Am Dienstag, den 17. Februar, gegen 4:00 Uhr morgens ereignete sich in der slowakischen Ortschaft Liptovská Osada ein tragischer Unfall eines polnischen Reisebusses. Das Fahrzeug, das von Krakau nach Budapest unterwegs war, kollidierte mit einem Holz transportierenden LKW und geriet anschließend in Flammen. Bei dem Vorfall kam der Busfahrer ums Leben, und zwei Passagiere wurden schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Die Rettungskräfte betonen, dass die heldenhafte Reaktion des LKW-Fahrers eine noch höhere Opferzahl verhinderte.

Der tragische Vorfall ereignete sich auf der Landesstraße I/59, die Ružomberok mit Banská Bystrica verbindet. Der polnische Fernreisebus, der etwa 30 Passagiere (überwiegend polnische Staatsbürger) beförderte, wechselte aus ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zu einem heftigen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden slowakischen LKW, der Holz transportierte. Die Wucht des Aufpralls war so gewaltig, dass der Bus sofort in Flammen aufging und nahezu vollständig ausbrannte. Leider kam dabei der polnische Fahrer ums Leben, der nicht aus dem Wrack gerettet werden konnte. Die Straße I/59 über den Donovaly-Pass ist eine der wichtigsten, aber auch gefährlichsten Transitstrecken in der Slowakei, die durch zahlreiche scharfe Kurven und ein hohes Verkehrsaufkommen von Lastwagen gekennzeichnet ist, was im Winter oft zu Verkehrschaos führt.Die slowakischen Medien und Rettungsdienste heben besonders das Verhalten des LKW-Fahrers hervor. <cytat autor=