Im Libanon haben sich die Kämpfe am 17. März 2026 weiter ausgeweitet. Nach Angaben einer von Reuters zitierten Quelle deuten erste Hinweise darauf hin, dass israelischer Panzerbeschuss einen UNIFIL-Stützpunkt getroffen habe. Zugleich rückten israelische Bodentruppen im Süden vor, in Beirut wurden drei Stadtviertel aus der Luft angegriffen und nach ANSA-Angaben sind inzwischen mehr als eine Million Menschen innerhalb des Landes vertrieben.
Hinweise auf Beschuss eines UNIFIL-Stützpunkts
Nach Angaben einer von Reuters zitierten Quelle deuten erste Hinweise darauf hin, dass israelischer Panzerbeschuss einen UNIFIL-Stützpunkt im Libanon getroffen hat.
Israels Militäreinsatz im Libanon ausgeweitet
Israel rückte im Süden des Libanon mit Bodentruppen vor, bombardierte laut ANSA drei Stadtviertel in Beirut und griff nach Angaben von iefimerida.gr Hisbollah-Abschussrampen im ganzen Land an.
Evakuierungsaufruf für Tyros
Nach Angaben von Notícias ao Minuto ordnete Israel vor geplanten Angriffen auf die Hisbollah die Evakuierung der Stadt Tyros an.
Mehr als eine Million Binnenvertriebene
ANSA berichtete am 17. März aus Beirut, dass inzwischen mehr als eine Million Menschen innerhalb des Libanon vertrieben worden seien.
Italienische Soldaten blieben unverletzt
Nach zwei getrennten Vorfällen im Libanon und im Irak wurden keine italienischen Militärangehörigen verletzt gemeldet.
ITA Airways verlängert Aussetzungen
Die Fluggesellschaft setzt Flüge nach Tel Aviv nun bis zum 9. April 2026 und nach Dubai bis zum 28. März 2026 aus.
Erste Hinweise deuten darauf hin, dass israelischer Panzerbeschuss einen UNIFIL-Stützpunkt im Libanon getroffen hat. Das berichtete Reuters unter Berufung auf eine Quelle. Zeitgleich weitete Israel seinen Bodeneinsatz im Süden des Landes aus und flog Luftangriffe auf drei Stadtviertel in Beirut. Der am 17. März 2026 gemeldete Vorfall stellt eine weitere Verschärfung in einem bereits zunehmend intensiven Konflikt dar. Nach Angaben von ANSA bombardierten israelische Flugzeuge drei Viertel der libanesischen Hauptstadt. Zudem griffen israelische Streitkräfte nach Angaben von iefimerida.gr Abschussrampen der Hisbollah im gesamten Libanon an. Darüber hinaus ordnete Israel nach Angaben von Notícias ao Minuto die Evakuierung der Stadt Tyros vor geplanten Angriffen auf die Hisbollah an. Das Zusammenwirken von Bodenvorstößen, Luftangriffen in einem städtischen Gebiet und dem gemeldeten Beschuss einer UN-Stellung verdeutlicht die Breite der israelischen Militäraktivitäten im Libanon an diesem Tag.
Mehr als eine Million Menschen innerhalb des Libanon vertrieben Die humanitären Folgen des Konflikts haben eine neue Größenordnung erreicht. Nach einem ANSA-Bericht aus Beirut vom 17. März sind inzwischen mehr als eine Million Menschen innerhalb des Libanon vertrieben worden. Die Zahl spiegelt die kumulativen Auswirkungen anhaltender Militäroperationen im ganzen Land wider. Die verschärften Einsätze Israels im Süden und Luftangriffe, die bis in die Hauptstadt reichen, haben zahlreiche Zivilisten zur Flucht aus ihren Wohnungen und Häusern veranlasst. Gesicherte Angaben zur regionalen Verteilung der Vertriebenen oder zu den konkreten Bedingungen, unter denen die Geflüchteten leben, lagen in den zitierten Berichten nicht vor. Das Ausmaß der Krise setzt die libanesische Infrastruktur und die im Land tätigen humanitären Organisationen erheblich unter Druck.
Italienische Militärangehörige nach Trümmer- und Drohnenvorfällen unverletzt Italienische Militärangehörige, die im Libanon und im Irak im Einsatz sind, sind nach zwei getrennten Sicherheitsvorfällen unverletzt geblieben. Das berichtete ANSA am 16. März. Demnach trafen Raketentrümmer einen Stützpunkt im Libanon, auf dem italienische Soldaten stationiert waren. Zudem wurde über einem Hotel in Bagdad, in dem sich italienisches Militärpersonal aufhielt, eine Drohne gesichtet. In beiden Fällen wurden keine italienischen Angehörigen der Streitkräfte verletzt gemeldet. Italien unterhält im Libanon im Rahmen der UNIFIL-Friedensmission eine bedeutende militärische Präsenz. Die Mission ist seit 1978 in dem Land im Einsatz. Die Vorfälle verweisen auf die Risiken, denen internationale Kräfte in einer Region mit aktiven Kampfhandlungen ausgesetzt sind. In den Berichten wurde nicht angegeben, welche Gruppen für die Rakete oder die Drohne verantwortlich waren. UNIFIL wurde am 19. März 1978 nach den Resolutionen 425 und 426 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen eingerichtet. Ihr Auftrag besteht darin, den Abzug israelischer Streitkräfte aus dem Libanon zu bestätigen und in dem Gebiet Frieden sowie die Autorität des libanesischen Staates wiederherzustellen. Die Mission ist seit beinahe fünf Jahrzehnten ununterbrochen im Süden des Libanon tätig und umfasst Kontingente zahlreicher Staaten, darunter Italien. In Phasen verschärfter Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah geriet die Truppe wiederholt unter Beschuss.
ITA Airways verlängert Flugaussetzungen nach Tel Aviv und Dubai ITA Airways hat die Aussetzung ihrer Flüge nach Tel Aviv bis zum 9. April 2026 und nach Dubai bis zum 28. März 2026 verlängert. Das berichtete ANSA. Die Fluggesellschaft hatte Verbindungen zu beiden Zielen bereits zuvor wegen der regionalen Instabilität ausgesetzt. Die um mehrere zusätzliche Wochen verlängerte Unterbrechung der Flüge nach Tel Aviv verweist auf die anhaltende Unsicherheit über die Sicherheit des Luftverkehrs in Israel und dessen Umfeld. Fristen für ausgesetzte Flüge von ITA Airways: Flüge nach Tel Aviv ausgesetzt bis (before: Bisherige Frist, after: 9. April 2026); Flüge nach Dubai ausgesetzt bis (before: Bisherige Frist, after: 28. März 2026) Die nationale Fluggesellschaft nannte in den vorliegenden Berichten keine weiteren Bedingungen, unter denen die Verbindungen wieder aufgenommen werden könnten. Die doppelte Aussetzung zeigt, wie weit sich die Instabilität auf den Luftverkehr im Nahen Osten auswirkt.