Die polnische Sozialversicherungsanstalt hat am Freitag gleich mehrere Hinweise veröffentlicht. Sie warnt vor Betrügern, die für einen kostenlosen Antrag bis zu 22.000 PLN verlangen, vor einem häufigen Verfahrensfehler mit hohen finanziellen Folgen für Menschen mit Behinderung und informiert über einen vorgezogenen Auszahlungsplan für die 13. Rente im April 2026.
Betrugswarnung von ZUS
ZUS warnt vor Betrügern, die für Hilfe bei einem kostenlosen Antrag bis zu 22.000 PLN verlangen. Die Behörde rät, keine Dritten für Unterlagen zu bezahlen, die sie selbst kostenfrei bearbeitet.
Verfahrensfehler kostet Menschen mit Behinderung Leistungen
Ein WZON-Bescheid reicht nicht aus, um Leistungen von ZUS zu erhalten. Erforderlich ist ein gesonderter Antrag, sonst können sich über Monate oder Jahre hohe Ausfälle summieren.
13. Rente wird im April 2026 früher ausgezahlt
ZUS hat einen vorgezogenen Zeitplan für die 13. Rente angekündigt. Die Auszahlung erfolgt automatisch, ein Antrag ist nicht nötig. Die 14. Rente ist für Herbst 2026 vorgesehen.
Barbara Nowacka unterzeichnet neue Verordnung
Die Bildungsministerin hat am 20. März 2026 eine lange erwartete Verordnung unterzeichnet. Einzelheiten zum Inhalt wurden in der Quelle jedoch nicht genannt.
Käufer gewinnen am Wohnungsmarkt an Einfluss
Nach Angaben von Gratka.pl verschieben sich die Marktbedingungen zugunsten der Käufer. Dom Development meldete in Krakau 535 Verkäufe im Jahr 2025 und strebt 1.000 pro Jahr binnen drei bis vier Jahren an.
Polens Sozialversicherungsanstalt hat am Freitag drei getrennte Warnungen und Mitteilungen veröffentlicht. Darin informierte die Behörde über Betrüger, die für Hilfe bei einem kostenlosen Antrag bis zu 22.000 PLN verlangten, über einen verbreiteten Fehler, durch den Menschen mit Behinderung Leistungen in Höhe von Zehntausenden Zloty verlieren könnten, und über einen geänderten Auszahlungsplan für die 13. Rente, die in diesem Jahr früher als üblich überwiesen werden soll. Die Hinweise erschienen am selben Tag, an dem Bildungsministerin Barbara Nowacka eine seit Langem erwartete Verordnung unterzeichnete. Zugleich deuteten neue Daten vom Wohnungsmarkt darauf hin, dass Käufer gegenüber Verkäufern an Boden gewinnen.
ZUS bezeichnete den Betrugsfall als dringlich. Nach Angaben der Behörde verlangten Kriminelle 22.000 PLN für Unterstützung bei einem Antrag, der bei eigenständiger Einreichung nichts koste. Die Institution rief Bürgerinnen und Bürger dazu auf, keinem Dritten Geld für Hilfe bei Unterlagen zu zahlen, die ZUS unentgeltlich bearbeite. Die gebündelten Mitteilungen stehen für ein breiteres Muster öffentlicher Kommunikation durch ZUS, mit der vermeidbare finanzielle Verluste insbesondere bei anfälligen Gruppen verhindert werden sollen.
Menschen mit Behinderung riskieren Leistungen in Höhe von Zehntausenden Zloty ZUS warnte zudem, dass Menschen mit Behinderung wegen eines leicht vermeidbaren Verfahrensfehlers erhebliche Summen verlieren könnten, potenziell Zehntausende Zloty. Nach Darstellung von ZUS entsteht der Fehler dann, wenn eine Person einen Bescheid des regionalen Teams für die Feststellung von Behinderungen erhält, bekannt als WZON, anschließend aber keinen gesonderten formellen Antrag bei ZUS auf die entsprechende Unterstützungsleistung stellt. Die Feststellung des Behinderungsgrades durch WZON löst die Auszahlung einer Leistung nicht automatisch aus. Dafür ist ein eigenständiger Antrag bei ZUS erforderlich. Ohne diesen Antrag werde keine Zahlung geleistet. ZUS betonte, in diese Konstellation könne man leicht geraten, weil Betroffene annehmen könnten, der WZON-Bescheid reiche bereits aus, um finanzielle Unterstützung zu erhalten. Die Behörde bestätigte, dass dieser Fehler häufig vorkomme und sich die finanziellen Folgen über Monate oder Jahre nicht ausgezahlter Leistungen aufsummieren könnten. Nach Angaben von ZUS lasse sich der Fehler vermeiden, wenn der erforderliche Antrag unmittelbar nach Erhalt des Bescheids zur Feststellung der Behinderung eingereicht werde.
Auszahlungen der 13. Rente kommen im April 2026 früher ZUS kündigte außerdem einen neuen Auszahlungsplan für die 13. Rente an und bestätigte, dass die Überweisungen in diesem Jahr früher beginnen als in den Vorjahren. Nach Websuchdaten beläuft sich die 13. Rente im Jahr 2026 auf , und die Zahlungen werden automatisch verarbeitet, ohne dass Empfängerinnen und Empfänger einen Antrag stellen müssen. ZUS nannte konkrete Termine für die Auszahlungen im April. Der vorgezogene Zeitplan wurde als Abweichung vom üblichen Ablauf beschrieben. Die Behörde hob hervor, dass Rentnerinnen und Rentner nichts unternehmen müssten, um die Zahlung zu erhalten, da sie automatisch an berechtigte Empfänger ausgezahlt werde. Die 14. Rente ist den verfügbaren Informationen zufolge gesondert für den Herbst 2026 vorgesehen. Die Mitteilung sollte Empfänger beruhigen und Missverständnisse darüber vermeiden, ob auf ihrer Seite Handlungsbedarf besteht.
Polen hat die 13. Rente als zusätzliche jährliche Geldleistung für Altersrentner und Bezieher von Erwerbsminderungsrenten eingeführt. Die Zahlung ist von der regulären monatlichen Rente getrennt und wird einmal pro Jahr ausgezahlt, üblicherweise im Frühjahr. Die 14. Rente wurde später als zweite jährliche Zusatzleistung eingeführt und im Herbst ausgezahlt. Beide Leistungen werden von ZUS verwaltet und automatisch an Berechtigte überwiesen, ohne dass individuelle Anträge erforderlich sind.
Bildungsministerin unterzeichnet lange erwartete Verordnung Bildungsministerin Barbara Nowacka unterzeichnete am 20. März 2026 eine neue Verordnung, die von der Quelle als eine Entscheidung beschrieben wurde, auf die Lehrkräfte lange gewartet hätten. Nowacka ist Bildungsministerin in der polnischen Regierung und Mitglied des Sejm. Die Verordnung wurde am selben Tag wie die ZUS-Mitteilungen unterzeichnet und machte den Freitag zu einem ereignisreichen Tag in der polnischen Innenpolitik. Weitere Einzelheiten zum konkreten Inhalt der Verordnung lagen in dem Ausgangsbericht über die Bestätigung der Unterzeichnung hinaus nicht vor. Unabhängig davon zeigten neue Daten vom Wohnungsmarkt laut einem Bericht von Gratka.pl, dass Käufer im Zuge veränderter Marktdynamiken einen Vorteil gewinnen. Der Immobilienentwickler Dom Development meldete laut WNP.pl in Krakau im Jahr 2025 535 (apartments) — 535 Wohnungsverkäufe von Dom Development Kraków im Jahr 2025 und setzte sich zum Ziel, innerhalb von drei bis vier Jahren in der Stadt auf 1.000 Verkäufe pro Jahr zu kommen. Die Expansionspläne des Entwicklers spiegeln ein anhaltendes Interesse am Markt in Krakau wider, obwohl sich die landesweiten Bedingungen insgesamt zugunsten der Käufer verschieben.
Mentioned People
- Barbara Nowacka — Ministra edukacji w trzecim rządzie Donalda Tuska od 2023 roku