ war Anderson die prägende Figur des Abends, weil er drei der wichtigsten Auszeichnungen der Nacht in einer einzigen Verleihung erhielt. Zu den weiteren erstmaligen Oscar-Gewinnern zählten nach den verifizierten Ergebnissen der Zeremonie Michael B. Jordan, Ryan Coogler und Amy Madigan. O'Brien eröffnete die Show, indem er in alle zehn für den Hauptpreis nominierten Filme eintrat, und gab dem Abend damit einen komödiantischen Ton, der sich durch die gesamte Sendung zog.
O'Brien und Kimmel mit Spitzen gegen Trump auf der Bühne Politische Kommentare prägten die Verleihung ebenfalls. O'Brien warnte das Publikum zu Beginn, dass „es politisch werden könnte“. Nach Berichten von Variety und The Hollywood Reporter machte O'Brien in seinem Eröffnungsmonolog Witze über Donald Trump. Auch Jimmy Kimmel trat auf und nahm CBS ins Visier, weil der Sender nach seiner Darstellung die Meinungsfreiheit nicht unterstütze. Zugleich scherzte er laut Websuchergebnissen, Trump werde „wütend sein“, dass „Melania“ nicht nominiert worden sei. O'Brien hatte den politischen Ton früh gesetzt, und die Witze fanden in der Berichterstattung, die Stunden nach der Übertragung veröffentlicht wurde, besondere Beachtung. Die Zeremonie spiegelte damit auch eine breitere Verunsicherung wider, die über Hollywood liegt und auf die Reuters bereits vor der Show in einem Vorbericht hingewiesen hatte. 31 (countries) — 31 Länder waren bei den Oscars 2026 mit Filmen vertreten O'Brien würdigte während der Sendung zudem das internationale Kino und wies darauf hin, dass bei der Zeremonie Filme aus 31 verschiedenen Ländern vertreten gewesen seien, wie ANSA berichtete.
Ein Gleichstand bei den Kurzfilmen „zerstörte 22 Millionen Tippgemeinschaften“ Für eine unerwartete Kontroverse sorgte der Abend in der Kategorie Kurzfilm. Dort wurde nach einem Bericht von 20 Minutos ein Gleichstand zwischen „The Singers“ und „Two People Exchanging Saliva“ festgestellt. Das Ergebnis brachte demnach schätzungsweise 22 Millionen Tippgemeinschaften durcheinander; die Veröffentlichung bezeichnete dies als den Skandal der Oscars 2026. Gleichstände bei den Academy Awards sind selten. Sie entstehen, wenn zwei Nominierte von den Mitgliedern der Academy exakt dieselbe Zahl an Stimmen erhalten. Das unerwartete Resultat in einer normalerweise weniger beachteten Kategorie löste online erhebliche Reaktionen aus. Der Vorfall zeigte, dass auch kleinere Kategorien größere Auswirkungen auf das Umfeld der Preisverleihung haben können, etwa auf Fan-Prognosen und Wettgemeinschaften.
„Bridesmaids“-Treffen und Baby Yoda stehen mit im Mittelpunkt Neben den Wettbewerbspreisen gab es bei der Zeremonie mehrere publikumswirksame Momente. Dazu gehörten laut Sky News ein Wiedersehen der Besetzung von „Bridesmaids“ und ein Auftritt von Grogu, der weithin als Baby Yoda bekannt ist. O'Brien beendete die Show mit einer Würdigung von Martin Short, nachdem Shorts Tochter gestorben war; dadurch veränderte sich der Ton des Finales. Die Academy Awards werden seit 1929 jährlich verliehen und von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences vergeben. Die 98. Ausgabe setzte die Tradition fort, dass die Zeremonie sowohl als Feier des Kinos als auch als Bühne für politische und gesellschaftliche Kommentare dient; diese Entwicklung hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt. Das Dolby Theatre ist seit 2002 Austragungsort der Verleihung. Conan O'Brien, ein Fernsehmoderator und Komiker, der vor allem für seine Late-Night-Arbeit seit 1993 bekannt ist, moderierte die Verleihung 2026 im zweiten Jahr in Folge. Der Bericht von Sky News hob das Ballett-Segment und das „Bridesmaids“-Wiedersehen als Momente hervor, die Zuschauer zwischen den großen Preisentscheidungen womöglich übersehen hätten. Die Würdigung für Short bildete den gefühlvollen Schluss einer Zeremonie, die ansonsten über weite Strecken von Humor und politischen Kommentaren geprägt war. Über die 98. Oscars berichteten Medien auf mehreren Kontinenten, was die anhaltende globale Reichweite der Veranstaltung unterstrich. AMPAS zeichnete an diesem Abend Filme aus 31 Ländern aus.