Die spanische Autonome Gemeinschaft Valencia und die Region Almería kämpfen mit heftigen Wetterphänomenen. Nach dem Verkehrschaos am Samstag, als Windböen Geschwindigkeiten von 172 km/h erreichten, gab es eine vorübergehende Verbesserung der Lage. Die Wetterdienste warnen jedoch vor einer weiteren Welle starker Windböen. Trotz der Wiederaufnahme des Zugverkehrs und der Öffnung des Hafens von Castellón wurden für Dienstag neue Warnungen für den Südosten des Landes angekündigt.
Rekordwindböen
Am Samstag erreichten Windböen in der Autonomen Gemeinschaft Valencia 172 km/h, was Evakuierungen und die Einstellung des Verkehrs erzwang.
Normalisierung des Renfe-Verkehrs
Nach der Absage von 18 Zugfahrten wurde am Sonntagmorgen die volle Kommunikation im Mittelmeerkorridor wiederhergestellt.
Neue Wetterwarnungen
In den Provinzen Alicante und Almería wurden gelbe Warnungen vor Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h eingeführt.
Der Wochenendsturm führte zu beispiellosen Behinderungen in der Autonomen Gemeinschaft Valencia. Am Samstag überschritt die Windgeschwindigkeit an Messpunkten in der Provinz Castellón 172 km/h, was Renfe Renfe zwang, achtzehn Verbindungen im Mittelmeerkorridor auszusetzen. Die Situation stabilisierte sich am Sonntagmorgen, was die Wiedereröffnung des strategisch wichtigen Hafens von Castellón um 04:50 Uhr und die Wiederaufnahme der Züge zwischen Valencia und Barcelona ermöglichte. Die staatliche Wetteragentur Aemet senkte daraufhin die höchste, rote Warnstufe auf Gelb. Trotz einer vorübergehenden Beruhigung der Wetterlage bleiben die Prognosen für den Wochenbeginn besorgniserregend. Das Koordinierungszentrum für Notfälle der Generalitat Valenciana meldete einen „kurzen Waffenstillstand” des Wetters, betonte aber, dass starke Böen bereits am Montagabend zurückkehren würden. In der Provinz Alicante und im Inland von Castellón wurde eine gelbe Warnung vor West- und Nordwestwind ausgegeben, der Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreichen kann. Diese Warnungen gelten bis Dienstagmorgen und umfassen auch die Region Almería, insbesondere das Tal von Almanzora und Los Vélez. Die Iberische Halbinsel erlebt regelmäßig starke Windphänomene, die mit Druckunterschieden zwischen dem Atlantik und dem Mittelmeerbecken zusammenhängen, was historisch zu hohen Verlusten in der Landwirtschaft und der Hafeninfrastruktur führt.172 km/h — betrug die Rekordwindgeschwindigkeit am vergangenen Samstag Die Wetterlage zwingt die lokalen Behörden, Krisenmanagementverfahren aufrechtzuerhalten. Den Bewohnern wird besondere Vorsicht empfohlen, insbesondere in Küstengebieten und in höher gelegenen Landgebieten, die am stärksten von orkanartigen Böen betroffen sind. Obwohl die wichtigsten Verkehrsknotenpunkte derzeit störungsfrei funktionieren, schließen die Behörden weitere Einschränkungen nicht aus, wenn sich die Wetterbedingungen abrupt verschlechtern. Die Überwachung durch die Generalitat Valenciana bleibt in den kommenden Tagen entscheidend für die öffentliche Sicherheit. Verlauf extremer Wetterphänomene: 14. Februar — Rekordwindböen; 15. Februar, 04:50 — Hafenöffnung; 15. Februar, morgens — Wiederaufnahme des Zugverkehrs; 17. Februar, 06:00 — Ende der gelben Warnung