Der sechste Teil von Santiago Seguras Komödienreihe hat in Spanien zum Start 2,4 Millionen Euro eingespielt und 300.000 Besucher angezogen. Mehrere Medien sprechen vom besten Auftakt eines spanischen Films seit 15 Jahren.
Starker Kinostart
„Torrente Presidente“ nahm am 13. März 2026 nach Medienangaben 2,4 Millionen Euro ein und erreichte 300.000 Zuschauer.
Bester Auftakt seit 15 Jahren
Mehrere spanische Medien bestätigten die von Santiago Segura erhobene Einordnung als stärksten Start eines spanischen Films seit 15 Jahren.
Geheimhaltung als Teil der Vermarktung
Handlung und prominente Cameos wurden bis zur Premiere unter Verschluss gehalten und sorgten vor dem Start für anhaltende Medienaufmerksamkeit.
Franchise mit langer Geschichte
Die Reihe begann 1998 mit „Torrente, el brazo tonto de la ley“ und zählt seit den späten 1990er Jahren zu den festen Größen des spanischen Kinos.
Geteilte Reaktionen
Während das Publikum zahlreich kam, äußerte Kritiker Alberto Rey eine deutlich reserviertere persönliche Reaktion auf den Film.
„Torrente Presidente“, der sechste Teil von Santiago Seguras langlebiger spanischer Komödiensaga, hat am Starttag, dem 13. März 2026, nach Angaben mehrerer spanischer Medien 2,4 Millionen Euro Umsatz erzielt und 300.000 Zuschauer in die Kinos gezogen. Das Ergebnis markiert den besten Start eines spanischen Films seit 15 Jahren, eine Behauptung, die Segura selbst aufstellte und die in der Berichterstattung von El Mundo, LaSexta und La Vanguardia bestätigt wurde. Segura, der den Film schrieb, inszenierte und die Hauptrolle spielt, brachte ihn am 13. März heraus — demselben Kalendertag, an dem der erste „Torrente“-Film 1998 Premiere hatte. Die Produktion hielt die Handlung und die prominenten Gastauftritte bis zum Tag der Premiere unter strenger Geheimhaltung.
Diese Zahlen platzieren „Torrente Presidente“ deutlich vor jeder anderen spanischen Inlandsveröffentlichung der vergangenen anderthalb Jahrzehnte. In den zugrunde liegenden Quellenartikeln finden sich keine bestätigten Angaben dazu, welcher spanische Film zuvor den Rekord für den Starttag innerhalb dieses 15-Jahres-Zeitraums hielt. Die Geheimhaltung rund um die Besetzung der Cameo-Auftritte und die Erzählung des Films erzeugte in den Wochen vor dem Kinostart anhaltende mediale Aufmerksamkeit, wie La Razón berichtet. Segura feierte das kommerzielle Ergebnis öffentlich und wertete es als Bestätigung für die anhaltende Anziehungskraft des Franchise beim spanischen Publikum.
Der ursprüngliche Film „Torrente, el brazo tonto de la ley“ wurde von Santiago Segura geschrieben und inszeniert; zudem spielte er die Hauptrolle. Produziert wurde er von Lolafilms. Er gewann zwei Goya Awards und wurde laut dem Wikipedia-Eintrag zur Reihe damals zum umsatzstärksten spanischen Film in der Geschichte des heimischen Kinos; dieser Rekord wurde später von der eigenen Fortsetzung „Torrente 2“ übertroffen. Segura ist dem spanischen Publikum auch durch sein separates Komödienfranchise „Padre no hay más que uno“ bekannt. Die Figur Torrente gehört seit den späten 1990er Jahren zum festen Bestand der spanischen Populärkultur im Kino, wobei jede Folge erhebliche Aufmerksamkeit an den Kinokassen erzeugte.
Nicht alle Reaktionen auf den Film fielen gefeiert aus. Der Filmkritiker Alberto Rey äußerte sich nach dem Besuch einer Vorführung zurückhaltender und beschrieb eine persönliche emotionale Reaktion auf den Film. „Me ha dado un poco de pena” (Es hat mir ein wenig leid getan) — Alberto Rey via La Razón Reys Bemerkung stand im Kontrast zur kommerziellen Begeisterung rund um den Start, und La Razón veröffentlichte seine Kommentare am 14. März 2026, einen Tag nach der Premiere. Die Abweichung zwischen kritischer Ambivalenz und Publikumszuspruch spiegelt ein für das Torrente-Franchise vertrautes Muster wider, das beständig große Menschenmengen angezogen hat und zugleich einen umstrittenen Platz in der spanischen Filmkultur einnimmt. Zusätzliche Daten zu einem kritischen Konsens oder zu Publikumsbefragungen lagen in den Quellenartikeln zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.