Am 13. Tag der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 schrieb Arianna Fontana italienische Sportgeschichte. Mit dem Gewinn der Silbermedaille in der Frauen-Staffel über 3000 Meter im Shorttrack sicherte sich die Eisschnellläuferin ihre vierzehnte olympische Medaille. Damit überholte sie den legendären Fechter Edoardo Mangiarotti. Den Erfolg der Italienerinnen verfolgte Premierministerin Giorgia Meloni von den Tribünen der Ice Skating Arena, was die Bedeutung des Ereignisses unterstrich.

Fontanas historischer Rekord

Die Eisschnellläuferin Arianna Fontana gewann ihre 14. olympische Medaille und wurde damit zur erfolgreichsten Sportlerin in der italienischen Geschichte, wobei sie die Fechtlegende Edoardo Mangiarotti überholte.

Silber für die italienische Staffel

Das italienische Team mit Fontana gewann Silber im Shorttrack über 3000 Meter und unterlag nur Südkorea bei den Heimspielen.

Anwesenheit von Ministerpräsidentin Meloni

Ministerpräsidentin Giorgia Meloni feuert die Athleten von den Tribünen der Ice Skating Arena an, was großes Medieninteresse weckte und das Prestige der Veranstaltung erhöhte.

Drama um Pietro Sighel

Der Führer der männlichen Mannschaft, Pietro Sighel, schied im Halbfinale über 500 Meter nach einem kontroversen Sturz aus, was zu seinem Verzicht auf das B-Finale führte.

Der 13. Tag der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 brachte historische Entscheidungen in der Ice Skating Arena. Die italienische Frauen-Staffel in der Besetzung: Arianna Fontana, Elisa Confortola, Chiara Betti und Arianna Sighel, gewann die Silbermedaille im Wettbewerb über 3000 Meter. Die Italienerinnen lagen lange auf dem vierten Platz, doch ein hervorragender Endspurt ermöglichte es ihnen, das kanadische Team zu überholen und nur der Mannschaft aus Südkorea zu unterliegen. Die größte Heldin des Abends wurde Fontana, für die dies die 14. olympische Medaille ihrer Karriere war. Durch diese Leistung wurde die 35-jährige Athletin zur erfolgreichsten Sportlerin in der Geschichte Italiens und brach den Rekord von Edoardo Mangiarotti, der seit über 65 Jahren mit 13 Medaillen im Fechten (von 1936 bis 1960) bestand. Den Erfolg verfolgte von den Tribünen Premierministerin Giorgia Meloni, die den Eisschnellläuferinnen nach dem Wettkampf persönlich auf dem Eis gratulierte. Die Ministerpräsidentin zeigte sich gerührt und bezeichnete den Auftritt der Italienerinnen als „unglaublich spannend” und fügte hinzu, dass Fontanas Rekord der Nation „eine große Portion Energie” gebe. Die Athletinnen versprachen der Regierungschefin eine Erinnerungsversion ihrer Startkleidung. Shorttrack, also Eisschnelllauf auf der Kurzbahn, debütierte als Demonstrationssportart bei den Spielen 1988 und erhielt olympischen Vollstatus 1992 in Albertville. Seitdem wird dieser Wettbewerb von Athleten aus Ostasien und Nordamerika dominiert. Weniger Glück hatte an diesem Abend Pietro Sighel, einer der Favoriten der Gastgeber, der im Halbfinale über 500 Meter nach einem Sturz durch Kontakt mit einem Konkurrenten ausschied. Die Schiedsrichter sahen kein Fehlverhalten des Gegners, was zu Protesten und Pfiffen des Publikums führte. Sighel verzichtete aus Missbilligung auf den Start im B-Finale. Unterdessen gewann in den Snowboard-Wettbewerben Su Yiming die erste Goldmedaille für China im Slopestyle und besiegte den Amerikaner Jake Canter. Die Geschichte von Canter, der nach drei Kopfoperationen und einer lebensbedrohlichen Verletzung Bronze gewann, wurde zum Symbol dieser Spiele. Klassifikation der erfolgreichsten italienischen Olympioniken: Arianna Fontana: 14, Edoardo Mangiarotti: 13, Stefania Belmondo: 1014 — so viele olympische Medaillen hat Arianna Fontana in ihrer Karriere gewonnenErgebnisse des Frauen-Staffelfinals über 3000 m: 1. Südkorea (Gold); 2. Italien (Silber); 3. Kanada (Bronze)„Ich bin heute Abend sehr bewegt und glücklich, dass ich es trotz eines schwierigen Tages hierher geschafft habe. Diese Mädchen sind außergewöhnlich, und der historische Rekord von Arianna Fontana gibt mir eine große Portion Energie.” — Giorgia Meloni

Mentioned People

  • Arianna Fontana — Italienische Shorttrack-Läuferin, Gewinnerin der Rekordzahl olympischer Medaillen in der Geschichte des Landes.
  • Giorgia Meloni — Italienische Ministerpräsidentin, anwesend bei den Olympischen Spielen in Mailand.
  • Pietro Sighel — Italienischer Shorttrack-Läufer, Medaillenfavorit, der unter kontroversen Umständen ausschied.
  • Su Yiming — Chinesischer Snowboarder, Olympiasieger im Slopestyle.